Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Incurvaria Praelatella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Incurvariidae (Miniersackmotten)
EU M-EU 00430 Incurvaria praelatella ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775)

1-3: Österreich, Niederösterreich, Hohe Wand (Ghf. Postl), Felsfluren, Gebüsch, Viehweiden, 900 m, 13. Juli 2005 (Fotos: Peter Buchner), det. Peter Buchner
4: Deutschland, Rheinland-Pfalz, Unkel, Rheintal, Am Stux, trocken-warme Weinbergslage, nachmittags auf einem Johannisbeerblatt, 21. Mai 2008 (Studiofoto: Michael Stemmer), det. Michael Stemmer, conf. Christof Zeller [Forum]
5-6: Österreich, Osttirol, Hohe Tauern, 1950 m, 8. Juli 2011 (Freilandfotos: Eva Benedikt), det. Michael Kurz
7: Deutschland, Niedersachsen, Gemeinde Lindhorst, Ortsteil Ottensen, Waldstück mit Feuchtwiese, 59 m, 18. Juni 2013, am Licht (Foto: Tina Schulz), det. Ursula Beutler [Forum]



Diagnose

1, ♂: Schweiz, Bern, Chasseral, 1130 m, Bergwald, 18. Juni 2002, Tagfang (leg., det. und Foto: Rudolf Bryner)
2, ♂: Schweiz, Bern, St-Imier, 1000 m, Hochmoor-Birken-Föhrenwald, 25. Juni 2002, Tagfang (leg., det. und Foto: Rudolf Bryner) [Forum 1+2]
3, ♂: Deutschland, Baden-Württemberg, 78176 Blumberg, Ortsrandlage, Südhang, in Waldnähe (Buchen-Mischwald, Waldrand mit anschließendem Trespen-Halbtrockenrasen auf Kalk), 720 m, 11. Juni 2017, am Licht (leg., gen. det. & fot.: Hans-Peter Deuring) [Forum]

1: Österreich, Tirol, Kufstein, Kaisertal, 550 m, 9. Juni 2005 (leg., det. & Foto: Helmut Deutsch)


Genitalien

1-3, ♂: Deutschland, Baden-Württemberg, 78176 Blumberg, Ortsrandlage, Südhang, in Waldnähe (Buchen-Mischwald, Waldrand mit anschließendem Trespen-Halbtrockenrasen auf Kalk), 720 m, 11. Juni 2017, am Licht (leg., gen. det. & fot.: Hans-Peter Deuring) [Forum]



Biologie

Nahrung der Raupe

SCHÜTZE (1931) fasst den damaligen Kenntnisstand zusammen: "Miniert anfangs in Fragaria, Geum urbanum, Rubus, Spiraea ulmaria [Filipendula ulmaria], Alchemilla an feuchten geschützten Waldstellen. Die Mine bildet, wie bei anderen Invurvarien, einen hellen Fleck, daraus schneidet die Raupe ein flaches, in der Mitte eingeschnürtes Säckchen, das sie nach Bedürfnis durch hellgraues Gespinst vergrößert und lebt darin bis zum Mai an der Unterseite der Blätter. Sie beißt ein Blattstück ab, spinnt es unter ihrem Sacke fest und frisst es auf, selbst wenn es schon ganz trocken geworden ist (Stange)." BALACHOWSKY et al. (1966) wiederholen diese Liste weitgehend, nennen aber noch Agrimonia; sie führen diese Art in der Liste ihrer (gelegentlichen) Schädlinge an Rubus-Arten, konkret Himbeere und Brombeere, manchmal auch an Erdbeere - wobei sie die ökonomische Bedeutung als "très reduite ou nulle" bezeichnen. Es handelt sich bei der Liste der Nahrungspflanzen ausschließlich um Rosaceen.

(Autor: Erwin Rennwald)



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Incurvariidae (Miniersackmotten)
EU M-EU 00430 Incurvaria praelatella ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775) art-mitteleuropa

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Letzte Änderung am Januar 24, 2018 14:50 von Michel Kettner
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