Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Udea Decrepitalis

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Crambidae (Zünsler)
EU M-EU 06556 Udea decrepitalis (HERRICH-SCHÄFFER, [1848])

1: Deutschland, Bayern, Oberbayern, Oberaudorf, Brünnsteingebiet, Baumoosalm etwa 1200 m, 24. Mai 2007 (Foto: Markus Schwibinger), det. Rudolf Bryner [Forum]
2-4: Österreich, Osttirol, Lienzer Dolomiten, Lavanter Alpl, 1400 m, 26. Juni 2012 (Fotos Helmut Deutsch), leg. & det. Helmut Deutsch
5: Russland, Oblast Moskau, Bezirk Odinzowo, Dorf Pestowo, 29. Mai 2010, Tagfund (fot.: Ilya Ustyantsev), det. Vlad Proklov [Forum]



Diagnose

Geschlecht nicht bestimmt

1: Österreich, Osttirol, Lienzer Dolomiten, Lavanter Alpl, 1550 m, 2. Juli 2010 (leg. Benedikt & Deutsch, det. & Foto: Helmut Deutsch)
2: Österreich, Osttirol, Lienzer Dolomiten, Lavanter Alpl, 1450 m, 15. Juni 2009 (leg., det. & Foto: Helmut Deutsch)


Erstbeschreibung

HERRICH-SCHÄFFER ([1848]: 40, pl. 10 figs. 67-68) [Text nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org; Abbildungen reproduziert von Jürgen Rodeland nach Band im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe]



Biologie

Nahrung der Raupe

Wohl noch weitgehend unbekannt!

Noch weiß ich nicht, wer zuerst etwas zu dieser Raupe schrieb. Bei ECKSTEIN (1933: 67) heißt es jedenfalls: „R grünlich, K gelblich, L1 breit weiß, dunkel gesäumt. VII, VIII. Teucrium, Lathraea.“Die Primärquelle zu dieser Meldung ist noch ausfindig zu machen.
Bei GOATER (1986: 84) ist dann ganz anderes zu lesen: “Larva: Feeds in July and August in a slight web on the underside of a frond of narrow buckler-fern (Dryopteris carthusiana) and probably other ferns; overwinters in a strong silken cocoon and pupates in spring.” Dies wurde seither vielfach wiederholt – auch die Originalquelle zur Entstehung dieser Meldung kenne ich leider noch nicht.
Auf der französischen Artseite vom Lepi’net [Artseite auf lepinet.fr] wird gemeldet: «Nourriture de la chenille : Dryopteris carthusiana, gentianes, campanules ». Sekundärquelle war hier vermutlich SLAMKA (2013: 85) bei dem es heißt : « The larva feeds 8-5 in a web under surface of the leaves of Dryopteris carthusiana, Gentianella lutescens, Gentiana asclepiadea, also Teucrium spp., Campanulla [sic !] spp. Probably polyphagous. Larval development partly occupies two seasonal cycles (KOSAKEVITCH, 1974). Pupates in a fine web on the leaf or on the ground. »
Aus der Arbeit von KOSAKEVITCH (1974) und den Zeilen von SLAMKA (2013: 85) wird klar: Im Freiland (in der Ukraine) wurden Gespinste gefunden: Der Gewöhnliche Dornfarn war dort dominierende Art, Enziane waren auch mit dabei, Glockenblumen ebenso: Was die Raupen dort wirklich fraßen, wurde wohl nicht geklärt. Der Rest sind Zuchtbeobachtungen.

(Autor: Erwin Rennwald)



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

„decrepitus alt.“
SPULER 2 (1910: 233L)


Andere Kombinationen


Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den Datierungs-Angaben von HEPPNER (1982) und von HEMMING (1937: 587).

(Autor: Jürgen Rodeland)


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Crambidae (Zünsler)
EU M-EU 06556 Udea decrepitalis (HERRICH-SCHÄFFER, [1848]) art-mitteleuropa

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Letzte Änderung am September 21, 2019 10:06 von Jürgen Rodeland
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