Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Paranthrene Insolitus

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Sesiidae (Glasflügler)
EU M-EU 04041 Paranthrene insolitus LE CERF, 1914 - Eichenzweig-Glasflügler

Männchen

1, ♂: Schweiz, Bern, La Neuveville, 654 m, Pheromonanflug in Flaumeichenwald, 16. Juni 1996 (Foto: Rudolf Bryner), det. Rudolf Bryner
2, ♂: Deutschland, Brandenburg, 20 km östlich Berlin, Spreenhagen, Galle am 17. April 2013 eingetragen, e.l. 18. Mai 2013 (leg., cult., det. & Foto: Frank Rämisch) [Forum]
3-4, ♂: Deutschland, Niedersachsen, zwischen Ahlten und Lehrte bei Hannover, Eisenbahngelände, 58 m, 14.45 Uhr am Lockstoff für Synanthedon tipuliformis (Studiofoto: Thomas Fähnrich), det. Thomas Fähnrich [Forum]

Weibchen

1, ♀: Deutschland, Brandenburg, 30 km westl. Cottbus, Groß-Lübbenau, e.p. 25. Mai 2010 (Foto: Frank Rämisch), det. Frank Rämisch [Forum]
2-3, ♀: Österreich, Oberösterreich, Grein, Wegböschung, 330 m, 28. Juni 2012, Tagfund (Fotos: Ira Orlicek), conf. Frank Rämisch [Forum]

Ssp. hispanica

1, ♂: Spanien, Provinz Cuenca, La Toba, 13. Juni 2005 (leg. & det.: A. & Z. Laštůvka, Freilandfoto: Zdeněk Laštůvka)


Raupe

1-2: Deutschland, Brandenburg, 10 km südl. Berlin, Jühnsdorf, Raupe (25 mm) an Stieleiche (Quercus robur) 15. November 2010 (Fotos: Frank Rämisch), det. Frank Rämisch [Forum]
3: Deutschland, Brandenburg, 25 km südl. Berlin, Alexanderdorf, Raupe (18 mm) an Stieleiche (Quercus robur) 23. Juni 2010 (Foto: Frank Rämisch), det. Frank Rämisch [Forum]
4: Deutschland, 10 km südöstl. Berlin, Spreeau, Raupe (10 mm) an Stieleiche (Quercus robur) 12. August 2010 (Foto: Frank Rämisch), det. Frank Rämisch [Forum]


Fraßspuren und Befallsbild

1: Deutschland, Brandenburg, 10 km südl. Berlin, Jühnsdorf, 15. November 2010 (det. & fot.: Frank Rämisch)
Die obere Markierung zeigt die Eindringstelle der Raupe (sicher auch Eiablagestelle) an einer durch Zweigabbruch entstandenen Rindenverletzung, an der noch Spuren alter Späne zu sehen waren. Die untere Markierung zeigt auf das von innen vorbereitete, schwer zu erkennende Ausschlupfloch. [Frank Rämisch]
2: Deutschland, Grießen bei Cottbus, 8. Juni 2010 (det. & fot.: Frank Rämisch)
Hier sind die Fraßspuren einer P. insolitus-Jungraupe sehr deutlich zu sehen, auch weil der Zweig (Quercus robur) ausnahmsweise schön glatt ist. [Frank Rämisch]
3: Deutschland, Brandenburg, 10 km südl. Berlin, Jühnsdorf, 30. Juni 2010 (det. & fot.: Frank Rämisch)
Fraßspuren einer Jungraupe in einer Vergabelung (Quercus robur). Etwa die Hälfte meiner insolitus-Funde war an ähnlichen Stellen, an denen es auch keine auffälligen Rindenverletzung geben muss. [Frank Rämisch]
4: Deutschland, Brandenburg, 20 km östl. Berlin, Kienbaum, 5. August 2010 (det. & fot.: Frank Rämisch)
Nichts Auffälliges zu sehen; doch in dieser Vergabelung eines (Quercus robur)-Zweiges lebt eine fast erwachsene Raupe von P. insolitus (22 mm). Ganz schwach sind sehr alte Fraßmehlspuren zu erkennen, die mit dem Fingernagel abgekratzt werden können und den Befall verraten (Blick auf die Unterseite des Zweiges). [Frank Rämisch]
5: Deutschland, Brandenburg, 50 km südl. Berlin, 21. Mai 2010 (det. & fot.: Frank Rämisch)
Vorjährige Galle mit Ausschlupfloch einer P. insolita in einem Eichenzweig (Quercus robur). Im nächsten Jahr wird sie kaum noch kenntlich sein, weil dann die Rinde komplett bis zum Fraßgang aufreißt und nur noch eine lange Narbe übrig bleibt. Hier kann man sehr schön den bevorzugten Zweig an der jungen Eiche sehen, wo die Raupe sicherlich auch von der Wärmeabstrahlung profitiert. Ich fand insolitus-Spuren vom Boden bis in Kopfhöhe. [Frank Rämisch]
6-7, mit Raupe besetzte Galle an Eiche: Deutschland, Brandenburg, 20 km östlich Berlin, 17. April 2013 (Fotos: Frank Rämisch) [Forum]


Puppe

1: Deutschland, Brandenburg, 15 km südl. Berlin, Krummensee, Puppe in Zweig von Stieleiche (Quercus robur) 3. Juni 2010 (Foto: Frank Rämisch), det. Frank Rämisch [Forum]
2: Deutschland, Brandenburg, 20 km südl. Berlin, Thyrow, 3. Mai 2010 (Foto: Frank Rämisch), det. Frank Rämisch [Forum]



Diagnose

1, ♂: Deutschland, Bayern, Aichach-Sulzbach, 29. Juni 1999, am Pheromon (leg., coll. & fot: Michel Kettner)

Ssp. polonica

1, ♂: Griechenland, Tripotamos, 8. Juni 1998 (leg. & det. A. & Z. Laštůvka, coll. & fot. Zdeněk Laštůvka)


Erstbeschreibung

LE CERF (1914: 422-423) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Habitat

Deutschland, Brandenburg, 10 km südl. Berlin, Jühnsdorf, 30. Juni 2010 (Foto: Frank Rämisch) [Forum]



Weitere Informationen

Abweichende Schreibweisen

Synonyme

Unterarten


Nomenklatur

Originalschreibweise ist "Paranthrene insolita LE CERF, 1914". PÜHRINGER & KALLIES verwenden in ihrer "Checklist of the Sesiidae of the world (Lepidoptera: Ditrysia)" [last modified: 28-Jan-2017] die Schreibweise "Paranthrene insolita". Dies setzt voraus, dass die Gattung Paranthrene feminin ist und LE CERF (1914) das nicht wusste und deshalb eine falsche Endung für sein adjektivisch gemeintes "insolitus" verwendet hat. Sollte LE CERF (1914) "insolitus" als Substantiv gemeint haben - was durchaus möglich erscheint, wäre diese dem Gender Agreement (Artikel 34.2. der 4. Ausgabe (2000) des ICZN) geschuldete Anpassung als "incorrect Emendation" abzulehnen. Da wir - unter anderem wegen genau solcher Fälle - das Gender Agreement ablehnen, heißt die Art bei uns exakt so wie bei LE CERF (1914).

(Autor: Erwin Rennwald)


Faunistik

Nach PRO NATURA 3 (2000) kommt die Art auch in der Schweiz vor.


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am Februar 1, 2019 22:21 von Benjamin Morawietz
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