Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

[Home] Vergleichsansichten: [doppelt] [dreifach] [mit Forum] [Kopfzeilen ausblenden] [Forum 1] [Forum 2] [Forum 3] [Forumsarchive] [Benutzerhinweise] [Bestimmungsliteratur] [Glossar] [Mitarbeit] [Impressum] [Datenschutzerklärung] [Inhalt]

Volltextsuche: [Tipps zur Verwendung der Suchfunktion]

Phyllonorycter Staintoniella

Bestimmungshilfe | LetzteAenderungen | Einstellungen

Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gracillariidae (Blatttütenmotten, Miniermotten und Faltenminierer)
EU M-EU 01311 Phyllonorycter staintoniella (NICELLI, 1853) - Ginster-Faltenminierer



Diagnose

Ein bis 24. August 2016 als Bild 1 (Belegfoto) und Bild 2 (Etikette) gezeigtes Tier aus der Klimesch-Sammlung (Dalmatia, Baška Voda, September 1979, ex l. Minen an Genista sericea, leg. J. Klimesch) wird in der unten zitierten Arbeit von LAŠTŮVKA (2006) unter Phyllonorycter triflorella behandelt und musste daher verschoben werden (Hinweis von Oliver Rist)

Männchen


1, ♂: Österreich, Niederösterreich, Perchtoldsdorf, am Licht 20. Juni 2016 (leg., det. durch GU & Foto Peter Buchner)


Geschlecht nicht bestimmt

1-3: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung", dort unter Phyllonorycter tinctoriella einsortiert
4-6: Daten siehe Etikett (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung"

Bemerkung zu Diagnosebilder 4-6: Die Art wurde von Klimesch nicht richtig erkannt und der Bestand an Phyllonorycter triflorella in der Klimesch-Sammlung ist eine gemischte Serie. Herr Dr. Andreas Segerer (ZSM) hat aus Bayern stammende Tiere dieser Serie untersucht und ist überzeugt, dass alle Phyllonorycter staintoniella zuzuordnen sind. Aufgrund der schwierigen Abgrenzung der Art allein aufgrund der Genitalmorphologie wären genetische Untersuchungen notwendig, um letzte Sicherheit zu gewinnen. Mit der Entwicklung neuer Sequenziermethoden wird es künftig möglich sein, solches auch an dem alten Material der Klimesch-Sammlung durchzuführen.


Genitalien

Männchen

1: Präparat des unter Diagnosefoto 1 abgebildeten ♂,: Österreich, Niederösterreich, Perchtoldsdorf, am Licht 20. Juni 2016 (leg., det., GU & Mikrofoto Peter Buchner)


Erstbeschreibung

NICELLI in WESTWOOD (1853: 116) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

Die Art miniert oberseitig in Färber-Ginster (Genista tinctoria) [BRADLEY, JACOBS & TREMEWAN (1970)]. Nach LAŠTŮVKA & LAŠTŮVKA (2006) ist Genista pilosa (Behaarter Ginster) die Haupt-Nahrungspflanze der Art. Während die diese Art und auch der Färber-Ginster gut als Raupennahrung abgesichert ist, gilt das für einige andere Ginster-Arten nicht uneingeschränkt - mitunter könnten sich die Angaben auch auf andere, teilweise erst später beschriebene Phyllonorycter-Arten beziehen. LAŠTŮVKA & LAŠTŮVKA (2006) fanden gesicherte Nachweise von Genista pilosa, Chamaecytisus austriacus und Cytisus scoparius, sie akzeptierten aber auch die anderen aufgelisteten Arten als plausibel.



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme


Faunistik

Im Verzeichnis der Schmetterlinge Deutschlands (GAEDIKE & HEINICKE 1999) werden nur Funde von vor 1980 angeführt (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg).

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gracillariidae (Blatttütenmotten, Miniermotten und Faltenminierer)
EU M-EU 01311 Phyllonorycter staintoniella (NICELLI, 1853) - Ginster-Faltenminierer diagnosebild-m-eu

Bestimmungshilfe | LetzteAenderungen | Einstellungen
Diese Seite ist schreibgeschützt | Zeige andere Versionen dieser Seite
Letzte Änderung am Mai 16, 2019 21:03 von Michel Kettner
Suche: