Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Uresiphita Reversalis

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Crambidae (Zünsler)
EU 06619a Uresiphita reversalis (GUENÉE, 1854)



Diagnose

Erstbeschreibung

GUENÉE (1854: 409) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

DAVIS & MILLER (2007) tragen für Mittel- und Nordamerika zusammen: "Munroe (1976) states that the larvae feed on the leaves and tender bark and shoots of broom, Genista sp., lupines, Lupinus sp., Wild Indigo, Baptisia tinctoria (L.) Necklace Pod, Sophora tomentosa (L.), honeysuckle Lonicera sp., and other plants and shrubs, especially legumes. [...] Munroe (1976) states that in the northern part of the range there are years of sporadic abundance, possibly sustained by Migration from the south and that it is an occasional pest of nursery stock and ornamental plantings."

(Autor: Erwin Rennwald)



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme


Faunistik

Nord- und mittelamerikanische Art. DAVIS & MILLER (2007) berichten über den Fang eines einzelnen Falters am Licht am 23. September 2006 in England (Westonzoyland, Somerset). Sie halten Einschleppung für gut möglich, sammeln aber Argumente, die für einen natürlichen Transatlantikflug sprechen. Stärkstes Indiz: Der Fund erfolgte ganz an der Westküste Englands in einer ländlichen Gegend - dort, wo immer wieder einmal nearktische Vögel und Insekten nachgewiesen wurden; und genau am Vortag waren 80 km weiter im Nordosten gleich 2 Exemplare des nearktischen Sandpiepers Tryngites subruficollis und ein Exemplar eines anderen nearktischen Sandpiepers, Calidris pusilla, registriert worden - offensichtlich war die Luftströmung i diesen Tagen also geeignet für Transatlantikflüge.

SLAMKA (2013) greift diese Meldung auf, schreibt aber: "Probably imported from N America." Das ist nicht auszuschließen - die eigenständige Zuwanderung ist hier aber zumindest genauso wahrscheinlich.

Was am ehesten auffällt ist die Tatsache, dass das bei Uresiphita gilvata meist gut ausgeprägte dunkle Marginalband der Hinterflügel-Oberseite hier mehr oder weniger auf einen apikalen Fleck reduziert ist. Da die Art in nordamerikanischen Gewächshäusern an diversen Pflanzen schädlich auftritt, ist auch mit weiteren Einschleppungen zu rechnen. Verdächtige Falter sollten einer Genitaluntersuchung zugeführt werden.

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Informationen auf anderen Webseiten (externe Links)


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Letzte Änderung am April 18, 2019 7:02 von Erwin Rennwald
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