Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Bellmann Steinbach 2001

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Bestimmungshilfe / Bestimmungsliteratur / BELLMANN Steinbach (2001)

BELLMANN, H. (2001): Schmetterlinge erkennen & bestimmen. – 192 S. + 1 Ausklapptafel; München (Mosaik-Verlag, Reihe „Steinbachs Naturführer“ [Hrsg.: G. Steinbach]).

Besprechung von Jürgen Rodeland

Noch kleinformatiger, fast genau halb so dick und exakt zum halben Preis wie „Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer“ desselben Text- und Bildautors, hat das Büchlein einen ebenso strapazierfähigen wie wasserdichten Einband. Natürlich geht der geringere Umfang zu Lasten der Informationsmenge – im Vergleich zum Kosmos werden weniger Arten besprochen, selten wird mehr als ein Foto pro Art gezeigt, und die bis zu sechs Artbeschreibungen pro Seite sind noch knapper formuliert. Damit ist das Buch zwar (vor allem wegen der brillanten Lebendfotos) geeignet, bei Einsteigern Begeisterung für die Vielfalt der Erscheinungsformen von Schmetterlingen zu wecken, aber beim Bestimmen sind schnell Grenzen erreicht. Bei der Auswahl der Fotos wurde offensichtlich mehr Wert auf Ästhetik als auf Nützlichkeit gelegt, von Polyommatus icarus ist z. B. nur die Oberseite des Männchens abgebildet. Raupenfotos im selben Format wie die Falter findet man nur vereinzelt, dafür aber viele in die Texte eingestreute, kolorierte Raupenzeichnungen, u. a. aus dem „Eckstein“ (1913 ff.) und dem „Spuler“ (1908-1910).

Der Herausgeber G. Steinbach berichtet im Vorwort über den Artenschwund; es folgen vier Seiten einführender Text über Anatomie, Verhalten und Metamorphose. Den Kapiteln „Kleinschmetterlinge“ und „Spanner“ (je 29 Arten), „Eulen“ (32 Arten), „Schwärmer“ (17 Arten), „Spinnerartige“ (64 Arten) und „Tagfalter“ (119 Arten) geht je eine Textspalte über die wichtigsten Merkmale der jeweiligen Gruppe voran. In der Innenseite des Einbands sind die Körperglieder von Falter und Raupe zeichnerisch dargestellt, und eine ausklappbare Tafel präsentiert 54 kolorierte Zeichnungen von gespannten Faltern – „typische Vertreter der wichtigsten Schmetterlingsfamilien in natürlicher Größe“ – mit Seitenverweisen.

Systematisch und taxonomisch orientiert sich das Buch am älteren Brauch. Derselbe Autor hat seinem zwei Jahre jüngeren Kosmos-Schmetterlingsführer den neuesten Stand auf diesem Gebiet spendiert.


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Letzte Änderung am Dezember 21, 2013 16:09 von Jürgen Rodeland
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