Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Leptidea Duponcheli

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Pieridae (Weißlinge)
EU 06968 Leptidea duponcheli (STAUDINGER, 1871)

ssp. lorkovici

1-4, ♂ der gen. vern.: Griechenland, Ditiki Makedonia, Pili am Kleinen Prespasee, 870 m, 40°47'10'' N 21°03'43'' E, 9. April 2007 (Freilandfotos: Heiner Ziegler), det. Heiner Ziegler [Forum]
5, ♂ der gen. vern.: Griechenland, Ditiki Makedonia, Pili am Kleinen Prespasee, 870 m, 40°47'10'' N 21°03'43'' E, 7. April 2007 (Freilandfoto: Heiner Ziegler), det. Heiner Ziegler [Forum]
6: Griechenland, Westmakedonien, Siatista, ca. 1300 m, 18. Mai 2013 (det. & fot.: Markus Dumke) [Forum]


ssp. maiae

1, ♂ der gen. vern.: Ukraine, Krim, Pheodosia, Grushevka, 13. April 2006 (Foto: Jarosław Bury), det. Jarosław Bury [Forum]
2, ♂ der gen. vern.: Armenien, Vayots Dzor, Yeghegis-Klamm, 2,5 km östlich Yeghegis, (39.870096 E und 45.388166 N) im Talgrund einer Karstschlucht, 1600 m, 29. Mai 2009 (manipulierte Freilandaufnahme: Christian Papé), det. Christian Papé [Forum]
3, ♂ der gen. vern.: Armenien, Vayots Dzor, Sulemapass Südseite, 2. Juni 2010 (det. & Foto: Heiner Ziegler) [Forum]



Diagnose

Falter


L. duponcheli


L. sinapis/reali/juvernica

1, ♀, der gen. aest: Bulgarien, Sliven, Stara Planina, 20.VII.1962 (Foto: [Heiner Ziegler])
2, gen. vern.: Griechenland, Ditiki Makedonia, Pili am Kleinen Prespasee, 870 m, 40°47'10'' N 21°03'43'' E, 7. April 2007 [Forum]
3, ♀ der gen. vern.: Griechenland, Epiros, 10 km östlich Ioannina, 2. April 2007 (Fotos 1-3: Heiner Ziegler), det. Heiner Ziegler [Forum]
4, ♂ der gen. vern.: Frankreich, Dép. Drôme, Col de la Pertie, 17. April 2011 (Foto: Hermann Falkenhahn), det. & coll. H. Falkenhahn [Forum]
5, ♀ der gen. aest.: Frankreich, Dép. Drôme, Leoux, 850 m, 3. Juli 2011 (Foto: Hermann Falkenhahn), det. & coll. H. Falkenhahn [Forum]

Die oft erwähnte Unterscheidungsmöglichkeit anhand der Fühlerkolben ist nicht sicher! Zwar ist dieser bei L. duponcheli nie weiß beschuppt, bei L. sinapis/reali/juvernica muss er aber auch nicht unbedingt weiß beschuppt sein. Das Vorhandensein weißer Schuppen am Fühlerkolben schließt L. duponcheli zwar aus, der Umkehrschluss ist jedoch unzulässig! Denn es gibt auch Falter von L. sinapis/reali/juvernica gänzlich ohne weiße Schuppen am Fühlerkolben. Siehe hierzu diesen Beitrag von Tristan Lafranchis [Forum]
Einzig wirklich sicheres Unterscheidungsmerkmal ist der Verlauf der Axillarader am Innenrand des Vorderflügels. Diese ist bei L. sinapis, L. reali und L. juvernica stets fast gerade, bei L. duponcheli in der Nähe der Flügelbasis hingegen stets kräftig geknickt (siehe Diagnosebilder 4 und 5)


Erstbeschreibung

STAUDINGER (1871: 5) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Habitat

1: Griechenland, Ditiki Makedonia, Pili am Kleinen Prespasee, 870 m, 40°47'10''N 21°03'43'', 7. April 2007 (Foto: Heiner Ziegler)
2: Armenien, Vayots Dzor, Sulema-Pass Südseite, 2. Juni 2010 (Foto: Heiner Ziegler) [Forum]
3: Armenien, Vayots Dzor, Sulema-Tal, 4 km NW Aghnjadzor, ca. 1800 m, 29. Mai 2009 (Foto: Christian Papé) [Forum]
4: Ukraine, Krim, Rajon Pheodosia, vic. Grushevka, 9.-14. April 2007 (Foto: Jarosław Bury) [Forum]


Lebensraum und Lebensweise

Der Falter kann in verschiedenen, bewaldeten wie offenen Habitaten vorkommen. Die Eier werden an die Blattunterseite hauptsächlich von Onobrychis--spp. abgelegt. Die Art tritt in zwei Generationen auf, wobei die 1. im April/Mai, die 2. ab Mitte Juni und im Juli fliegt. Sie bevorzugt in Europa tiefer gelegene, trockenheiße Gebiete im Hügel- und niederen Bergland (jedoch nicht in den Küstenebenen) und steigt kaum über 1000 m. In Asien kann sie hingegen bis auf 2500 m angetroffen werden.

Autor: Jürgen Hensle



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

„E. Duponchel.“
SPULER 1 (1908: 12L)


Andere Kombinationen

Synonyme

Unterarten


Verbreitung

Leptidea duponcheli ist von Montenegro und Albanien über Bulgarien, Griechenland und die Türkei bis in den Nordirak, den Westiran und Transkaukasien verbreitet. Isolierte Verbreitungsgebiete finden sich in der Provence und dem Cevennenvorland, vom Mittelmeer nördlich bis zu den Dept. Drôme und Haute Savoie, auf der Halbinsel Krim, bei Kislovodsk im Nordkaukasus, in Armenien und im Libanon und Antilibanon.


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am August 14, 2016 18:18 von Michel Kettner
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