Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Hypena Lividalis

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Noctuidae (Eulenfalter)
EU M-EU 09001 Hypena lividalis (HÜBNER, [1796]) - Südliche Zünslereule

1: Spanien, Andalusien, Provinz Almeria, Adra-Guainos Bajos, 23. Dezember 2005 (Foto: Gunter Müller), det. Axel Steiner [Forum]
2: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Puerto de la Cruz, 9. Februar 2008 (Foto: Heiner Ziegler), det. Stefan Ratering, conf. Christian Zehentner [Forum]
3: Italien, Bari, Monopoli, 15. September 2010 (Foto: Wolfgang Hackbusch), det. Michel Kettner [Forum]
4: Griechenland, Korfu, bei Agios Gordios, 29. September 2010 (Freilandfoto: Niko Klewinghaus), det. Markus Schwibinger & Erwin Rennwald [Forum]
5-6, ♀: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Umg. Arafo, südlich La Hidalga, 150 m, Lichtfang, 4. März 2010 (Fotos: Egbert Friedrich), det. Egbert Friedrich [Forum]
7: Spanien, Kanarische Inseln, Gran Canaria, Santa Lucía, 650 m, 9. März 2012, Lichtfang (det. & fot.: Wolfgang Langer), conf. Stefan Ratering [Forum]
8: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Puerto de La Cruz, Hotelgarten, ca. 30 m, 23. Mai 2009 (det. & Foto: Hildegard Stalder) [Forum]
9: Spanien, Kanarische Inseln, La Gomera, Vallehermosa, 11. Dezember 2012 (det. & fot.: Ursula Gönner), conf. Alexandr Zhakov [Forum]
10: Griechenland, Peloponnes, Messenien, Mani, Exochori, N 36° 54' 21.91", E 22° 16' 19.32", 470 m, Hotelbalkon an der Abrisskante der bewaldeten Schlucht, 15. Juli 2013, am Licht (det. & Foto: Christian Papé) [Forum]


Ausgewachsene Raupe

1: Italien, Ligurien, Molino Ghiare bei Levanto, ♀ am 6. Oktober 2013 am Licht, e. o. Zucht an Parietaria (Glaskraut) (det., cult. & fot. am 3. November 2013: Stefan Ratering) [Forum]


Jüngere Raupenstadien

1-2: Italien, Ligurien, Molino Ghiare bei Levanto, ♀ am 6. Oktober 2013 am Licht, e. o. Zucht an Parietaria (Glaskraut) (det., cult. & fot. am 26. Oktober 2013: Stefan Ratering) [Forum]
3-4: Italien, Ligurien, Molino Ghiare bei Levanto, ♀ am 6. Oktober 2013 am Licht, e. o. Zucht an Parietaria (Glaskraut) (det., cult. & fot. am 31. Oktober 2013: Stefan Ratering) [Forum]



Diagnose

1-2, 3-4 und 5-6, drei ♂♂: Daten siehe Etikett (coll. & Fotos: Egbert Friedrich)

1-2, 3-4 und 5-6, drei ♀♀: Daten siehe Etikett (coll. & Fotos: Egbert Friedrich)


Erstbeschreibung

HÜBNER ([1796]: pl. 2 fig. 11) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Habitat

1: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Umgebung Arafo, südlich La Hidalga, 150 m, 27. Februar 2010 (Foto: Egbert Friedrich) [Forum]



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

„lividus bleifarbig, wegen des Metallglanzes der Vorderflügel.“
SPULER 1 (1908: 331L)


Andere Kombinationen

Synonyme


Faunistik

Nach SAUTER & WHITEBREAD (2005) ist die Art in die Schweizer Lepidopterenfauna aufzunehmen.

RENNWALD (1994) diskutiert die Nachweise aus Deutschland: "Bei HEINICKE (1993) mit Index "M" für Bayern angegeben. In diesem Jahrhundert anscheinend nirgends mehr in Deutschland beobachtet. Die alten Angaben gehen zurück auf FREYER (1860), der (aus der Umgebung von Augsburg) angibt: "Ich fand die Raupe selten im Juni am Lechufer". OSTHELDER (1927) wiederholt diese Notiz und ergänzt "Falter nach Munk daselbst ziemlich selten im VIII. in den Lechauen. Nach den übereinstimmenden Angaben besteht wohl an dem merkwürdigen Vorkommen dieser südlichen Art in unserem Gebiete kein Zweifel". OSTHELDERs Schluß kann ich nicht zustimmen, zumal er offensichtlich selbst kein Belegexemplar zu Gesicht bekommen hat; Zweifel an der richtigen Bestimmung erscheinen mir durchaus angebracht. Sollte sich andererseits bestätigen, daß die Angaben richtig waren, dann müssen wir von einer, wenigstens über eine Reihe von Jahren hinweg bodenständigen Population ausgehen. Der Index "M" bei HEINICKE (1993) wäre dann zu streichen." WACHLIN & BOLZ (2012) verzichten auf eine Einstufung der Art in die Rote Liste Deutschlands; sie zählen H. lividalis zu den "Arten mit mehrfachen Nachweisen in der Vergangenheit, deren (vermutlich) nur wenige Jahre bodenständiges Vorkommen nicht ausgeschlossen werden kann, wenngleich aktuelle Beobachtungen fehlen.". STEINER in GAEDIKE et al. (2017) kommt zum Schluss: "Eine über 40jährige Persistenz der Art im Klima nördlich der Alpen ist jedoch wenig wahrscheinlich. Eher könnte die Art als sehr seltener Zuwanderer gewertet werden, da sie seit 1967 auch mehrfach in Dänemark und einmal in Schweden und in Großbritannien nachgewiesen wurde." Im Lepiforum wird die Art daher mit Einzelfund-Fähnchen geführt.

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am September 18, 2017 10:51 von Erwin Rennwald
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