Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Cydia Conicolana

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Tortricidae (Wickler, Blattroller)
EU M-EU 05134 Cydia conicolana (HEYLAERTS, 1874)

1: Österreich, Niederösterreich, 9 km NE Wr. Neustadt, Trockenrasen, Schwarzföhrenforst, Au-Rand, 240 m, 14. Mai 2005
2-3: Österreich, 3 km NNE Hornstein, Halbtrockenrasen, Eichenwald, 280 m, 21. Mai 2005 (Fotos 1-3: Peter Buchner), det. Peter Buchner
4: Schweiz, Bern, Lamboing, 900 m, e.l. (Foto am 3. März 2002: Rudolf Bryner), det. Rudolf Bryner
5, ♂: Schweiz, Bern, Plagne, 910 m, 6. Februar 2011, Raupen in vorjährigen Zapfen in den Wipfeln von Pinus sylvestris, e.l. 4. März 2011 (leg., cult., det. und Foto: Rudolf Bryner)
6-8, ♀: Funddaten wie Bild 5, e.l. 6. März 2011 (leg., cult., det. und Fotos: Rudolf Bryner) [Forum 5-8]
9-10, ♀: Spanien, Provinz Valencia, Umgebung Arroyo Cerezo, 1280 m, 20. Juni 2018, am Licht (leg., gen. det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]


Fraßspuren und Befallsbild

Ein Befall der Zapfen ist äusserlich überhaupt nicht sichtbar. Es gilt: Zapfen pflücken auf gut Glück.

1, altes Schlupfloch in einem am Boden liegenden Kiefernzapfen (hier könnte sich der Aufstieg und das Abpflücken vorjähriger Zapfen eventuell lohnen): Schweiz, Bern, Plagne, 910 m, 6. Februar 2011 (Foto: Rudolf Bryner) [Forum 1-3]
2, Kiefernzapfen mit Puppenexuvie: Schweiz, Bern, Plagne, 910 m, 6. Februar 2011, in vorjährigen Zapfen in den Wipfeln von Pinus sylvestris, e.l. ab 4. März 2011 (leg., cult., det. und Foto: Rudolf Bryner)
3, aufgeschnittener Kiefernzapfen: Daten wie Bild 2. Man erkennt zu unterst ein von der Raupe ausgefressenes Nüsschen der Kiefern-Flugsame, darüber die leere Raupenhaut und am oberen Ende der Puppenkammer den inneren Verschluss aus weissem Gespinst und feinem rötlichgelbem Genagsel. (Rudolf Bryner)


Puppe

1, Exuvie an einem Kiefernzapfen: Schweiz, Bern, Plagne, 910 m, 6. Februar 2011, in vorjährigen Zapfen in den Wipfeln von Pinus sylvestris, e.l. ab 4. März 2011 (leg., cult., det. und Foto: Rudolf Bryner) [Forum]
2: Exuvie an einem Kiefernzapfen: Schweiz, Bern, Lamboing, 900 m, 3. März 2001 (Foto: Rudolf Bryner), det. Rudolf Bryner



Diagnose

Männchen

1, ♂: Deutschland, Baden-Württemberg, 78176 Blumberg, oberhalb eines nach Westen abfallenden locker bewaldeten Steilhanges, 840 m, 6. Juni 2015, am Licht (leg., gen. det. & Foto: Hans-Peter Deuring) [Forum]


Weibchen

1, ♀: Schweiz, Fribourg, Mont Vully, 500 m, 9. März 2002, Raupe in letztjährigen Zapfen von Pinus sylvestris; e.l. 29. März 2002 (leg., cult., det. & fot.: Rudolf Bryner) [Forum]
2, ♀: Spanien, Provinz Valencia, Umgebung Arroyo Cerezo, 1280 m, 20. Juni 2018, am Licht (leg., gen. det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]


Genitalien

Männchen

1-2, ♂: Deutschland, Baden-Württemberg, 78176 Blumberg, oberhalb eines nach Westen abfallenden locker bewaldeten Steilhanges, 840 m, 6. Juni 2015, am Licht (leg., präp. & Foto: Hans-Peter Deuring) [Forum]


Weibchen

1-2, ♀: Spanien, Provinz Valencia, Umgebung Arroyo Cerezo, 1280 m, 20. Juni 2018, am Licht (leg., gen. det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]


Erstbeschreibung

HEYLAERTS (1874) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Habitat

1: Schweiz, Fribourg, Mont Vully, 500 m, 21. Januar 2006 (Foto: Rudolf Bryner)
2, alte Kiefern über einer Schlucht im Berner Jura: Schweiz, Bern, Plagne, 910 m, 6. Februar 2011 (Foto: Rudolf Bryner) [Forum]
3, Imaginalhabitat: Spanien, Provinz Valencia, Umgebung Arroyo Cerezo, 1280 m, 20. Juni 2018 (Foto: Friedmar Graf) [Forum]


Nahrung der Raupe

Die Raupen entwickeln sich in den Zapfen der Waldkiefer (Pinus sylvestris), welche im letzten Sommer gewachsen sind. Offenbar werden exponiert stehende Bäume bevorzugt. Zudem sind nur die Zapfen im Wipfelbereich oder an den äussersten Enden der etwas tiefer liegenden Äste befallen. (Rudolf Bryner)

1, vorjährige Zapfen an Pinus sylvestris: Schweiz, Bern, Plagne, 910 m, 6. Februar 2011 (Foto: Rudolf Bryner) [Forum]


Nachweismethoden

Aus niedrigen, möglichst exponiert an Süd- oder Sonnenhängen stehenden Kiefern (Pinus sylvestris) die letztjährigen Zäpfchen aus der Wipfelregion abpflücken, je weiter an den Ästen draussen desto besser. Die befallenen Kiefernzäpfchen unterscheiden sich in nichts von den unbefallenen. Die Raupen leben im Innern der Zapfen und fressen die Kiefernsamen. Vor dem Verpuppen bohren sie einen Schlupfgang, der an der Spitze einer einzelnen Zapfenschuppe endet. In Zimmertemperatur schlüpfen die Falter nach etwa einem Monat.

(Autor: Rudolf Bryner, [Forumsbeitrag 1], [Forumsbeitrag 2])



Weitere Informationen

Andere Kombinationen


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Tortricidae (Wickler, Blattroller)
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Letzte Änderung am Juni 3, 2019 13:33 von Michel Kettner
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