Polyommatus coridon, Ulm-Mähringen, 7. August 2004

Lepiforum e.V. [Hrsg.]: Historische Literatur

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Schuetze 39

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Evetria pinivorana Zeller [Rhyacionia pinivorana] Raupe bis Frühling, Falter Mai bis Juli

Evetria pinivorana Zeller [Rhyacionia pinivorana] Raupe bis Frühjahr, Falter Mai bis Juli


Changed: 24c24
Ist anscheinend ein seltenes Tier und seine Biologie noch wenig bekannt; nach Wocke fliegt der Falter zwischen Föhren, nach Disqué bzw. englischen Berichten lebt die Raupe in Juni in Kieferntrieben.
Ist anscheinend ein seltenes Tier und seine Biologie noch wenig bekannt; nach Wocke fliegt der Falter zwischen Föhren, nach Disqué bzw. englischen Berichten lebt die Raupe im Juni in Kieferntrieben. [siehe auch: Schütze (1896): 16-18]

Changed: 27c27
Lebt von August an mit der Raupe von Dioryctria mutatella frei zwischen den Knospen, ohne sie anzugreifen; im September frisst sie sich ein und überwintert kaum halberwachsen darin. Im Frühling geht sie in den unteren Teil der Maitriebe, welche aber noch Kraft genug haben, sich zu entwickeln; manchmal biegt sich der Trieb an der Fraßstelle und wächst bogenförmig weiter, meist aber stirbt er ab. In manchen Jahren tritt sie geradezu verwüstend auf und vernichtet an zahlreichen jungen Kiefern sämtlichen Maiwuchse des Leittriebes. Feuchte Lagen meidet sie sichtlich, desto zahlreicher ist sie an trockenen Orten. Abweichend von dieser Lebensweise trifft man einzelne in den Zweiggabeln junger Kiefern unter einer weithin sichtbaren mit gelblichem Harz vermischten Gespinstdecke, von Rinde und Bast lebend. Einmal fand ich sie zahlreich in den Maitrieben junger Fichten (Schütze).
Lebt von August an mit der Raupe von Dioryctria mutatella frei zwischen den Knospen, ohne sie anzugreifen; im September frisst sie sich ein und überwintert kaum halb erwachsen darin. Im Frühjahr geht sie in den unteren Teil der Maitriebe, welche aber noch Kraft genug haben, sich zu entwickeln; manchmal biegt sich der Trieb an der Fraßstelle und wächst bogenförmig weiter, meist aber stirbt er ab. In manchen Jahren tritt sie geradezu verwüstend auf und vernichtet an zahlreichen jungen Kiefern sämtlichen Maiwuchs des Leittriebes. Feuchte Lagen meidet sie sichtlich, desto zahlreicher ist sie an trockenen Orten. Abweichend von dieser Lebensweise trifft man einzelne in den Zweiggabeln junger Kiefern unter einer weithin sichtbaren mit gelblichem Harz vermischten Gespinstdecke, von Rinde und Bast lebend. Einmal fand ich sie zahlreich in den Maitrieben junger Fichten (Schütze).

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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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d. Pinus — Kiefer, Föhre

In Knospen und Trieben:

Evetria duplana Hübner [Rhyacionia duplana] Raupe Mai bis Juni, Falter März bis April
Die junge Raupe findet man stets im Endteil der jungen Triebe, Hauptfraßzeit Juni, zwei bis vier Raupen fressen gesellig von oben nach unten, der ausgefressene Teil trocknet rasch ein, wird brüchig und hinfällig. Die gleichen Pflanzen werden oft jahrelang heimgesucht; die so befallenen Kiefern sehen wie durch Ziegen und so weiter verbissen aus. An Stelle der zerstörten Leittriebe bildet sich später Büschel gleichartiger Zweige, die in der Regel wieder befallen werden, und so fort, bis die Kiefer schließlich ein krüppelhaft buschiges Aussehen erhält und von der Spitze herab abzusterben beginnt. Puppe überwintert mit dem Kopf nach oben. In jungen Beständen (Thomann).

Evetria sylvestrana Curtis [Clavigesta sylvestrana] Raupe April bis Mai, Falter Mai bis Juni
Die violettbraune Raupe in Knospen, Trieben und männlichen Blüten von Pinus maritimus und Pinus silvestris [Pinus sylvestris], Picea. Westdeutschland (Spuler).

Evetria turionana Hübner [Blastesthia turionella] Raupe bis Mai, Falter Mai bis Juli
Bewohnt die Terminalknospe, diese erkennt man daran, dass sie nicht länger ist als die übrigen, was doch bei gesunden der Fall sein soll, und dass sie an der Spitze nicht die gewöhnliche braune, sondern eine grauschwarze Färbung hat (Ratzeburg). Man erkennt das Vorhandensein der Raupen an einem Harzausfluss unterhalb der Knospe. Verwandlung in der Wohnung, kopfabwärts (Sorhagen).

Evetria pinivorana Zeller [Rhyacionia pinivorana] Raupe bis Frühjahr, Falter Mai bis Juli
In den Seitenknospen der Quirle junger Kiefern. Verwandlung daselbst Kopf aufwärts (Sorhagen).

Evetria retiferana Wocke [Gravitarmata margarotana] Raupe von Juni ab, Falter April bis Mai
Ist anscheinend ein seltenes Tier und seine Biologie noch wenig bekannt; nach Wocke fliegt der Falter zwischen Föhren, nach Disqué bzw. englischen Berichten lebt die Raupe im Juni in Kieferntrieben. [siehe auch: Schütze (1896): 16-18]

Evetria buoliana Schiffermüller [Rhyacionia buoliana] Raupe bis Juni, Falter Juni bis Juli
Lebt von August an mit der Raupe von Dioryctria mutatella frei zwischen den Knospen, ohne sie anzugreifen; im September frisst sie sich ein und überwintert kaum halb erwachsen darin. Im Frühjahr geht sie in den unteren Teil der Maitriebe, welche aber noch Kraft genug haben, sich zu entwickeln; manchmal biegt sich der Trieb an der Fraßstelle und wächst bogenförmig weiter, meist aber stirbt er ab. In manchen Jahren tritt sie geradezu verwüstend auf und vernichtet an zahlreichen jungen Kiefern sämtlichen Maiwuchs des Leittriebes. Feuchte Lagen meidet sie sichtlich, desto zahlreicher ist sie an trockenen Orten. Abweichend von dieser Lebensweise trifft man einzelne in den Zweiggabeln junger Kiefern unter einer weithin sichtbaren mit gelblichem Harz vermischten Gespinstdecke, von Rinde und Bast lebend. Einmal fand ich sie zahlreich in den Maitrieben junger Fichten (Schütze).

Evetria posticana Zetterstedt [Blastesthia posticana] Raupe bis März, Falter April bis Mai
Die rotbraune, violett schimmernde Raupe lebt von Juli bis März in den Knospen

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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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