Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Gazoryctra Fuscoargenteus

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Hepialidae (Wurzelbohrer)
EU 00061 Gazoryctra fuscoargenteus (BANG-HAAS, 1927)



Diagnose

1, ♂: Finnland, keine weiteren Daten (leg. & fot: M. Virtala, kleines Bild redaktionell an Standardmaße angepasst), coll. Mus. Zool. Oulu



Weitere Informationen

Abweichende Schreibweisen

Andere Kombinationen

Synonyme

Unterarten


Taxonomie

Hepialus uralensis GRUM-GRSHIMAILO, 1899 wurde aus dem Ural- ANIKIN et al. (2017: 318) stellen Hepialus uralensis GRUM-GRSHIMAILO, 1899 nicht - wie bisher üblich - als jüngeres Synonym zu Pharmacis carna, sondern als - dann älteres (!) - Synonym zu Gazoryctra fuscoargenteus. In der Konsequenz kommen sie zum Schluss: "Pharmacis uralensis (Grum-Grshimailo, 1899) = fuscoargenteus A. Bang-Haas, 1927, syn. nov.". "Pharmacis uralensis (Grum-Grshimailo, 1899)" hätte dann klar Priorität als gültiger Name für die hier besprochene Art. Doch leider wird hier keine konkrete Begründung für diese Neuzuordnung geliefert, so dass nicht nachvollziehbar ist, ob sie berechtigt ist oder nicht. Gut möglich, dass die Autoren hier eines oder mehrere der acht Exemplare der Typenserie aus dem Ural-Gebirge zwischen 61° und 64° (in coll. Mus. Zool. Ac. Caes. Petr.) von Hepialus uralensis untersucht und mit Belegen von P. carna und der skandinavischen / sibirischen Gazoryctra fuscoargenteus verglichen haben. Ohne Klärung wird diesem Schritt vorerst nicht gefolgt.


Faunistik

Die Fauna Europaea [Fauna Europaea, last update 29 August 2013, version 2.6.2] nennt Norwegen, Schweden und Finnland als Vorkommensgebiete der Art. In Schweden ist die Art dabei auf den äußersten Norden beschränkt [naturhistoriska riksmusset, svenska fjarilar]. Gleiches gilt nach [UiO: Naturhistorisk Museum] und AARVIK et al. (2009) für Norwegen und Finnland - nach diesen Quellen reicht das Vorkommen östlich weiter durch Sibirien bis zur Halbinsel Kamtschatka. Typenfundort ist "Turkinsk. Weißgebirge südlich Irkutsk" (DE FREINA & WITT 1990). Die Zuordnung der Tiere aus dem Ural - und damit auch die Benennung der Art (!) - ist noch zu klären bzw. zu begründen.

(Autor: Erwin Rennwald)

Locus typicus nach BANG-HAAS (1927: 83): „[Russland], Sajan mont.: Tunkinsk [sic] Weißgebirge, südwestlich Irkutsk 2000 m, 3 ♂ 2 ♀; Tannuola mont.: 1 abgeflogenes ♂.“


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am Juni 28, 2018 21:50 von Erwin Rennwald
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