Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Stigmella Carpinella

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EU M-EU 00137 Stigmella carpinella (HEINEMANN, 1862)

Nach einer Mail-Mitteilung von Erik van Nieukerken vom 16. Juni 2020 zeigen die beiden bis zum 26. Juni 2020 hier gezeigten Lebendfotos (sie stammen von einem Individuum; [[Foto 1], [[Foto 2], aus Niedersachsen, Sehnde, Bockmerholz, 24. April 2017) nicht Stigmella carpinella. Tatsächlich entspricht das Aussehen des Falters sehr genau jenem von S. tityrella aus der gleichen Aufsammlung, ebenfalls durch Barcoding bestimmt (siehe S. tityrella). Es liegt somit der Verdacht sehr nahe, dass diese Aufnahmen S. tityrella zeigen, die Barcode-Sequenz entspricht aber eindeutig jener von S. carpinella. Theoretisch kommen dafür mehrere Möglichkeiten in Betracht:
- Es gab eine Hybridisierung und dadurch eine Übertragung der mitochondrialen DNA von S. carpinella zu S. tityrella (Introgression), ein sehr seltenes, aber schon für andere nahe verwandte Arten nachgewiesenes Ereignis.
- Die Probe wurde unbemerkt mit DNA von S. carpinella kontamininert (allerdings recht unwahrscheinlich, da es in dieser Platte wie auch in meiner gesamten Sammlung keine S. carpinella gibt. Auch wäre das Ergebnis - eine saubere S. carpinella-Sequenz - nur möglich, wenn die eigene DNA des Falters komplett degradiert ist, andernfalls hätte die Analyse eine als solche erkennbare Misch-Sequenz ergeben)
- Das beprobte Tier war S. carpinella, das Foto zeigt aber ein anderes Individuum und in diesem Fall auch eine andere Art. Leider ist der Beleg (wahrscheinlich) zur Gänze bei der Beprobung aufgebraucht worden, somit kann das nicht mehr nachgeprüft werden. (Diese dritte Möglichkeit kann durch Bildabgleich der Belegfotos ausgeschlossen werden.)
(Hinweis eingefügt von Peter Buchner am 21. Juni 2020)



Diagnose

Geschlecht nicht bestimmt

1-3: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung"


Mine

LÖDL et al. (2014: 62-64) bilden Minen aus dem Herbarium von HERING ab.


Erstbeschreibung

HEINEMANN (1862: 251) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

Nach JOHANSSON et al. (1990) minieren die Raupen in Blättern von Hainbuche (Carpinus betulus). [Bladmineerders.nl] listet auf:



Weitere Informationen

Andere Kombinationen


Literatur


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Letzte Änderung am Juni 26, 2020 23:25 von Tina Schulz
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