Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Phyllocnistis Citrella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gracillariidae (Blatttütenmotten, Miniermotten und Faltenminierer)
EU M-EU 01333 Phyllocnistis citrella STAINTON, 1856 - Zitrus-Miniermotte


Fraßspuren und Befallsbild

1, Blattminen in unterschiedlichen Stadien an Citrus x aurantium: Deutschland, Sachsen, Hoyerswerda, 29. November 2018 (det. & fot.: Thomas Sobczyk) [Forum]



Diagnose

Erstbeschreibung

STAINTON (1856: 302-303) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

STAINTON (1856) übernimmt die Angabe seines Informanten, Mr. Atkinson: "It feeds on a species of Citrus. The mine and cocoon are very like those of Phyllocnistis saligna and suffusella. The cocoon is situated at the edge of the leaf, which is rolled up by it, just as the willow and poplar leaves are by those species."

Die Art ist heute fast überall zu finden, wo Zitrus-Gewächse angepflanzt werden. Für die oben genannte Liste gibt es Angaben aus Europa. Gewöhnlich finden sich die Minen in Blattunterseiten, gelegentlich aber auch in Fruchtschalen.



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

STAINTON (1856) folgt dem Vorschlag seines Informanten, Mr. Atkinson: "It feeds on a species of Citrus ... I. propose to call it Ph. Citrella."


Faunistik

Die Art wurde nach Exemplaren aus Indien (Kalkutta) beschrieben. Die Fauna Europaea [Fauna Europaea, last update 29 August 2013, version 2.6.2] führt sie für Griechenland, Malta, Italien, Sardinien, die Balearen, Spanien, Portugal, die Kanaren und die Azoren an. DE PRINS & DE PRINS (2013) ergänzen noch Zypern, Korsika, Frankreich (Côte d'Azur), Serbien und die Ukraine.

Die Art ist in den wärmeren Ländern mittlerweile weltweit verbreitet und wird immer wieder als Schädling angeführt. So war es auch wenig verwunderlich, wenn sie verschleppt in den Niederlanden und Belgien (Blattminen-Fund an Mandarine (Citrus reticulata [Fotobeleg]) am 6. Februar 2007 auf dem Markt von Berchem) beobachtet werden konnte (SNYERS 2007).

Der entsprechende Nachweis für Deutschland ließ lange auf sich warten. Erst SOBCZYK (2019) berichtet über Blattminen-Funde am 29. November 2018 in unterschiedlichen Stadien an Citrus x aurantium (Orange) und in verschiedenen Supermärkten. Siehe dazu auch den [Forumsbeitrag T. Sobczyk vom 30. März 2019].

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am November 14, 2019 19:08 von Jürgen Rodeland
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