Polyommatus coridon, Ulm-Mähringen, 7. August 2004

Lepiforum e.V. [Hrsg.]: Historische Literatur

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Schuetze 32

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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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Olethreutes boisduvaliana Duponchel [Capricornia boisduvaliana] Raupe April bis Mai, Falter Juni
An Picea abies (Sorhagen). Weiteres nicht bekannt. Norddeutschland.

Epiblema proximana Herrich-Schäffer [Epinotia fraternana] Raupe August bis September, Falter Mai bis Juli
Die Nadeln minierend wie tedella, nur etwas zeitiger, auch frisst sie nicht so viele aus wie diese, und die ausgehöhlten sind an den Spitzen stärker zusammen gezogen. Überwintern erwachsen am Boden. Dass sie auch an Picea vorkommt, glaube ich nicht (Schütze).

Steganoptycha rufimitrana Herrich-Schäffer [Zeiraphera rufimitrana] Raupe April bis Juni, Falter Juli bis August
Scheint ein ausgesprochenes Tanneninsekt zu sein (Escherich), auch Stange erhielt sie von Weißtanne, ebenso ich. Sorhagen schreibt, dass der Falter um Pinus abies [Picea abies - oder war hier doch Abies alba gemeint?] fliegt, die Raupe an Pinus picea [Picea abies ] lebt. Wocke und Rössler geben Fichte an. Die schmutzig gelbgrüne Raupe hat einen roten Kopf und verrät sich nach Stange dadurch, dass sie die vertrockneten, rot gewordenen Nadeln am Zweige fest spinnt. Für gewöhnlich selten, vermehrt sie sich manchmal zu verwüstender Menge und arbeitet dann meist mit der schwarzköpfigen Cacoecia murinana [Choristoneura murinana] zusammen. Beide leben an den sich entwickelnden Maitrieben in lichtem Gespinst, an dem die halb verzehrten Nadeln hängen bleiben und seit Mitte Mai durch ihre rote Farbe dem Walde ein eigentümliches Ansehen geben. Meist werden vierzig- bis sechzigjährige Bestände befallen.

Argyresthia fundella Fischer von Röslerstamm [Argyresthia fundella] Raupe Herbst bis Frühjahr, Falter Mai bis Juni
Miniert in den Nadeln, der ausgefressene Gang ist weißlich. Verpuppung außerhalb in weißem Kokon. Andere Angaben bezüglich der Futterpflanzen beruhen auf Verwechslung (Schütze).

Adela associatella Zeller [Adela associatella] Raupe bis zum Frühjahr, Falter Juni
Miniert eine Nadel aus, löst sie vom Zweige, fallt mit ihr auf den Boden und benutzt sie als Gehäuse oder Sack, den man im Frühjahr in der Nadelstreu findet. Bei anhaltendem Regen trifft man die schmalen Säcke auch am Grunde der Stämme (Schütze [1899: 168-169]).

In Zweigspitzen:

Argyresthia illuminatella Zeller [Argyresthia illuminatella] Raupe bis Frühjahr, Falter Mai bis Juni
Frisst die Zweigspitzen aus, die sich schon im Herbst gelblich färben und Ende Winter gewöhnlich bis zum Sitz der Raupe abfallen. Verpuppung im Grunde des ausgehöhlten Ästchens. Im Schatten und Halbschatten zu suchen; meist an niedrigen Tannen, doch auch an hohen Bäumen. Andere Angaben: Juniperus (Sorhagen), Picea (Disqué), Pinus-Arten (Reutti) beruhen auf Verwechslung (Schütze).

In Knospen:

Epiblema nigricana Herrich-Schäffer [Epinotia nigricana] Raupe bis Mai, Falter Juni
Die braune Raupe in den Endknospen, die zurückbleiben, wenn die unbewohnten zu treiben beginnen. Verpuppung oft zwischen den Nadeln in grauem Kokon oder am Boden. Raupe frisst mehrere Knospen aus. An Picea (Schmid und andere) habe ich sie niemals gefunden (Schütze).

Cacoecia murinana Hübner [Choristoneura murinana] Raupe April bis Mai, Falter Juni bis Juli
Zwischen den Nadeln in ganz gleicher Lebensweise wie Steganoptycha rufimitrana [Zeiraphera rufimitrana], in deren

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