Polyommatus coridon
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Xanthorhoe montanata Eiablage in der Natur (für BH) *Foto*

Liebe Forumsmitglieder

Gestern hatte ich das Glück, bei der Eiablage von Xanthorhoe montanata dabei sein zu dürfen. Das Weibchen hat 2 Eier am späten, sonnigen Nachmittag in Bodennähe an die Blattunterseite von Geranium sylvaticum (Waldstorchschnabel) abgelegt. Dann flog es weiter und legte wieder Eier in Bodennähe ab. Diesmal war es nicht Geranium sylvaticum, sondern eine andere Pflanze, die ich jedoch aus der Ferne nicht bestimmen konnte, da ich mich auf die abgelegten Eier konzentrieren musste, damit sie mir nicht entgingen. Beim Areal handelt es sich um eine Südhang-Naturwiese am Berg-Mischwaldrand.

Da die Wiese wahrscheinlich in Kürze gemäht wird, habe ich diese beiden Eier mitgenommen und versuche sie durchzuzüchten. Nachdem ich noch wenig Erfahrung habe mit Züchten und die Raupe ja überwintert, hätte ich diesbezüglich einige Fragen:

Wie kann ich die Raupe zu gegebener Zeit überwintern? Geht das im kühlen Keller? Braucht die Raupe dann auch zu fressen? Oder wenn nicht, wie merke ich, wenn sie wieder aktiv wird und Hunger bekommt? Da bei uns der Winter sehr lange dauert und die Schneedecke bis weit in den Frühling hinein geschlossen ist und Geranium sylvaticum nicht gerade die erste Frühlingsblume ist, kann ich der Raupe dann auch eine andere Nahrungspflanze anbieten, obwohl die Eier auf Geranium sylvaticum abgelegt wurden?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir hier jemand Ratschläge geben könnte.

Mit lieben Grüssen
Hildegard

Schweiz, Kanton Bern, Hasliberg, 1240 msm, Eiablage an Geranium sylvaticum (Wiesenstorchschnabel) in Bodennähe, auf Magerwiese bei Berg-Mischwaldrand, 26. Juni 2013 (Foto und det. Hildegard Stalder)

Falter bei der Eiablage (ein Ei ist sichtbar!)

2 Eier an Geranium sylvaticum

Fundstelle resp. Lebensraum des Falters mit Geranium sylvaticum im Bild-Vordergrund

Die Nahrungspflanze, an welche der Falter zwei Eier abgelegt hat.