Polyommatus coridon
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Archiv 2 zu Forum 2

Re: Eiraupen Eilema caniola - Frage zu Nahrung. *Foto*

Hallo Silke,

Wir hatten letztes Jahr ebenfalls eine zufällige Eiablage von E. caniola in einem Döschen. Die geschlüpften Raupen (siehe Bild) haben wir auf dem Balkon auf ein paar flechtenbewachsene Steine verteilt, die ich als Fotounterlage benutze. Dort haben sich die Räupchen dann von selbst verteilt. Später könnten wir immer wieder halb bis ganz erwachsene Raupen nachts auf den Steinplatten des Balkons beim Abweiden der Grünalgen beobachten, die makroskopisch kaum sichtbar aber eben doch da sind. Trotz laufenden Betretens des Balkons halten sich die Algen in den Unebenheiten der Steinplatten. Auch die Wände sind die Raupen nachts ab und zu hinaufgelaufen. Ich denke, jegliches Substrat (Holz, verfaulendes Holz, Stein, Beton, Putz) ist geeignet, sobald sich Grünalgen auch nur in geringer Menge angesiedelt haben. Flechten und Moos sind ebenso geeignet.
Siehe auch Juttas Beitrag in diesem Thread: http://www.lepiforum.de/2_forum.pl?md=read;id=89709

Im Grunde wissen wir nicht sehr viel über die Nahrungspräferenzen, denn wer beobachtet fressende Raupen schon mit der Lupe oder dem Mikroskop? Danach muß man die Flechte oder Alge mit den Fraßspuren daran vorsichtig entnehmen – das geht meistens nur mit einem Teil des Untergunds, weil Krustenflechten ja ein Stück in den Stein hineinwachsen. Dazu haben wir früher bei der Untersuchung von Flechteneulenraupen an Weinbergsmauern meistens Hammer und Meißel benutzen müssen. Am Haus ist so etwas problematisch. Und schließlich muß man einen Spezialisten finden, der Flechten oder Grünalgen zuverlässig bestimmen kann. Das sind die Gründe, warum man wenig Genaues über die Nahrungspräferenzen von flechten(bzw. algen-)fressenden Raupen weiß.

Schöne Grüße
Axel

Beiträge zu diesem Thema

Eiraupen Eilema caniola - Frage zu Nahrung. *Foto*
Re: Eiraupen Eilema caniola - Frage zu Nahrung. *Foto*
Re: Eiraupen Eilema caniola - Frage zu Nahrung.