Polyommatus coridon, Ulm-Mähringen, 7. August 2004

Lepiforum e.V. [Hrsg.]: Historische Literatur

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Schuetze 34

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Argyresthia certella Zeller [Argyresthia bergiella] Raupe bis zum Frühling, Falter Mai bis Juni

Argyresthia certella Zeller [Argyresthia bergiella] Raupe bis zum Frühjahr, Falter Mai bis Juni


Changed: 19c19
Acalla abietana Hübner [Acleris abietana] Raupe Mai bis Juni, Falter August bis Frühling

Acalla abietana Hübner [Acleris abietana] Raupe Mai bis Juni, Falter August bis Frühjahr


Changed: 22c22
Cacoecia histrionana Froel. [Dichelia histrionana] Raupe Mai bis Juni, Falter Juni bis August

Cacoecia histrionana Froelich [Dichelia histrionana] Raupe Mai bis Juni, Falter Juni bis August


Changed: 25,26c25,26
Cacoecia murinana Hübner [Choristoneura murinana]

Cymolomia hartigiana Ratzeburg [Cymolomia hartigiana]Abies.
:Cacoecia murinana Hübner [Choristoneura murinana]

:Cymolomia hartigiana Ratzeburg [Cymolomia hartigiana]Abies.

Changed: 35c35
Ursprünglich nur von Lärche bekannt, ist die Raupe in neuester Zeit in Böhmen und Sachsen auf Fichte übergegangen und hat ganze Wälder kahlgefressen. — Aus den überwinterten Eiern schlüpfen die Raupen im Mai, greifen die aufgelockerten Knospen an und benagen im Schutze der noch aufsitzenden Schuppen und unter eigenem leichten Gespinst die jungen Nadeln, später leben sie in kurzen Gespinströhren an den Maitrieben und greifen die Nadeln an, wobei sie die Unterlage mehr oder weniger mit Gespinstfäden überziehen. In den Gespinsten bleiben Kotbrocken und abgebissene oder durch Befraß abgetötete Nadeln hängen, so dass manchmal geradezu kleine Nester entstehen und zugleich eine auffällige Rötung der befallenen Triebe zustande kommt. Die Raupen beschränken ihren Fraß ausschließlich auf die zarten Nadeln des Maitriebes; sind diese zerstört,
Ursprünglich nur von Lärche bekannt, ist die Raupe in neuester Zeit in Böhmen und Sachsen auf Fichte übergegangen und hat ganze Wälder kahlgefressen. — Aus den überwinterten Eiern schlüpfen die Raupen im Mai, greifen die aufgelockerten Knospen an und benagen im Schutze der noch aufsitzenden Schuppen und unter eigenem leichten Gespinst die jungen Nadeln, später leben sie in kurzen Gespinströhren an den Maitrieben und greifen die Nadeln an, wobei sie die Unterlage mehr oder weniger mit Gespinstfäden überziehen. In den Gespinsten bleiben Kotbrocken und abgebissene oder durch Befraß abgetötete Nadeln hängen, so dass manchmal geradezu kleine Nester entstehen und zugleich eine auffällige Rötung der befressenen Triebe zustande kommt. Die Raupen beschränken ihren Fraß ausschließlich auf die zarten Nadeln des Maitriebes; sind diese zerstört,

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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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b. Picea — Fichte, Rottanne

In Knospen:

Argyresthia certella Zeller [Argyresthia bergiella] Raupe bis zum Frühjahr, Falter Mai bis Juni
Ausschließlich in den Endknospen der Zweige; das zusammen gedrückte Flugloch am Grunde der Knospen, die nicht ausschlagen (Schütze).

An Nadeln:

Dioryctria schuetzeella Fuchs [Dioryctria schuetzeella] Raupe Mai bis Juni, Falter Juni bis August
An den jüngsten noch wachsenden Trieben zwischen den Nadeln; in röhrigem Gange, der mit einigen Fäden ausgesponnen ist. Kann auch abgeklopft werden. Das Halssegment der Raupe ist dunkelrot. Verpuppung am Boden (Schütze).

Acalla abietana Hübner [Acleris abietana] Raupe Mai bis Juni, Falter August bis Frühjahr
In leichtem Gespinst zwischen Nadeln, scheint hauptsächlich an höheren Bäumen zu leben. Die Angaben: Salix caprea (Herrich-Schäffer, Heinemann, Reutti) beruhen auf Verwechslung mit dunklen Formen anderer Acalla-Arten (Schütze).

Cacoecia histrionana Froelich [Dichelia histrionana] Raupe Mai bis Juni, Falter Juni bis August
An zwölf- bis dreißigjährigen und älteren Fichten, zunächst in Gespinst zwischen alten Nadeln, greift dann aber auch die Maitriebe an und frisst sie an einer Seite kahl, wodurch sie sich krümmen (Ratzeburg). Verwandlung in der Wohnung. Abies.

Cacoecia murinana Hübner [Choristoneura murinana]
Cymolomia hartigiana Ratzeburg [Cymolomia hartigiana]Abies.

Olethreutes hercyniana Treitschke [Pseudohermenias abietana] Raupe April bis Mai, Falter Juni
Die rotbraune Raupe jung die Nadel minierend, später in leichtem Gespinst zwischen diesen. Puppengespinst zwischen den Nadeln. An Abies und Pinus silvestris [Pinus sylvestris] (Sorhagen) fand ich sie niemals (Schütze).

Epiblema tedella Clerck [Epinotia tedella] Raupe August bis November, Falter Mai bis Juli
Miniert die Nadeln, die sich entfärben; an die ausgefressene wird immer wieder die nächste frische befestigt, und so geht das fort, bis eine Reihe von zehn bis sechzehn zusammen gesponnen ist, dazwischen überall feiner Kot. Überwintert erwachsen in Gespinst am Boden. Tritt manchmal massenweise auf, wird aber dann durch den Pilz Entomophthora radicans auf den normalen Bestand vermindert (Schütze).

Enarmonia diniana Guenée [Zeiraphera griseana] Raupe Mai bis Juni, Falter Juli bis August
Ursprünglich nur von Lärche bekannt, ist die Raupe in neuester Zeit in Böhmen und Sachsen auf Fichte übergegangen und hat ganze Wälder kahlgefressen. — Aus den überwinterten Eiern schlüpfen die Raupen im Mai, greifen die aufgelockerten Knospen an und benagen im Schutze der noch aufsitzenden Schuppen und unter eigenem leichten Gespinst die jungen Nadeln, später leben sie in kurzen Gespinströhren an den Maitrieben und greifen die Nadeln an, wobei sie die Unterlage mehr oder weniger mit Gespinstfäden überziehen. In den Gespinsten bleiben Kotbrocken und abgebissene oder durch Befraß abgetötete Nadeln hängen, so dass manchmal geradezu kleine Nester entstehen und zugleich eine auffällige Rötung der befressenen Triebe zustande kommt. Die Raupen beschränken ihren Fraß ausschließlich auf die zarten Nadeln des Maitriebes; sind diese zerstört,

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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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