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08381 Colostygia austriacaria (HERRICH-SCHÄFFER, [1852]) - Österreichischer Alpen-Blattspanner
1-2: Österreich, Niederösterreich, Ybbstaler Alpen, Dürrensteingebiet, Dolomitschlucht, 680 m, 1. Mai 2012 (det. & fot.: Wolfgang G. Schweighofer), conf. Norbert Pöll [Forum]
3, ssp. noricana: Österreich, Oberösterreich, Wildenkogel bei Bad Ischl, 2000 m, am Licht 28. Juni 2011; leg., det. & Foto Norbert Pöll
4-6: Österreich, Niederösterreich, Ybbstaler Alpen, Göstling, Steinbachtal, Dolomitschlucht, 626 m, 25. April 2015 (det. & fot.: Wolfgang G. Schweighofer) [Forum]
1-2, ♂: Daten siehe Etikett (coll. & Fotos: Egbert Friedrich)
1-2, ♀: Daten siehe Etikett (coll. & Fotos: Egbert Friedrich)
3, ♀: Österreich, Niederösterreich, Schneeberg, 27. Mai 1916 (Beleg-Foto: Peter Buchner), leg. & det. Kitschelt, coll. NHMW
1, ♀: Österreich, Osttirol, Lienzer Dolomiten, Dolomitenhütte, 1630 m, 20. Mai 2019 (leg., det. & fot: Helmut Deutsch) [Forum]
HERRICH-SCHÄFFER ([1852]: Nachtrag zum dritten Bande 78) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]
Darin indizierte Abbildungen
HERRICH-SCHÄFFER ([1859]: Geometrides pl. 73 fig. 450 und pl. 74 figs. 451-452) [reproduziert von Jürgen Rodeland nach Band im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe]
1: Österreich, Oberösterreich, Wildenkogel bei Bad Ischl, 2000 m, Foto Norbert Pöll
2: Österreich, Niederösterreich, Ybbstaler Alpen, Göstling, Steinbachtal, Dolomitschlucht, 626 m, 8. August 2014 (fot.: Wolfgang G. Schweighofer) [Forum]
„austriacus aus Österreich, wegen des Vorkommens der Art.“
SPULER 2 (1910: 44R)
Nach SAUTER & WHITEBREAD (2005) kommt die Art nicht in der Schweiz vor. "Die Bestimmung hat sich nicht bestätigt (Aubert & Löbenbauer 1955, Aubert 1957). Die Art fehlt in der Schweiz."
Nach TRUSCH et al. (2012) ist die Art in Bayern - und damit in Deutschland - ist die Art vermutlich ausgestorben (letzter Nachweis 1948). HASLBERGER & SEGERER (2016) empfehlen hingegen, die Art - bis zum Beweis des Gegenteils - ganz aus der Liste der Schmetterlinge Bayerns (und damit auch Deutschlands) zu streichen: ""Von Lar. austriacaria HS. führt Dr. HÖRHAMMER ein Stück von Berchtesgaden mit Fragezeichen an. Das Vorkommen der Art im dortigen Gebiete wäre wohl möglich" (OSTHELDER 1929: 429 nota). Nach WOLFSBERGER (1950: 228) am 9.8.1948 im Bluntautal bei Golling im Land Salzburg von WITZMANN gefunden. Der Falter gehört zur ssp. norica LÖBB., das Bluntautal ist der westlichste bisher einwandfrei festgestellte Fundort des ostalpinen Formenkreises (AUBERT & LÖBERBAUER 1955). Dieses grenzt unmittelbar an Bayern an, da aber kein Beleg vorhanden und die Bestimmung unsicher ist, wird die Art vorerst aus der Artenliste ausgeschlossen."
Nach HAUSMANN & VIIDALEPP (2012) tritt die - von ihnen in 5 Unterarten gegliederte - Art auch in der Tatra auf.
(Autor: Erwin Rennwald)
Wir folgen den detaillierten Datierungs-Angaben von HEPPNER (1982). Obwohl die Tafeln Geometrides 73 und 74 bereits 1850 erschienen sind, dürfen sie nach den Bestimmungen des ICZN nicht als Erstbeschreibung gelten, denn die Nomenklatur auf diesen Tafeln ist nicht binominal.
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