Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Phyllonorycter Trifoliella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gracillariidae (Blatttütenmotten, Miniermotten und Faltenminierer)
EU M-EU 01321 Phyllonorycter trifoliella (GERASIMOV, 1933)

1, ♂: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, am Licht, 14. September 2019 (leg. & Foto: Horst Pichler), det. Peter Buchner [Forum]



Diagnose

Genitalien

Männchen

1, ♂: Österreich, Wien, Lainzer Tiergarten, 8. Juni 2018 am Licht (leg., Präparation, Mikrofoto & det.: Peter Buchner; conf.: Jürg Schmid)
2, ♂: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, am Licht, 14. September 2019 (leg., praep. & Foto: Horst Pichler), det. Peter Buchner [Forum]



Biologie

Nahrung der Raupe

In der Erstbeschreibung von GERASIMOV (1933) ist zu lesen: "Die Minen wurden an Trifolium uno [sic!] Lathyrus roseus Stev. in ziemlich großer Menge gefunden." Letztere Platterbse scheint ein Kaukasus-Endemit zu sein. Über die Nahrungspflanze in den anderen Gebieten ist nichts bekannt.



Weitere Informationen

Andere Kombinationen


Faunistik

Locus typicus: Russland, Kaukasus, Schwarzmeerküste, Krasnaja Poljana und Sotzi [Sotchi].

Jürg SCHMID (2013) meldet den Erstnachweis für die Schweiz und Mitteleuropa: 1 ♂ (gen. det.) am 16. Mai 1995 und 1 ♀ am 21. August 1995, beide in Feldberg (GR = Graubünden), 590 m. Er schreibt zur weiteren Verbreitung: "Weitere Funde stammen aus Russland, den baltischen Staaten und Südfinnland (www.faunaeur.org). Überraschenderweise berichten Laštůvka & Laštůvka (2009) von der Entdeckung dieser Art in Südspanien (Granada). Im Rahmen eines Forschungsprojektes zur qualitativen und quantitativen Erfassung der Nachtgrossfalterfauna eines xerothermen Standortes bei Felsberg im Churer Rheintal, Graubünden, wurde eine automatische Lichtfalle während des Jahres 1995 jede Nacht betrieben. Die dabei mitgefangenen Kleinschmetterlinge wurden teilweise aussortiert, genadelt und etikettiert. Eine späte Durchsicht dieses Materials erbrachte nun zwei Exemplare einer Phyllonorycter-Art, die sich nach Genitaluntersuchungen basierend auf Bengtsson & Johannson (2011) als Phyllonorycter trifoliella (Gerasimov 1933) entpuppte."
Am 8. Juni 2018 wurde im Rahmen des "Tages de Artenvielfalt" ein Männchen von Ph. trifoliella in Wien, Lainzer Tiergarten, am Licht gefangen und damit die Art erstmals für Österreich nachgewiesen (Buchner, 2019)


Typenmaterial

Zur Typenserie ist bei GERASIMOV (1933) zu erfahren: " Kaukasus, an der Küste des Schwarzen Meeres: Krasnaja Poljana, 2 ♂, e. l. 11. X. 1932 (Trifolium); Stadt Sotzi, 1 ♂, 3 ♀, e. l. 19.—25. X. 1932 (Trifolium und Lathyrus roseus Stev.). Die Typen befinden sich in meiner Sammlung."
Nach [gracillariidae.net] wurde aus der Serie ein Lectotyp ausgewählt: "Lectotype ♂, genitalia slide 2335♂, ZIN; Paralectotypes 2 specimens (gender not stated), ZIN, designated by Baryshnikova (2002: 210), Gerasimov mentioned 3♂ and 3♀."

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gracillariidae (Blatttütenmotten, Miniermotten und Faltenminierer)
EU M-EU 01321 Phyllonorycter trifoliella (GERASIMOV, 1933) art-mitteleuropa

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Letzte Änderung am Januar 4, 2020 13:46 von Sabine Flechtmann
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