Polyommatus coridon
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Re: Leutratal *Bild*
Antwort auf: Re: Leutratal *Bild* ()

Hallo Heidrun,

> die Stelle, die ich eigentlich meinte, ist sehr viel größer. Du
> gehst dort einfach noch ein Stück weiter nach rechts, bis Du aus
> dem Wald herauskommst, und dann links schräg hinunter, immer
> weiter und weiter, bis Du in Höhe des Ortes Maua herauskommst.
> Ist ein schöner Weg. Aber die von Dir beschriebene kleine
> Lichtung, die Du dort ganz instinktiv entdeckt hast, war am Ende
> vielleicht viel besser. Ich finde es total beeindruckend, was in
> der Artenliste alles steht.

Das klingt sehr gut. Sicher werde ich in dieser Saison nicht das letzte mal im Leutratal gewesen sein. Als nächstes werde ich vielleicht erst nochmal Egberts Segelfalter-Tipp beherzigen. Meistens klappt es bei mir halt nur Freitag nachmittag auf meiner Heimreise nach Lobenstein. Und ist auch schon ein Freitag für den Zeitzer Forst reserviert, wo ich hoffe, dieses Jahr Limenitis populi zu Gesicht zu bekommen. Aber dafür ist wahrscheinlich der Vormittag besser geeignet, d.h., ich müßte mir ggf. mal einen kompletten Freitag freihalten. Da kann ich dann ja nachmittags immer nochmal Jena ansteuern... ;)

> Das größte Ding aber - G. alexis, für mich bisher nur ein
> Gerücht, und Du gehst da irgendwohin und sichtest gleich einen
> (und schaffst auch noch ein Foto). Da bin ich sprachlos.

Als ich das schöne blaue Ding flattern sah, wollte ich es schon als P. bellargus "abtun". Aber dann, als es sich setzte, fiel mir sofort der breite schwarze Rand auf. Deine Worte bzgl. G. alexis vor Augen, stieg die Anspannung gewaltig. Ich wußte sofort was ich vor mir hatte und ein Blick auf die (und mehrere Fotos von der) Unterseite gaben die letzte Gewißheit.

In einer anderen Gegend Deutschlands wird man einen für dieses Verhalten wegen eines Alexis-Bläulings für verrückt erklären, aber hier ist das schon etwas besonderes.

> Erebia medusa - auf die bin ich gar nicht gut zu sprechen. Schon
> seit mindestens einer Woche fliegen sie, und immer treiben sie
> mit einem das gleiche Spiel, warten, bis Du nah genug bist, um
> den Autofokus zu betätigen, und dann husch und weg, bevor man
> auslösen kann. Aber irgendwann hat man Glück und erwischt ein
> ganz geduldiges Tier, vielleicht mal bei schlechtem Wetter.

Ja, ich habe auch ein wenig auf gewittrige Wetterlage gehofft, nachdem sich der Himmel immer mal ein wenig mehr bewölkte. Dann sind die Tiere doch etwas ruhiger und lassen sich geduldig ablichten. Gestern war das aber Fehlanzeige und so mußte man schon sehr viel Geduld mitbringen. Das angehängte Foto ist im übrigen das beste von E. medusa. Aus ca. 3m Entfernung geschossen und deshalb nicht allzu scharf. Und selbst hier stört noch so ein blöder Grashalm die Optik. Sämtliche Unterseitenfotos sind ebenfalls von floristischem Beiwerk durchkreuzt :\

> Aglia tau habe ich auch mehrfach gesehen, aber nicht
> fotografieren können.

Ein Foto ist mir leider auch nicht gelungen. Da ich aber bereits ein Exemplar auf der Festplatte habe, wollte ich an diesem steilen Aufstieg nicht auch noch diesem Nagelfleck hinterhersprinten.

> Die Bläulinge auf Deiner Liste sind ja nicht so zahlreich, was
> vielleicht daran liegen könnte, dass sie sich bei diesem Wetter
> lieber in Gewässernähe tummeln.

Sicher spielte das Wetter auch eine Rolle, aber bestimmt auch der Umstand, daß von den insgesamt zwei Stunden Ausflug mindestens 30 min für Auf- und Abstieg, ca. 30 min für ein ordentliches Bild von B. euphrosyne und nochmal ca. 30 min für E. medusa "verplempert" wurden... ;)

> Anbei ein Bild aus der Jenaer Umgebung, ebenfalls vom 4. Mai
> 2007, mit einer Massenansammlung von P. bellargus an einem
> kleinen Fließgewässer.

Ein schönes Bild, das gefällt mir sehr gut :)

> Wer weiß, vielleicht laufen wir uns dort mal über den Weg?

Bestimmt, und wenn nicht durch Zufall, läßt es sich bestimmt auch einmal etwas verabreden.

Immerhin habe ich mir das Ziel gesetzt, die 100 der in unseren Gefilden vorkommenden Tagfalterarten in meiner Fotosammlung voll zu machen. Momentan bin ich bei 91, wovon ja bereits 6 Erstsichtungen aus diesem Jahr stammen. Es kann also zu packen sein. Und die Umgebung von Jena dürfte dabei auch gute Dienste leisten.

Morgen werde ich mich, sofern das Wetter mitspielt, übrigens auf die Suche nach Euphydryas aurinia machen. Ziel ist das ca. 50 km entfernte Dreiländereck Sachsen/Bayern/Tschechien wo es noch Populationen auf Feuchtwiesen geben soll. Ich lasse mich mal überraschen. Drück mir die Daumen!

Herzliche Grüße
Jens

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Re: Leutratal (Fortsetzung aus Forum 1)
Re: Leutratal (Fortsetzung aus Forum 1)
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Re: Leutratal *Bild*
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