Polyommatus coridon, Ulm-Mähringen, 7. August 2004

Lepiforum e.V. [Hrsg.]: Historische Literatur

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Schuetze 31

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Changed: 13c13
Lebt keineswegs an Hieracium pilosella, wie Zeller angibt, auch nicht an Calluna, wie andere berichten, sondern als Sackträgerin den Sommer über von dürren vorjährigen und noch älteren Gräsern, meist auf offener Heidefläche, auch auch in sehr lichtem Laubgebüsch am Fuß der Berge. Aus langliegenden dürren Grasblättern ist auch der verhältnismäßig lange schlanke Sack gebaut, den ich mehrfach an Heidekrautästchen zur Verwandlung angesponnen fand (Schütze).
Lebt keineswegs an Hieracium pilosella, wie Zeller angibt, auch nicht an Calluna, wie andere berichten, sondern als Sackträgerin den Sommer über von dürren vorjährigen und noch älteren Gräsern, meist auf offener Heidefläche, doch auch in sehr lichtem Laubgebüsch am Fuß der Berge. Aus langliegenden dürren Grasblättern ist auch der verhältnismäßig lange schlanke Sack gebaut, den ich mehrfach an Heidekrautästchen zur Verwandlung angesponnen fand (Schütze).

Changed: 18c18
Jung in den Samen von Thymus serp., später miniert sie die Blätter von Holcus lanatus, Briza media und anderen Gräsern in großen weißen Flecken. Der Sack ist zuerst eine Samenkapsel, später strohfarbener Blattsack an Gras (Sorhagen). An sonnigen Rändern, leibt keinen Schatten. Früher fand ich sie regelmäßig in Straßengräben, jetzt hat sie der überhandnehmende Autoverkehr vertrieben (Schütze).
Jung in den Samen von Thymus serpyllum, später miniert sie die Blätter von Holcus lanatus, Briza media und anderen Gräsern in großen weißen Flecken. Der Sack ist zuerst eine Samenkapsel, später strohfarbener Blattsack an Gras (Sorhagen). An sonnigen Rändern, liebt keinen Schatten. Früher fand ich sie regelmäßig in Straßengräben, jetzt hat sie der überhand nehmende Autoverkehr vertrieben (Schütze).

Changed: 21c21
Jung in den Kelchen von Labiaten, später im Blattsack aus Gras. (Sorhagen). Der große Sack ist breit und dick, unregelmäßig zylindrisch hinten abgestutzt, vorn mit rundlich schiefer Mündung ohne verdickten Rand. Er hat eine Menge von Längslinien und ein bis drei Längskanten, ist in der Jugend gelblich weiß, später wird er braun. Man findet die Raupe im ersten. Frühling an trockenen Waldwiesen, wo sie an den eben hervorsprießenden Halmen verschiedener Gräser lebt. Sie ist in dieser Periode leicht zu finden, später lebt sie verborgen und ist nur am späten Abend einzeln anzutreffen. Zucht schwierig (Frey).
Jung in den Kelchen von Labiaten, später im Blattsack aus Gras (Sorhagen). Der große Sack ist breit und dick, unregelmäßig zylindrisch hinten abgestutzt, vorn mit rundlich schiefer Mündung ohne verdickten Rand. Er hat eine Menge von Längslinien und ein bis drei Längskanten, ist in der Jugend gelblich weiß, später wird er braun. Man findet die Raupe im ersten Frühjahr an trockenen Waldwiesen, wo sie an den eben hervor sprießenden Halmen verschiedener Gräser lebt. Sie ist in dieser Periode leicht zu finden, später lebt sie verborgen und ist nur am späten Abend einzeln anzutreffen. Zucht schwierig (Frey).

Changed: 39c39
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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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artigen Gängen, die eine Öffnung nach außen haben und mit Seide ausgesponnen sind. Sie haben glänzende Hornplättchen auf dem Rücken, kommen nachts hervor und verzehren die Blättchen, selbst wenn sie ganz trocken sind. Verwandlung in der Wohnung (Sorhagen).

Pleurota rostrella Hübner [Pleurota marginella] Raupe April bis Mai, Falter Juni bis August
In Gespinstschläuchen an schmalblättrigem Gras (Sorhagen und andere).

Amphisbatis incongruella Zeller [Amphisbatis incongruella] Raupe bis September, Falter März bis April
Lebt keineswegs an Hieracium pilosella, wie Zeller angibt, auch nicht an Calluna, wie andere berichten, sondern als Sackträgerin den Sommer über von dürren vorjährigen und noch älteren Gräsern, meist auf offener Heidefläche, doch auch in sehr lichtem Laubgebüsch am Fuß der Berge. Aus langliegenden dürren Grasblättern ist auch der verhältnismäßig lange schlanke Sack gebaut, den ich mehrfach an Heidekrautästchen zur Verwandlung angesponnen fand (Schütze).

Ochsenheimeria birdella Curtis [Ochsenheimeria taurella]: Ihre Lebensweise wolle man bei Dactylis nachsehen.

Coleophora lixella Zeller [Coleophora lixella] Raupe bis Juni, Falter Juli bis August
Jung in den Samen von Thymus serpyllum, später miniert sie die Blätter von Holcus lanatus, Briza media und anderen Gräsern in großen weißen Flecken. Der Sack ist zuerst eine Samenkapsel, später strohfarbener Blattsack an Gras (Sorhagen). An sonnigen Rändern, liebt keinen Schatten. Früher fand ich sie regelmäßig in Straßengräben, jetzt hat sie der überhand nehmende Autoverkehr vertrieben (Schütze).

Coleophora ornatipennella Hübner [Coleophora ornatipennella] Raupe bis Mai, Falter Juni bis Juli
Jung in den Kelchen von Labiaten, später im Blattsack aus Gras (Sorhagen). Der große Sack ist breit und dick, unregelmäßig zylindrisch hinten abgestutzt, vorn mit rundlich schiefer Mündung ohne verdickten Rand. Er hat eine Menge von Längslinien und ein bis drei Längskanten, ist in der Jugend gelblich weiß, später wird er braun. Man findet die Raupe im ersten Frühjahr an trockenen Waldwiesen, wo sie an den eben hervor sprießenden Halmen verschiedener Gräser lebt. Sie ist in dieser Periode leicht zu finden, später lebt sie verborgen und ist nur am späten Abend einzeln anzutreffen. Zucht schwierig (Frey).

Elachista argentella Clerck [Elachista argentella] Raupe April bis Mai, Falter Mai bis Juni
Raupe trüb grünlich grau mit weißlicher Rückenlinie und licht gelbbraunem Kopf in vielen Gräsern von der Spitze abwärts minierend. Mine weiß, die ganze Blattbreite einnehmend.



9. Coniferae — Nadelhölzer

a. Abies alba — Weißtanne

An Nadeln:

Cymolomia hartigiana Ratzeburg [Cymolomia hartigiana] Raupe Mai bis Juni, Falter Juni bis Juli
Die gelbgrüne Raupe zwischen den Nadeln in leichtem Gespinst, in der ersten Jugend minierend, auch an Picea.

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Historische Lepidopteren-Literatur / Schütze (1931)
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