Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Stigmella Geimontani

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Nepticulidae (Zwergminiermotten)
EU M-EU 00156 Stigmella geimontani (KLIMESCH, 1940)



Diagnose

1-3: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung"



Biologie

Nahrung der Raupe

Die Art scheint auf Geum montanum (Berg-Nelkenwurz) als Raupennahrung begrenzt zu sein. "Die Eiablage erfolgt auf der Unterseite eines Grundblattes von Geum montanum" (KLIMESCH 1981). Schon in der Erstbeschreibung der Art (KLIMESCH 1940) wird die Mine sehr detailliert dargestellt: "Die Eiablage erfolgt auf der Unterseite bodennaher Blätter von Geum montanum, wo die dunkelgraue Eischale auch noch bei alten Minen schon mit geringer Vergrößerung wahrgenommen werden kann. Die oberseitige Mine entwickelt sich anfänglich als mehr oder minder stark gewundener Gang, um dann nicht selten dem Verlauf einer Blattrippe zu folgen ... Zuletzt - erweitert sich die Mine zu einem mehr oder minder ausgedehnten Platz, der in kleineren Blättern den Raum zwischen zwei Kippen ausfüllt, im allgemeinen aber von sehr unregelmäßigem Ausmaß ist. ..."



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

Der Erstbeschreibung lagen Minenfunde an Geum montanum zu Grunde.


Andere Kombinationen


Verbreitung

Offensichtlich ein Endemit Österreichs! Die Art wurde aus dem Dachsteingebiet beschrieben (KLIMESCH 1940). Auch Jahrzehnte später (KLIMESCH 1981) war sie nur von wenigen Lokalitäten der Alpen Österreichs bekannt: "Sichere Nachweise der St. geimontani sind bisher nur aus den Nordostalpen bekannt geworden: Dachsteingebiet, Ochsenwieshöhe, bei 2000 m, Steiermark, Niedere Tauern, Gr. Bösenstein, bei 1900 m und Zeiritzkampel, 1700 m."

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Nepticulidae (Zwergminiermotten)
EU M-EU 00156 Stigmella geimontani (KLIMESCH, 1940) diagnosebild-m-eu

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Letzte Änderung am August 13, 2018 8:05 von Erwin Rennwald
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