Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Stigmella Ulmivora

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Nepticulidae (Zwergminiermotten)
EU M-EU 00113 Stigmella ulmivora (FOLOGNE, 1860)

1: Deutschland, Rheinland-Pfalz, südliches Rheinhessen, Worms, Bürgerweide, Windbruch von Ulme (Ulmus spec.) eingetragen, Falterschlupf 29. März 2016 (Foto: Gerd Reder), det. Uwe Büchner [Forum]



Diagnose



1, ♂: Schweiz, Wallis, Saillon, 500 m, 12. September 2012, Mine an Ulmus minor, Überwinterungskokon in Zimmertemperatur am 19. Februar 2013, e.l. 21. März 2013 (leg., cult., det. & Foto: Rudolf Bryner) [Forum] [Korrektur der Bestimmung]
2-4: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung" dort unter Stigmella ulmicola HERING 1932 einsortiert
5-7: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung" dort unter Stigmella ulmifoliae HERING 1931 einsortiert


Ähnliche Art

Die beiden an Ulme vorkommenden Arten lassen sich am Falter wie folgt bestimmen:
Bei Stigmella ulmivora sind die Fühlerspitzen deutlich weiß und der hellere, kupferbraune Bereich vom Flügel geht direkt bis zur weißen Binde.
Bei Stigmella lemniscella sind die Fühler nicht so deutlich unterschiedlich gefärbt.

Text: Uwe Büchner im [Forum].

Hingewiesen werden soll hier noch auf die sehr ähnliche, aus Sibirien beschriebene Art Stigmella multispicata. NIEUKERKEN et al. (2018) berichten, dass diese Art mit der Sibirischen Ulme in den Osten Nordamerikas eingeschleppt wurde und dort (Kanada, USA) mittlerweile weit verbreitet ist. Da die Sibirische Ulme auch in europäischen Parks und Gärten angepflanzt wird, ist es gut möglich, dass der zugehörige Falter auch hier eingeschleppt wurde oder demnächst eingeschleppt wird. NIEUKERKEN et al. (2018) vermerken folgende Unterschiede: "From the closely related European S. ulmivora it differs by the white collar (dark in ulmivora) and the entirely dark antennae (those of S. ulmivora have the distal 7–8 flagellomeres white); S. ulmivora is also slightly larger and has more antennal segments. The female of S. multispicata differs from all more or less similar species by the obvious long ovipositor, visible even without dissection." Stigmella-Minen an Ulmus pumila in Parks sollten also nicht einfach als "nichts Besonderes" abgetan werden - vielleicht steckt da eine für Europa neue Art drin.

(Autor: Erwin Rennwald)


Erstbeschreibung

FOLOGNE (1860: 92) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

Nach JOHANSSON et al. (1990) minieren die Raupen in Blättern diverser Ulmen-Arten (Ulmus spp.). [Bladmineerders.nl] listen auf:



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am September 21, 2018 12:58 von Erwin Rennwald
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