Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Fulvoclysia Nerminae

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Tortricidae (Wickler, Blattroller)
EU M-EU 04277 Fulvoclysia nerminae KOÇAK, 1982 - Gelber Schmuckwickler

1-2: Deutschland, Baden-Württemberg, Gernsbach-Hilpertsau, 10. Juli 2006, Lichtfang (Studiofotos: Dietmar Laux), det. Rudolf Bryner [Forum]
3-4: Deutschland, Baden-Württemberg, 77815 Bühl-Baden, südliche Ortsrandlage, 135 m, 20. Juni 2014, am Licht (Studiofotos: Willy Dresel), conf. Alexandr Zhakov [Forum]
5: Deutschland, Baden-Württemberg, Weilersbach (Stadt Villingen-Schwenningen), Hausgarten, 750 m, 30. Juli 2016, am Licht (Foto: Josef Kammerer) [Forum]
6, abgeflogen und überbelichtet: Deutschland, Bayern, Hammelburg, Trockenrasen, 340 m, 4. Juli 2017, am Licht (det. & Foto: Oskar Jungklaus), conf. Werner Wolf [Forum]
7: Russland, Oblast Nischni Nowgorod, Gartenkomplex Jagodnoje, 50 km südlich von Nischni Nowgorod, 28. Juli 2017, Tagfund (fot.: Sergey Shmelev), det. Alexandr Zhakov [Forum]



Diagnose

Geschlecht nicht bestimmt

1-2: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung"
3: Deutschland, Sachsen, Oelsen, Sattelbergwiesen, 19. Juni 2012, Lichtfang, leg. Siegfried Steinz (Foto: Rolf Einspender), conf. Alexandr Zhakov [Forum]


Beschreibung als Tortrix fulvana

FISCHER V. RÖSLERSTAMM (1835: 35, pl. 20 fig. 3) [reproduziert von Jürgen Rodeland nach Bänden im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe]



Biologie

Nahrung der Raupe

RAZOWSKI (2001) nennt Scabiosa (in Stängel und Wurzel). Konkrete Angaben scheinen sonst zu fehlen.



Weitere Informationen

Synonyme


Faunistik

HELLERS (2002) schreibt in seiner kommentierten Artenliste der Wickler Luxemburgs: „Es gibt erst einen Fund dieser Art aus dem Moseltal in Luxemburg bei Bech-Kleinmacher (Mitte Juli). Diese Art ist in Belgien noch nicht nachgewiesen worden, ebenso in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen. Ein Fund aus dem Saarland stammt vom “Hammelsberg” bei Perl. Möglicherweise hat diese Art im luxemburgischen Moseltal ihre nördlichste Verbreitungsgrenze.“
Nach PRÖSE et al. (2003) gilt die Art in Bayern als "vom Aussterben bedroht". FUCHS & WOLF (2016) können von dort berichten: "Das Vorkommen am bayerischen Erstnachweisort (PRÖSE, 1991) konnte vor kurzem bestätigt werden [...] Lkr. Kronach, Wickendorf, 12.vi.2011, vid. et det. W. WOLF."


Nomenklatur

Der im Vergleich zu Fulvoclysia nerminae KOÇAK, 1982 wesentlich ältere Name Tortrix fulvana FISCHER VON RÖSLERSTAMM, 1835 steht nicht zur Verfügung, da er jüngeres Homonym zu Tortrix fulvana [DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775 (= Archips podana) ist.

Nach RODELAND (2018) wurde die 4. Lieferung mit der Beschreibung von Tortrix fulvana 1835 herausgegeben; die Jahresangabe bei KOÇAK (1982) ist entsprechend zu korrigieren.

(Autoren: Erwin Rennwald und Jürgen Rodeland)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am November 21, 2020 19:09 von Erwin Rennwald
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