Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Gonepteryx Cleobule

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Pieridae (Weißlinge)
EU Gonepteryx cleobule (HÜBNER, [1831])

1: Spanien, Kanarische Inseln, NW-Teneriffa, zwischen Erjos und Las Portelas, ca. 800 m, 29. Juni 2012 (det. & fot.: Detlef Kahlheber) [Forum]
2: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Anaga-Gebirge, bei Roque Negro, ca. 900 m, 27. Juni 2012 (det. & fot.: Detlef Kahlheber) [Forum]
3, ♀: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Nähe Icod el Alto, 537 m, 21. Februar 2017 (Freilandfoto: Werner Bartsch)


Raupe

1: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Barranco de Ruiz, ca. 200 m, 18. März 2015 (fot.: U. Reiser) [Forum]



Diagnose

Falter

1-2, ♂♂: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Las Mercedes, 800-900 m, 12.-18. August 1987, leg. Rose (Fotos: Heiner Ziegler)
3, ♀: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Las Mercedes, 800-900 m, 12.-18. August 1987, leg. Rose (Foto: Heiner Ziegler
4, ♀: Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa, Las Mercedes, 600-800 m, 2. April 1987, leg. Battenfeld (Foto: Heiner Ziegler)

Gonepteryx cleobule ist auf Teneriffa nahezu unverwechselbar. Eine gewisse Ähnlichkeit hat lediglich Catopsilia florella. Diese Art kommt als Kulturfolger in den Lorbeerwäldern kaum vor. Ihr fehlt jede orange Tönung und sie hat einen rundlicheren Flügelschnitt als G. cleobule.


Ähnliche Arten


Erstbeschreibung

HÜBNER ([1831]: 17-18, pl. 71 figs. 455-456) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Lebensraum und Lebensweise

Die Art kommt nur in den Lorbeerwäldern im Norden und Nordosten Teneriffas vor. Dort lebt sie in den Sommermonaten in Höhenlagen zwischen 800 und 2000 m. Im Winterhalbjahr kommt sie bis auf unter 500 m herunter. Die Art fliegt zwar das ganze Jahr über, aber über ihre Generationenfolge ist noch nichts bekannt.
Die Nahrungspflanzen der Raupe sind Rhamnus glandulosa und Rhamnus crenulata.


Nahrung der Raupe

1, Rhamnus crenulatus: Spanien, Kanarische Inseln, La Gomera, Umgebung Vallehermosso, ca. 1000 m, 12. Februar 2015 (det. & fot.: Frank Nowotne) [Forum]


Prädatoren

1, Kanareneidechsen: Spanien, NW-Teneriffa, zwischen Erjos und Las Portelas, ca. 800 m, 29. Juni 2012 (det. & fot.: Detlef Kahlheber) [Forum]



Weitere Informationen

Andere Kombinationen


Verbreitung

G. cleobule ist ein Endemit der Nordseite Teneriffas. Gonepteryx eversi von La Gomera und Gonepteryx palmae von La Palma werden hier - und Abweichung von der Fauna Europaea und WIEMERS et al. (2018) - als eigene Arten akzeptiert.

(Autor: Jürgen Hensle & Erwin Rennwald)


Publikationsdatum der Erstbeschreibung

WIEMERS et al. (2018: 28) schreiben: "The year of the publication of the name Anteos cleobule is 1831, not 1830 (the original plate [79], published in 1824, carried no names)." Darin liegen sie richtig, denn nach HEMMING (1937: 456) wurde der dritte Teil irgendwann zwischen dem 2. Juli 1827 und dem 31. Dezember 1831 publiziert. Den Regeln des ICZN folgend, ist das letztmögliche Datum anzunehmen.

(Autoren: Erwin Rennwald und Jürgen Rodeland)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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EU Gonepteryx cleobule (HÜBNER, [1831]) non-d-ch-a

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Letzte Änderung am Januar 8, 2019 10:22 von Erwin Rennwald
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