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Re: Danke und Rückfragen
Antwort auf: Danke und Rückfragen ()

Hallo Martin,

Das ist eben doch ein recht aufwändiger Prozess ........

das hört sich nur bei der Beschreibung so an. Wenn man die nötigen Sachen bereit hat, dauert es ohne Mazeration oft nur 10 - 20 Minuten, bis das Präparat zur Entwässerung in Alkohol liegt. Voraussetzung ist natürlich vor allem die im Laufe der Zeit entstandene Übung und die Kenntnis der Anatomie der Genitalien. Man sollte möglichst schon vorher ungefähr wissen, welche Strukturen einem erwarten. Übung macht den Meister!

Da gerade das Kochen der Kalilauge recht gefährlich ist ......

Da habe ich vielleicht etwas übertrieben, um einem leichtsinnigen Umgang mit der Lauge vorzubeugen. Probiere es doch einfach mal aus (im Freien, in der Dusche, auf dem Balkon ...), wie die Lauge beim Erhitzen im Reagenzglas reagiert, dann wirst du merken, dass es mit der nötigen Vorsicht und Technik (siehe meine Tipps) gut beherrschbar ist. Wichtig ist, dass man vorher weiß, was geschehen kann, wenn man nicht aufpasst.

wird ja verschiedentlich empfohlen, das Präparat einfach einen Tag bei Zimmertemperatur stehen zu lassen

Das geht sicher auch, nur bin ich für diese Methode viel zu ungeduldig. Daher kann ich dir auch keinen Rat dazu geben.
Auch zum Erhitzen im Wasserbad habe ich keine Erfahrungswerte, aber vielleicht kann hier jemand anders mit der entsprechenden Erfahrung berichten.

Wie präzise muss man bei der Herstellung der 1%-igen Lösung von Chlorazolschwarz vorgehen? Ich habe nur das Pulver von Bioform und keine Analysenwaage. Macht es was aus, wenn die Lösung etwas stärker oder schwächer ist als 1%?

Eine Analysenwaage brauchst du sicher nicht, und ich denke, dass es auch nicht so super genau 1 % sein müssen. Mit den 5 g Chlorazol-Schwarz E von Bioform könnte man 500 ml Lösung machen, wenn man von Gewichtsprozenten ausgeht. Mit dieser Menge könntest du sicher 100 Jahre lang einfärben.
Ich habe mit einer elektronischen Münzwaage 0,2 g abgewogen und in 20 ml Wasser (kleines leeres Arzneifläschchen) gegeben. Ohne Waage ist es vielleicht möglich, die 5 g Pulver auf einem Papier in 5 etwa gleiche Portionen zu je 1 g zu teilen und dann eine davon zu halbieren (=0,5 g) und in 50 ml Wasser zu geben. Dem Einfallsreichtum und der dabei vielleicht entstehenden Schweinerei sind hier keine Grenzen gesetzt.

Kannst Du evtl. noch eine Bezugsquelle für die praktischen Einwegspritzen angeben?

Gekauft habe ich noch keine. Die kleinen auf dem Foto habe ich vor zwei Jahren mal gefüllt zur eigenen Anwendung verschrieben bekommen. Die haben mich erst auf die Idee gebracht. Ein paar von der langen Sorte hat mir mein Hausarzt auf Nachfrage geschenkt. Ich denke, dass man solche Spritzen aber auch in der Apotheke bekommen kann. Für wichtig halte ich, dass der Kolben der Spritzen unten einen alkoholresistenten Gummistopfen hat und nicht nur eine runde Plastikscheibe. Auch sollte die Kanüle ziemlich dünn sein.

Viele Grüße und gutes Gelingen
Hans-Peter

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