Polyommatus coridon
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Archiv 1 zu Forum 1

Re: Mazeration
Antwort auf: Re: Elachista pollutella ()

Hallo Ruedi,
gut, dass Du nachhakst!
Als ich Elachisten serienmäßig gemacht habe, war die Verweildauer in der Lauge in der Regel 1 bis 2 Tage, aber auch am dritten oder vierten Tag löst sich noch nichts auf, die Strukturen werden heller, dünner und weicher und dann anfällig für sekundäre, nachträgliche Verschmutzung. Das Auflösen habe ich nur mit größeren Objekten - Wicklern, Federmotten - "ausprobiert", das dauert aber über eine Woche.
Melitaeen vertragen noch länger, d.h. bearbeitbar werden diese nach drei/vier Tagen, das Auflösen kommt dann gegen Ende der zweiten Woche.
Beim Kochen habe ich gegenteilige Erfahrung: Eine Stigmella im Gläschen fünf Minuten im kochenden Wasserbad und es nichts mehr übrig außer der Genitalkapsel.
Deshalb mache ich so gut wie alles per Kaltmazeration. Alle heiligen Zeiten besorge ich mir in der Apotheke 15 %ige Kalilauge, der Rest des halben Liters vom 7.10.98 reicht noch ein paar Jahre.
Ein bis zwei Tage halte ich für unbedenklich, darüber wird es zuerst kritisch für die kleinsten der Kleinen: Nepticuliden, Bucculatrix, Phyllonorycter-Weibchen, wenn man sich das antun will...
Meistens oder fast immer läuft es anders, man will ja wissen, was es ist. Die Verweildauer in Lauge ist dann höchstens 18 bis 24 Stunden, Verunreinigungen werden mit Eisessig eliminiert, nach der Fixierung und Färbe-Alkoholreihe kann es dann zum Parken in Euparalessenz kommen. Auch das sollte nicht zu lange passieren, denn es hellt auf.
Viele Grüße
Helmut

Beiträge zu diesem Thema

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Re: Elachista cf. dispunctella: Genitalpräparat: der vergessene Text
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Re: Mazeration
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