Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Duponchelia Fovealis

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Crambidae (Zünsler)
EU M-EU 06686 Duponchelia fovealis ZELLER, 1847

1: Deutschland, Bayern, 93437 Furth i. Wald, Bayerischer Wald, 2001 im eigenen Garten (Foto: Ingrid Altmann), Tonwert korrigiert
2: Spanien, Teneriffa, Toscal-Longuera 6 km westlich von Puerto de la Cruz, Ortsrand ca. 100 m, neben aufgegebenen Terrassen, 17. November 2006 (Foto: Theo Engeser), det. Theo Engeser [Forum]
3-4: Österreich, Wien, Stiegenhaus des Naturhistorischen Museums (nähere Umstände nicht rekonstruierbar, aber sicher nicht aus eigener Kraft hier hergelangt, gilt daher nicht als Hinweis auf Etablierung in Österreich), 6. Februar 2007 (Fotos: Peter Buchner), det. Peter Buchner
5: Griechenland, Kalymnos, Kantouni, Meereshöhe, 17. Oktober 2007 (Foto: Thomas Kissling), det. Thomas Kissling [Forum]
6: Deutschland, Rheinland-Pfalz, Mayen, 290 m, 22. März 2010 (Fotos: Herbert Stern), det. Herbert Stern [Forum]
7, ♂: Deutschland, Bayern, München-Forstenried, 550 m, 2. Juli 2010 am Licht (Foto: Wolfgang Langer), det. Wolfgang Langer, conf. Erwin Rennwald [Forum]
8: Spanien, Kanarische Inseln, La Gomera, La Vizcaina, 450 m, 30. Januar 2011, Lichtfang (det. & fot.: Wolfgang Langer), conf. Rolf Mörtter [Forum]
9: Deutschland, Rheinland-Pfalz, 76767 Hagenbach, 104 m, Ortslage, 10. September 2011 (det. & fot.: Dieter Kremb) [Forum]
10: Spanien, Kanarische Inseln, Gran Canaria, Puerto Mogan, Hotelanlage mit verschiedenen tropischen Pflanzen wie Palmen, Opuntien, Euphorbien etc., Meereshöhe, an Hauswand unter Laterne, 3. Februar 2012 (Foto: Hildegard Stalder), det. Rudi Ritt [Forum]
11: Spanien, Kanarische Inseln, Gran Canaria, Santa Lucia, 650 m, 6. März 2012, Lichtfang (det. & fot.: Wolfgang Langer), conf. Erwin Rennwald [Forum]
12: Deutschland, Schleswig-Holstein, Norderstedt, 30 m, 26. August 2012, Tagfund (det. & fot.: Sabine Flechtmann) [Forum]


Fraßspuren und Befallsbild

1-2, Kalanchoe blossfeldiana (Flammende Käthchen): Deutschland, Bayern, 89346 Bibertal, Ortsteil Kissendorf, im Haus, 500 m, 27. Januar 2015 (Foto: Jürgen Quack), conf. Erwin Rennwald [Forum]


Puppe

1-2: Deutschland, Rheinland-Pfalz, Mayen, 290 m, Raupe Anfang März unter dem Topf eines Efeus gefunden, 10. März 2010 (Fotos: Herbert Stern), det. Herbert Stern [Forum]



Diagnose

1: Dänemark, Nord-West Sjælland, Føllenslev, 4. Februar 2003 (leg., det. & Foto: Eivind Palm) [Forum]


Erstbeschreibung

ZELLER (1847: 588-589) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

SCHMALSTIEG & KUMMER (o.J.) [aufgerufen 4. Dezember 2014] fassen für Berliner Gewächshäuser zusammen: "Auftreten: an Bacopa monnieri, Alternanthera rosaefolia (emerse Wasserpflanzen), Euphorbia pulcherrima, Cyclamen, Elatior-Begonien; Bedeutung: Larven fressen den unteren Stängelgrund kahl und leben geschützt in einem Gespinst im Substrat. Schaden an Pflanzen durch Fraß der Larven kann beträchtlich sein".

Neben Begonien und Alpenveilchen scheint auch die beliebte Zimmerpflanzen Kalanchoe besonders häufig befallen zu werden. Die Raupe ist insgesamt recht polyphag. Aus Europa genannt werden auch noch Glockenheide (Erica tetralix), Paprika und andere Gewächshauspflanzen genannt. MANTZOUKAS & MANOYSSOPOULOS (2016) fanden die Raupe in Achaia (Griechenland) an Früchten von Zucht-Erdbeeren (Fragaria x ananassa).

STOCKS & HODGES (2013) zeigen Fotos von Eiern, Raupen und vor allem Befallsbildern. Ihre Liste der Nahrungspflanzen der "European Pepper Moth" ist sehr, sehr lang.

ZAWADNEAK et al. (2016) berichten in ihrem Erstnachweis für Südamerika über schadhaftes Auftreten von Raupen an Blättern und Früchten von Zucht-Erdbeeren (Fragaria x ananassa).



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

„fovea Grube.“
SPULER 2 (1910: 222L)


Synonyme


Verbreitung

Zur Kenntnis von Duponchelia fovealis in Mittel- und Nordeuropa (Stand 21. Januar 2016)

Duponchelia fovealis ist seit Langem aus seiner natürlichen Heimat - dem Mittelmeerraum - bekannt. SPEIDEL (in KARSHOLT & RAZOWSKI (1996) nennt: Portugal, Spanien, Südfrankreich, Italien, Malta, Ex-Jugoslawien, Griechenland und Kreta. Die Art kommt ansonsten auch auf den Kanaren und - mittlerweile - in großen Teilen Afrikas und Teilen Asiens vor. Die Einschleppung nach Nordamerika scheint jetzt doch dauerhafte Folgen zu entwickeln.

Die Besprechung der Länder erfolgt in der Reihenfolge der bekannten Erstnachweise.

Dänemark (Erstnachweis 1984)

Finnland (Erstnachweis 1984)

Niederlande (Erstnachweis 1989)

Deutschland (Erstnachweis 1991)

D. fovealis sollte mittlerweile in allen Bundesländern Deutschlands zu finden sein - weitere konkrete Meldungen sind hier stets willkommen.

Norwegen (1992)

Ungarn (1993)

Großbritannien (1996)

Tschechien (1997)

Slowakei (2014)

Schweden (1998)

Frankreich außerhalb des Mittelmeerraums (1998)

Belgien (1999)

Schweiz (2001)

Österreich (2004)

Roswitha Stetschnig [Lepiforumsbeitrag 29. Juli 2015] zeigt einen Falter mit Daten "Kärnten, Völkermarkt, Garten, 462 m, 21. April 2015"

Nordamerika

Südamerika

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur

(Autor: Erwin Rennwald)


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Letzte Änderung am April 5, 2018 15:10 von Sabine Flechtmann
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