Polyommatus coridon, Ulm-Mähringen, 7. August 2004

Lepiforum e.V. [Hrsg.]: Historische Literatur

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Schuetze 37

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Die grüne Raupe wie vorige lebend, sowohl an jungen, als auch an älteren Bäumen. Ich traf sie wiederholt, wie sie sich in den frühen Morgenstunden aus der Höhe am Seidenfaden herabließ; zu dieser Zeit fliegt auch der Falter freiwillig. Er ist der Teleia proximella [Teleiodes proximella] sehr ähnlich, also Vorsicht! Raupe am besten durch Klopfen zu erlangen. Falter leicht von Lärchenstämmen abzulesen (Schütze [1987: 307-309]).
Die grüne Raupe wie vorige lebend, sowohl an jungen, als auch an älteren Bäumen. Ich traf sie wiederholt, wie sie sich in den frühen Morgenstunden aus der Höhe am Seidenfaden herabließ; zu dieser Zeit fliegt auch der Falter freiwillig. Er ist der Teleia proximella [Carpatolechia proximella] sehr ähnlich, also Vorsicht! Raupe am besten durch Klopfen zu erlangen. Falter leicht von Lärchenstämmen abzulesen (Schütze [1987: 307-309]).

Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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Biegen; Flugloch kreisrund, Puppen in der Wohnung. Ratzeburgs Angabe, dass die Raupe nicht in der Markröhre lebe, sondern im Bast, ist nicht richtig (Schütze).

Argyresthia amiantella Zeller [Argyresthia amiantella] Raupe bis zum Frühjahr, Falter Mai bis Juni
Hat Starke als Raupe oder Puppen mit denen von Argyresthia certella und Argyresthia glabratella eingetragen, sie muss also mit einer von beiden gleiche Lebensweise haben.

Unter der Rinde:

Grapholitha pactolana Zeller [Cydia pactolana] Raupe bis Mai, Falter Mai bis Juni
An jungen Fichten, Kothäufchen am Grunde der Quirle verraten sie. — Muss im Frühjahr samt Rindenstück herausgeschnitten werden. Verpuppung in der Wohnung (Schütze). Bei starkem Besatz, wenn mehrere Raupen (bis sechs) an einem Quirl fressen und ihre Fraßgänge zusammen fließend den Quirl mehr oder weniger ringeln, sterben die Fichten bzw. ihre Äste ab. Sonst kränkeln sie bloß, bekommen Wuchs- und Verzweigungsfehler und können anderen Feinden zum Opfer fallen (Nüßlin).

Grapholitha duplicana Zetterstedt [Cydia duplicana] Raupe bis zum Frühjahr, Falter Mai bis Juni
An beschädigten Stellen der Stämme und starken Ästen, wo sie unter dem besonders an den Rändern angesammelten, reichlichen Harzausfluss lebt, die Wundränder benagend. Andere Angaben habe ich niemals bestätigt gefunden (Schütze).

Steganoptycha granitana Herrich-Schäffer [Epinotia granitana] Raupe bis Frühjahr, Falter Mai bis Juni
Überwinternde Raupen fand ich mehrfach in Gespinst unter Rindenschuppen. Wahrscheinlich leben sie zwischen Nadeln höherer Fichten.

An Fichte wurde auch gefunden:

Steganoptycha rubiginosana Herrich-Schäffer [Epinotia rubiginosana]Pinus.



c. Larix — Lärche

An Nadeln:

Pandemis aeriferana Herrich-Schäffer [Ptycholomoides aeriferana] Raupe Mai bis Juni, Falter Juli
Die verhältnismäßig bunte Raupe in leichtem Gespinst zwischen Nadeln der Endtriebe, leicht durch Klopfen zu erlangen. Andere Angaben: Unter Ahornrinde (Wocke), an Acer pseudoplatanus (Kennel, Spuler) sind unzutreffend (Schütze).

Enarmonia diniana Guenée (Steganoptycha) [Zeiraphera griseana] Raupe Mai bis Juni, Falter Juli bis August
Hauptsächlich an den Kurztrieben, verspinnt die mittleren Nadeln eines Büschels zu einer spindelförmigen Tüte und nagt sie von der Spitze beginnend ab. Siehe Picea. Hat in der Schweiz schon mehrfach grosse Lärchenwälder verwüstet (Thomann).

Tmetocera lariciana Heinemann [Spilonota laricana] Raupe Mai, Falter Juni bis Juli
Die braune Raupe an den Kurztrieben die mittleren Nadeln eines Büschels zu einer Röhre verspinnend. Verwandlung am Boden oder am Stamm.

Teleia saltuum Zeller [Teleiodes saltuum] Raupe Mai, Falter Juni
Die grüne Raupe wie vorige lebend, sowohl an jungen, als auch an älteren Bäumen. Ich traf sie wiederholt, wie sie sich in den frühen Morgenstunden aus der Höhe am Seidenfaden herabließ; zu dieser Zeit fliegt auch der Falter freiwillig. Er ist der Teleia proximella [Carpatolechia proximella] sehr ähnlich, also Vorsicht! Raupe am besten durch Klopfen zu erlangen. Falter leicht von Lärchenstämmen abzulesen (Schütze [1987: 307-309]).

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