Polyommatus coridon
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Gestern im Steigerwald
Antwort auf: Mal eine Frage *Foto* ()

Nach sehr langer Pause konnte ich gestern mal wieder einen entomologischen Tag einlegen.

Im Habitat von Euphydryas maturna waren die Highlights soweit vorhanden, wenn auch in extrem niedriger Individuenzahl.

  • Limenitis populi 1 Männchen
  • Lopinga achine ca. 3-4 Ex.
  • Coenonympha hero ca. 3-4 Ex.
  • Euphydryas maturna 2 Männchen
  • Glaucopsyche alexis 1 Weibchen, Eiablage an noch nicht blühender Vicia sp.

    Außerdem gab es in wenigen Einzelexemplaren:

  • Leptidea sinapis/juvernica
  • Coenonympha pamphilus
  • Coenonympha arcania
  • Erebia medusa
  • Celastrina argiolus
  • Mimas tiliae
  • Arctia caja, eine Raupe auf dem Weg zur Verpuppung

    Das war’s dann schon, abgesehen von ebenfalls dramatisch wenigen Geometridae und „Micros“.

    Keine Zygaenidae oder größere „Nachtfalter“. Fehlanzeige weitere Pieridae, Fehlanzeige Boloria (Clossiana) spp., Melitaea spp. (so insbesondere M. diamina), auch sonst keine weiteren Nymphalidae, Fehlanzeige Hesperidae, Fehlanzeige Zipfelfalter (insbes. Satyrium spini und pruni) und andere Lycaenidae außer den beiden oben genannten, keine Spuren von Lymantria dispar oder Thaumetopoea processionea.

    Der Lebensraum hat sich gegenüber meinem letzten Besuch (der allerdings schon einige Jahre her ist) erheblich verändert:

    Im nördlichen Teil des engeren Habitats relativ frisch eingeschlagen, massenhaft Herbstzeitlosen, Holz und Reisig flächig auf dem Boden gesammelt.
    Im südlichen Teil des engeren Habitats alles überwuchert von einem Doldenblüter (Bestimmungsanfrage folgt).
    In der gesamten Fläche massiver Aufwuchs von Schlehen und teilweise auch von Disteln (die noch längst nicht blühen).
    Bis auf eine einzige Pflanze ist kein Liguster mehr zu finden, der immer die wichtigste „pflanzliche“ Nahrungsquelle für E. maturna, S. pruni und andere Arten darstellte.
    Für E. maturna zur Reproduktion geeignete Eschen sind auch in dramatischem Maße weniger zu finden!
    Außer Cornus sanguinea kaum als Nektarpflanzen für Falter brauchbare Blüten vorhanden.
    Am östlichen Rand des Gebietes alle Wiesen schon gemäht, Heu teilweise schon abgeräumt. Fürchterlicher Gülle-Gestank.

    Weiß jemand, ob das so gewollt ist und den speziellen Arten nicht schadet? Ich habe da so meine Bedenken.

    Viele Grüße

    Uwe

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