Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Spulerina Simploniella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gracillariidae (Blatttütenmotten, Miniermotten und Faltenminierer)
EU M-EU 01161 Spulerina simploniella (FISCHER V. RÖSLERSTAMM, 1839) - Eichenrinden-Miniermotte

1-2: Spanien, León, Olleros de Sabero, 1050 m, 8. August 2016, Lichtfang (fot.: Joseba Matabuena), det. Tina Schulz [Forum]



Diagnose

Geschlecht nicht bestimmt

1, Spannweite 10 mm: Deutschland, Sachsen, Oberlausitz, Weißwasser, ehemaliger Urwald, 152 m, Lichtfang, 2. Juli 1999 (det. & Foto: Friedmar Graf) [Forum]


Erstbeschreibung

FISCHER VON RÖSLERSTAMM (1839: 197, pl. 70 fig. 3a-b) [reproduziert von Jürgen Rodeland nach Bänden im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe]



Biologie

Nahrung der Raupe

Die Raupe miniert in der Rinde junger Eichen und Edelkastanien. [Bladmineerders.nl] und gracillariidae.net [Artseite auf gracillariidae.net] listen auf:

Die Raupe lebt in einer flachen Gangmine in der Rinde junger Eichen, die sich bald zu einer großen Platzmine erweitert. Neben Eichen werden in der Literatur auch Minen in Kastanien-Rinde (z.B. HERING 1957) und Birken-Rinde (nur DORFMANN 1963), unsicher auch in Hainbuche angeführt.



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

Die Art ist nach dem locus typicus, dem Simplon, benannt.


Andere Kombinationen


Faunistik

Locus typicus ist der Simplon in der Schweiz.

DORFMANN (1963) schreibt über "Das Vorkommen von Eutrichocnemis (Gracilaria) simploniella F. R. in Deutschland" und stellt dabei alle ihm damals aus dem Gebiet bekannten Funde zusammen. Bemerkenswert sind dabei die eigenen Funde in Birkenrinde bei Berlin und der erste Nachweis aus Baden-Württemberg - wieder in Birkenrinde, also einer Pflanzenart, die weder zuvor noch danach jemals für diese Schmetterlingsart genannt wurde.

HAUSENBLAS (2006) akzeptiert die Angabe aus Baden-Württemberg und damit den Fund in Birkenrinde: "In zwei Veröffentlichungen wird von Dorfmann (1960, 1963) durchaus glaubhaft über den Fund einer Mine in Birkenrinde im Jahre 1956 in Creglingen (nicht Greglingen wie irrtümlich angegeben, LK Main-Tauber-Kreis) berichtet. Da eine weitere Verbreitung im Taubertal mit seinem auch für den Weinbau so günstigen, kontinental getönten klimatischen Verhältnissen und dem Vorkommen zahlreicher wärmeliebender Arten unbedingt zu erwarten ist, sollte auf die arttypischen Rindenminen an Eiche und Birke (evtl, auch an Eßkastanie und Hainbuche) verstärkt geachtet werden."

(Autor: Erwin Rennwald)


Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Die 14. Lieferung wurde nach RODELAND (2018) 1839 herausgegeben.


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am November 24, 2020 19:13 von Erwin Rennwald
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