Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Higgins Et Riley 1971

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Bestimmungshilfe / Bestimmungsliteratur / HIGGINS & RILEY (1971)

HIGGINS, L. G. & N. D. RILEY (1971): Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas. – 377 S.; Hamburg & Berlin (Verlag Paul Parey)

Besprechung von Erwin Rennwald

Als Tagfalter-Interessierter musste man in Mitteleuropa in den 70er Jahren 2 Bücher haben: den „Forster/Wohlfahrt“ (Band 2) und den „Higgins/Riley“. Letzterer wurde vor allem wichtig, wenn es einen in den Ferien mal nach Südfrankreich oder gar in den Südosten Europas verschlug – einfach undenkbar, ohne diesen Band im Rucksack. Das wichtigste am Band waren die 60 Farbtafeln von Brian Hargreaves – und so müsste der Band eigentlich richtig „Higgins, Riley & Hargreaves“ heißen, entsprechend dem Nachfolger „Tolman & Lewington“ oder dem „Forster & Wohlfahrt“, bei dem jeweils der Zweitgenannte für die prächtigen Farbtafeln sorgte. Man muss lange hinschauen, bis man merkt, dass man da keine Fotos, sondern Zeichnungen vor sich hat (durchweg genadelte und gespannte Tiere in der entsprechenden „Haltung“). Die Texte selbst liefern kurze Beschreibungen (auch von Unterarten), der Block „Ähnliche Arten“ ist sehr hilfreich bei der Absicherung der Diagnose. Verbreitungskärtchen jeweils im Text zu den Arten waren ebenfalls sehr nützlich um zu merken, ob man ganz daneben oder vielleicht doch richtig lag. Die Texte zu „Vorkommen“ und „Flugzeit“ sind äußerst knapp gehalten, Präimaginalstadien werden weder beschrieben noch abgebildet.

Die Originalausgabe erschien 1970 unter dem Titel „A field guide to the butterflies of Britain and Europe“. Die Übertragung ins Deutsche erfolgte durch W. Forster, den Autor des „Forster & Wohlfahrt“, der hier nicht einfach übersetzte, sondern auch veränderte: vor allem wurde der Schwerpunkt von Großbritannien nach Europa verlagert, aber auch nomenklatorisch gab es erhebliche Anpassungen und einige „überflüssige“ Subspezies verschwanden ganz. Der Band wurde noch einmal nachgedruckt, war aber bald kaum noch antiquarisch im englischen Original oder in der deutschen Übersetzung zu bekommen. Erst der Nachfolger „Tolman & Lewington“ schloss diese Lücke.


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Letzte Änderung am Dezember 21, 2013 15:00 von Jürgen Rodeland
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