Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Scrobipalpa Artemisiella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gelechiidae (Palpenmotten)
EU M-EU 03584 Scrobipalpa artemisiella (TREITSCHKE, 1833)

1-2, ♂: Österreich, Niederösterreich, 2,5 km W Bad Fischau, südexponierter Flaumeichenwald, 430 m, 10. Juni 2004 (Fotos 1-2: Peter Buchner), det. Peter Buchner



Diagnose

1: Deutschland, Sachsen, Oberlausitz, Burg bei Hoyerswerda, Bergbaufolgelandschaft, 110 m, Tagfang, 4. Juni 2002 (det. & Foto: Friedmar Graf) [Forum]
2-3: Daten siehe Etikett (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung"

ssp. oreocyrniella:

4-5: Daten siehe Etikett (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung", dort unter Lita oreocyrniella geführt.


Genitalien

1: Präparat des unter Lebendfalter 1-2 gezeigten ♂

Die Arten der Gattung Scrobipalpa sind nicht nur habituell, sondern auch bezüglich ihrer Genitalien sehr ähnlich und nicht einfach zu unterscheiden.
Hier möge beispielhaft ein Vergleich mit der sehr seltenenen Scrobipalpa nitentella gebracht werden.

Zur Orientierung: Die paarigen, länglichen Fortsätze am Valven-Vinculum-Komplex sind (von außen nach innen): Valve, Sacculus, Vinculum-Fortsatz.

Scrobipalpa artemisiella: Sacculus gegen die Spitze nicht oder kaum verschmälert, wie abgeschnitten, endet etwa auf der gleichen Höhe wie der Vinculum-Fortsatz. Bei aufgerollten Genitalien (=Standard-Präparation) bilden der zentrale Einschnitt des Vinculums und die Vinculum-Fortsätze etwa ein V oder eine Mittelform zwischen einem U und einem V.

Scrobipalpa nitentella: Sacculus gegen die Spitze verschmälert, deutlich länger als der Vinculum-Fortsatz. Bei aufgerollten Genitalien (=Standard-Präparation) bilden der zentrale Einschnitt des Vinculums und die Vinculum-Fortsätze etwa eine Mittelform zwischen einem U und einer oben offenen Raute.


Erstbeschreibung

TREITSCHKE (1833: 97) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Diese kleine Gelechiidae kann man an warmen Sommerabenden recht häufig aus Sandthymian-Polstern (Thymus serpyllum) aufscheuchen. [Friedmar Graf]


Habitat

Sonnige Waldränder, xerotherme Waldsteppenhänge. Im gesamten Mitteleuropa weit verbreitet und häufig.


Raupennahrungspflanzen

Die Raupen leben an Lippenblütengewächsen (Lamiaceae, z.B. Mentha sp., Thymus sp.) und nicht im Detail genannten Korbblütengewächsen (Asteraceae).

(Nach ELSNER et al.: Die Palpenmotten Mitteleuropas, 1999)



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme

Unterarten


Literatur


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Letzte Änderung am Juli 28, 2016 7:00 von Jürgen Rodeland
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