Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Marasmarcha Aibasovi

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EU 05439e Marasmarcha aibasovi USTJUZHANIN, 2001 Artberechtigung umstritten!



Biologie

Nahrung der Raupe

Noch unbekannt! Zum Habitat ist bei USTJUZHANIN (2001) zu erfahren: "The moths were collected at daytime in open semidesert-steppe habitats."



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

USTJUZHANIN (2001) erläutert: "The new species is named in honour of the Kazakh lepidopterist Kh. A. Aibasov."


Taxonomie und Faunistik

M. aibasovi wurde aus Orda ("Urda") ganz im Westen von Kasachstan, also weit westlich des Ural-Flusses und nur gut 100 km entfernt von der Wolga, beschrieben. Dennoch wird das Taxon in der Fauna Europaea nicht erwähnt, auch nicht als Synonym. USTJUZHANIN (2001) vergleicht seine neue Art vor allem mit Marasmarcha samarcandica und schreibt dazu: "By the general wing colouration the new species resembles Marasmarcha samarcandica Gerasimov, 1930 but differs from it by the absence of the whitish lightened area in the central part of both lobes of the fore wing." Dazu kommen Unterschiede in den Genitalien beider Geschlechter. Verglichen wird ferner mit Marasmarcha ehrenbergianus, Marasmarcha cinnamomeus, Marasmarcha pulcher und Marasmarcha asiatica (REBEL, 1906). Beim Vergleich mit Letzterer heißt es: "By the male genitalia structure, especially by the shape of the aedeagus and the needlelike processes on the valvae wound into a ring, the new species somewhat resembles M. asiatica (Rebel, 1906), however it well differs from it by the absence of an incision on the uncus apex and the shape of the valvae. In M. asiatica the upper margin of the valva is strongly convex, in the new species it is only slightly rounded. Besides, in M. asiatica the valva apex is pointed while in M. aibasovi sp. n. it is smoothly rounded.

In der Wikipedia (1. Juni 2018) wird M. aibasovi trotzdem als Synonym zu M. asiatica geführt - da keine Quelle dafür genannt wird, kann dem nicht gefolgt werden. GIELIS (2003) akzeptiert in seinem "World Catalogue of Insects" jedenfalls beide Taxa nebeneinander, mit China als einzigem Ländervorkommen von M. asiatica. ALIPANAH & GIELIS (2010) melden diverse Funde von M. asiatica aus dem Iran, gehen aber nicht auf die Tiere aus West-Kasachstan ein.

ANIKIN et al. (2017) melden Marasmarcha samarcandica als "Species new for Russia and Europe". Angekreuzt werden "Uralsk" (Oral) und die Oblast Orenburg. Beide Vorkommen liegen also verdächtig nahe am locus typicus der M. aibasovi, weshalb es verwundert, dass dort nicht auf dieses Taxon eingegangen wird. Noch bleiben also viele Fragen offen.

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


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EU 05439e Marasmarcha aibasovi GERASIMOV, 1930 Artberechtigung umstritten! zählstring

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Letzte Änderung am Juni 4, 2018 7:03 von Erwin Rennwald
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