Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Caloptilia Fribergensis

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gracillariidae (Blatttütenmotten, Miniermotten und Faltenminierer)
EU M-EU 01120 Caloptilia fribergensis (FRITZSCHE, 1871)

1: Österreich, Wien, Lobau, 160 m, leg. Raupe am 15. Juni 2012 an Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), e.p. 21. Juli 2012 (Foto: Peter Buchner), leg. & det. Oliver Rist, cult. & conf. durch Zucht Peter Buchner
2-3, ♀: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, "Grazer Urwald" (aufgelassene Baumschule, jetzt Naturschutzinsel), ca. 450 m, Waldrand, am Licht, 11. April 2017 (Foto: Horst Pichler), det. Genitalpräparat Jürgen Quack, conf. Peter Buchner [Forum]
4-5, ♀: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, "Grazer Urwald" (aufgelassene Baumschule, jetzt Naturschutzinsel), ca. 450 m, Waldrand, am Licht, 14. April 2017 (leg., gen.det. & fot.: Horst Pichler) [Forum]
6, etwas abgeflogenes ♀: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, 27. Mai 2017, am Licht (det. & Foto: Horst Pichler) [Forum, mit Genitalpräparat]
7-9, ♂: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, am Licht, 26. Juli 2018 (det. & Foto: Horst Pichler) [Forum]
10, ♀: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, am Licht, 28. April 2018 (det. & Foto: Horst Pichler) [Forum]


Raupe

1 (8mm, erwachsen): Österreich, Wien, Lobau, 160 m, leg. Raupe am 15. Juni 2012 an Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), Foto am 30. Juni 2012 (Foto Peter Buchner), leg. & det. Oliver Rist, cult. & conf. durch Zucht Peter Buchner


jüngere Raupenstadien

1-2 (5 mm, halb erwachsen, ein Individuum): Österreich, Wien, Lobau, 160 m, leg. Raupe am 15. Juni 2012 an Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), Foto am 24. Juni 2012 (Fotos Peter Buchner), leg. & det. Oliver Rist, cult. & conf. durch Zucht Peter Buchner


Fraßspur und Befallsbild

1, verlassene Anfangsmine (links) und Blattumschlag, unter der die Raupe frisst: Österreich, Wien, Lobau, 160 m, leg. am 15. Juni 2012 an Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), Foto am 24. Juni 2012 (Foto Peter Buchner), leg. & det. Oliver Rist, cult. & conf. durch Zucht Peter Buchner


Puppe, Puppenkokon

1: Puppenkokon mit Exuvie nach Falterschlupf, Daten wie Lebendfalter 1



Diagnose

Weibchen

1, ♀: Österreich, Wien, Lobau, leg. Raupe an Bergahorn (Acer pseudoplatanus) 1. Juni 2009, e.p. 15. Juni 2009, leg. & det. Oliver Rist, conf. durch GU Peter Buchner


Geschlecht nicht bestimmt

1: Slowenien, Primorska, Brestovica, 30 m, 26. September 2013 (leg. & Foto: Helmut Deutsch), det. Paolo Triberti [Forum]


Genitalien

Männchen

1: Genitalpräparat eines nicht abgebildeten ♂, Österreich, Wien, Lobau, am Licht 21. Juli 2013, leg. & det. Oliver Rist; Präparation & Mikrofoto Peter Buchner
2, ♂: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, am Licht, 26. Juli 2018 (präp., det. & Foto: Horst Pichler) [Forum]

Das Präparat war bis 14. August 2013 fehlbestimmt unter Caloptilia falconipennella eingestellt


Weibchen

1, ♀: Österreich, Wien, Lobau, leg. Raupe an Bergahorn (Acer pseudoplatanus) 1. Juni 2009, e.p. 15. Juni 2009 (Foto: Peter Buchner), leg. & det. Oliver Rist, conf. durch GU Peter Buchner
2, ♀: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, am Licht, 28. April 2018 (präp., det. & Foto: Horst Pichler) [Forum]

Die weibliche Genitalien sind durch das breit trichterförmige Antrum innerhalb der mitteleuropäischen Caloptilia-Arten einzigartig und unverwechselbar



Biologie

Nahrung der Raupe

FRITZSCHE (1871) beschrieb die Art, nachdem er die Entwicklung dieser Tiere über Jahre hinweg bei Freiberg in Sachsen an Acer pseudoplatanus (Berg-Ahorn) studiert hatte. Der Berg-Ahorn dürfte an den meisten Vorkommens-Orten einzige Raupennahrungspflanze sein. KLIMESCH (1942) hatte in Kroatien Raupen an Acer monspessulanum (Französischer Ahorn, Felsen-Ahorn) gefunden und die zugehörigen Falter als neue Art "Gracilaria monspessulanella" beschrieben. Nach deren Synonymisierung mit Caloptilia fribergensis hat Letztere damit eine zweite Nahrungspflanze bekommen.

(Autor: Erwin Rennwald)



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

Die Art ist nach ihrem locus typicus, Freiberg in Sachsen, benannt.


Andere Kombinationen

Synonyme


Faunistik

FRITZSCHE (1871) beschrieb die Art, nachdem er die Tiere über Jahre hinweg bei Freiberg in Sachsen studiert hatte. Nach GAEDIKE & HEINICKE (1999) wurde die Art in Sachsen auch noch nach 1980 bestätigt; in Deutschland wird sie aktuell sonst nur noch aus Bayern angeführt, mit Meldungen von vor 1980 außerdem aus Thüringen und Baden-Württemberg.


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gracillariidae (Blatttütenmotten, Miniermotten und Faltenminierer)
EU M-EU 01120 Caloptilia fribergensis (FRITZSCHE, 1871) art-mitteleuropa

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Letzte Änderung am Februar 10, 2019 10:17 von Annette Von Scholley-Pfab
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