Polyommatus coridon
Lepiforum: Bestimmung
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Archiv 2 zu Forum 2

Buchsbaumzünsler Cydalima perspectalis nun auch in Bergwinkel angekommen

Liebe alle,

nachdem ich in den letzten Jahren auf den Buchsbäumen in der Stadt Schlüchtern (Deutschland, Hessen, Main-Kinzig-Kreis) noch keine Raupen gefunden habe, stolperte ich am Samstag (24. September 2016) im Garten unseres Hauses in Schlüchtern-Breitenbach (ein eingemeindetes Dorf, knapp 5 km von der Stadt entfernt und ca. 100 m höher gelegen) über einen Falter (die Form in weiß mit dunkler Zeichnung) von Cydamila perspectalis, der aufgescheucht wurde und sich dann in der Nachmittagssonne unter dem Schuppendach versteckte. (Eindeutige Sichtung, Zub und Nässig.)

Dort in SLÜ-Breitenbach stehen zwar nach meiner Kenntnis nirgendwo Buchsbäume, aber im Frankfurter Stadtwald (sowohl an der Vogelschutzwarte im Stadtteil Fechenheim nordmainisch wie am „Stadwaldhaus“ im südlichen Stadtwald kurz vor Neu-Isenburg) taucht der Falter seit etlichen Jahren auch immer bei unseren (Zub und Nässig) Demo-Lichtfängen anläßlich der Frankfurter „Batnight“ in Stückzahlen bis 10 auf, obwohl auch dort keine Büxe im Wald stehen. Er ist wohl wirklich ein guter, wandertauglicher Flieger ...

Auch weiter unten im Kinzigtal/Hessischer Nordspessart (Raum Gelnhausen, Altenmittlau, Freigericht und so weiter, Beobachter Rolf E. Weyh) wird die Art seit Jahren schon immer wieder und an diversen Stellen gefunden.

Und wo wir schon dabei sind (beim Thema Neozoen): Nachdem ich Pieris mannii 2014 im Rahmen einer Exkursion für die „Senckenberg-Schule für Museumstechnische Assistenten an Naturhistorischen Museen“ im Juni 2014 schon bei Gelnhausen nachweisen konnte, zögert sich der „eindeutige“ Nachweis für Schlüchtern beziehungsweise unseren Garten in Breitenbach immer noch hinaus. Ich habe seit 2014 mehrfach und jedes Jahr Pieris-Weibchen bei der Eiablage an Iberis sempervirens direkt neben dem Eingang beobachtet, aber immer, wenn ich ein Netz hole, ist das Tier weg. Und die zwei in 2 Jahren gefundenen Puppen an Tür und Hauswand, die auch durchaus „manniioid“-grauviolett aussahen, sind in einem Fall verstorben, im anderen kam ein etwas indifferenter Falter der Frühlingsgeneration raus, der noch nicht zuverlässig bestimmt werden konnte. — ich behaupte aber mal, daß Pieris mannii inzwischen auch im Raum Schlüchtern vorkommt, auch wenn der zweifelsfreie Nachweis einer schwarzköpfigen Jungraupe noch aussteht. Anderswo in Hessen kommt die Art ja inzwischen auch überall vor ...

Wolfgang

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