Polyommatus coridon, Ulm-Mähringen, 7. August 2004

Lepiforum e.V. [Hrsg.]: Historische Literatur

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Schuetze 63

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Changed: 10,11c10,11
Ornix scutulatella Stainton [Parornix betulae] Raupe Juli und Herbst, Falter Mai bis August

Lebt nach Stainton wie betulae, wird bloß für eine Variante von dieser gehalten; ist reichlicher weiß bestäubt als jene.
Ornix scutulatella Stainton [Parornix betulae] Raupe Juli und Herbst, Falter Mai und August

Lebt nach Stainton wie Ornix betulae, wird bloß für eine Variante von dieser gehalten; ist reichlicher weiß bestäubt als jene.

Changed: 14c14
Lebt ganz wie betulae, indem sie ein Stück eines Blattes nach unten umbiegt und von der unteren Blattfläche zehrt. (Stainton). England und Schottland.
Lebt ganz wie Ornix betulae, indem sie ein Stück eines Blattes nach unten umbiegt und von der unteren Blattfläche zehrt. (Stainton). England und Schottland.

Changed: 16c16
Anmerkung: Alle Ornix-Raupen leben in erster Jugend in unterseitigen Faltenminen, nur guttea und petiolella legen an Pirus malus oberseitige Platzminen an. Mit Ausnahme der ebengenannten sind die Falter einander sehr ähnlich, und die Art lässt sich nur nach gezogenen Stücken mit genauer Angabe der Futterpflanzen feststellen (Schütze). [oder bei Männchen durch GU, Anm. Peter Buchner]
Anmerkung: Alle Ornix-Raupen leben in erster Jugend in unterseitigen Faltenminen, nur O. guttea und O. petiolella legen an Pirus malus [Malus domestica] oberseitig Platzminen an. Mit Ausnahme der eben genannten sind die Falter einander sehr ähnlich, und die Art lässt sich nur nach gezogenen Stücken mit genauer Angabe der Futterpflanzen feststellen (Schütze). [oder bei Männchen durch GU, Anm. Peter Buchner]

Changed: 19c19
Der Röhrensack ist braungrau bis gelbbraun, dreiklappig, auf dem Rücken gekielt. An Betula, Alnus, Quercus (Spuler). Die Säcke zeigen gewisse Unterschiede nach der Futterpflanze (Frey.). Nach Sorhagen sind weitere Futterpflanzen Populus tremula, Corylus, Crataegus, Prunus spinosa, cerasus, Pirus malus, Carpinus, Ulmus. Sehr oft liegt wohl Verwechslung mit nigricella vor (Schütze).
Der Röhrensack ist braungrau bis gelbbraun, dreiklappig, auf dem Rücken gekielt. An Betula, Alnus, Quercus (Spuler). Die Säcke zeigen gewisse Unterschiede nach der Futterpflanze (Frey.). Nach Sorhagen sind weitere Futterpflanzen Populus tremula, Corylus, Crataegus, Prunus spinosa, Prunus cerasus, Pirus malus [Malus domestica], Carpinus, Ulmus. Sehr oft liegt wohl Verwechslung mit Coleophora nigricella vor (Schütze).

Changed: 22c22
Sack im Herbst einzeln an Birken; manche Raupen scheinen im Frühling noch Nahrung zu bedürfen, andre verpuppen sich, ohne zu fressen (Stange). Röhrensack schmal, komprimiert, braun, weiß punktiert (Spuler). Der plattgedrückte messerförmige Sack im Herbst, überwintert an den Reisern festsitzend. Ende Mai fand ich noch fressende Raupen. Schwer zur Verwandlung zu bringen (Rössler).
Sack im Herbst einzeln an Birken; manche Raupen scheinen im Frühjahr noch Nahrung zu bedürfen, andre verpuppen sich, ohne zu fressen (Stange). Röhrensack schmal, komprimiert, braun, weiß punktiert (Spuler). Der platt gedrückte messerförmige Sack im Herbst, überwintert an den Reisern festsitzend. Ende Mai fand ich noch fressende Raupen. Schwer zur Verwandlung zu bringen (Rössler).

Changed: 25c25
Heinemann erhielt den Falter im August von Raupen, die er Anfang Juli an Birken fand. Der Sack von dem der ibipennella dadurch verschieden, dass er unten bauchig erweitert (wie bei anatipennella) und die Mundöffnung so abgeschrägt ist, dass der Bauch fast auf dem Blatte liegt.
Heinemann erhielt den Falter im August von Raupen, die er Anfang Juli an Birken fand. Der Sack von dem der Coleophora ibipennella dadurch verschieden, dass er unten bauchig erweitert (wie bei anatipennella) und die Mundöffnung so abgeschrägt ist, dass der Bauch fast auf dem Blatte liegt.

Changed: 28c28
Die Art, welche Büttner in seiner Fauna von Stettin ohne Namen aufführt, fand ich auch bei Wiesbaden in Mehrzahl als Raupe Mitte Mai an mannshohen Birken. Sie pflegt mitten auf der Oberseite des Blattes zu sitzen und frisst durch Abschälung der Oberhaut kleine weiße Flecke aus von der Größe eines Stecknadelkopfes. Der Sack ist durchaus schwarz und wie der von palliatella geformt. Die Falter erscheint von Mitte Juli an. Sie sind erheblich kleiner als palliatella, anatipennella und ibipennella und haben viel schmälere Vorder- und Hinterflügel;
Die Art, welche Büttner in seiner Fauna von Stettin ohne Namen aufführt, fand ich auch bei Wiesbaden in Mehrzahl als Raupe Mitte Mai an mannshohen Birken. Sie pflegt mitten auf der Oberseite des Blattes zu sitzen und frisst durch Abschälung der Oberhaut kleine weiße Flecke aus von der Größe eines Stecknadelkopfes. Der Sack ist durchaus schwarz und wie der von palliatella geformt. Die Falter erscheint von Mitte Juli an. Sie sind erheblich kleiner als Coleophora palliatella, C. anatipennella und C. ibipennella und haben viel schmälere Ober- und Unterflügel;

Changed: 34c34
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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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Ornix betulae Stainton [Parornix betulae] Raupe Juli und Herbst, Falter Mai und Juli bis August
Mine der jungen Raupe verhältnismäßig groß, einer Lithocolletis- [Phyllonorycter-]Mine äußerst ähnlich, sie liegt stets zwischen zwei Blattrippen in der Nähe der Mittelrippe; später lebt sie in umgeklapptem Blattrand. Verwandlung in einer scharf abwärts gebogenen schmalen Randwohnung.

Ornix scutulatella Stainton [Parornix betulae] Raupe Juli und Herbst, Falter Mai und August
Lebt nach Stainton wie Ornix betulae, wird bloß für eine Variante von dieser gehalten; ist reichlicher weiß bestäubt als jene.

Ornix loganella Stainton [Parornix loganella] Raupe August, Falter Mai
Lebt ganz wie Ornix betulae, indem sie ein Stück eines Blattes nach unten umbiegt und von der unteren Blattfläche zehrt. (Stainton). England und Schottland.

Anmerkung: Alle Ornix-Raupen leben in erster Jugend in unterseitigen Faltenminen, nur O. guttea und O. petiolella legen an Pirus malus [Malus domestica] oberseitig Platzminen an. Mit Ausnahme der eben genannten sind die Falter einander sehr ähnlich, und die Art lässt sich nur nach gezogenen Stücken mit genauer Angabe der Futterpflanzen feststellen (Schütze). [oder bei Männchen durch GU, Anm. Peter Buchner]

Coleophora fuscedinella Zeller [Coleophora serratella] Raupe Mai, Falter Juni bis Juli
Der Röhrensack ist braungrau bis gelbbraun, dreiklappig, auf dem Rücken gekielt. An Betula, Alnus, Quercus (Spuler). Die Säcke zeigen gewisse Unterschiede nach der Futterpflanze (Frey.). Nach Sorhagen sind weitere Futterpflanzen Populus tremula, Corylus, Crataegus, Prunus spinosa, Prunus cerasus, Pirus malus [Malus domestica], Carpinus, Ulmus. Sehr oft liegt wohl Verwechslung mit Coleophora nigricella vor (Schütze).

Coleophora milvipennis Zeller [Coleophora milvipennis] Raupe bis Mai, Falter Mai bis Juli
Sack im Herbst einzeln an Birken; manche Raupen scheinen im Frühjahr noch Nahrung zu bedürfen, andre verpuppen sich, ohne zu fressen (Stange). Röhrensack schmal, komprimiert, braun, weiß punktiert (Spuler). Der platt gedrückte messerförmige Sack im Herbst, überwintert an den Reisern festsitzend. Ende Mai fand ich noch fressende Raupen. Schwer zur Verwandlung zu bringen (Rössler).

Coleophora betulella Heinemann [Coleophora betulella] Raupe Juli, Falter August
Heinemann erhielt den Falter im August von Raupen, die er Anfang Juli an Birken fand. Der Sack von dem der Coleophora ibipennella dadurch verschieden, dass er unten bauchig erweitert (wie bei anatipennella) und die Mundöffnung so abgeschrägt ist, dass der Bauch fast auf dem Blatte liegt.

Coleophora buettneri Rössler [Coleophora betulella] Raupe Mai, Falter Juli
Die Art, welche Büttner in seiner Fauna von Stettin ohne Namen aufführt, fand ich auch bei Wiesbaden in Mehrzahl als Raupe Mitte Mai an mannshohen Birken. Sie pflegt mitten auf der Oberseite des Blattes zu sitzen und frisst durch Abschälung der Oberhaut kleine weiße Flecke aus von der Größe eines Stecknadelkopfes. Der Sack ist durchaus schwarz und wie der von palliatella geformt. Die Falter erscheint von Mitte Juli an. Sie sind erheblich kleiner als Coleophora palliatella, C. anatipennella und C. ibipennella und haben viel schmälere Ober- und Unterflügel;

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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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