Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Atethmia Ambusta

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Noctuidae (Eulenfalter) / Xyleninae, Tribus Xylenini, Subtribus Cosmiina
EU M-EU 09554 Atethmia ambusta ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775) - Birnbaumeule

1-2 und 3, zwei ♂♂, und 4-5, ♀: Deutschland, Sachsen-Anhalt, Umgebung Naumburg, Roßbach, Egbert Friedrich leg. Raupen 21. Mai 2005 (Studiofotos: Egbert Friedrich), cult. & det. Egbert Friedrich [Forum]
6: Deutschland, Baden-Württemberg, 89155 Erbach (bei Ulm), Ortsrandlage im Garten, 510 m, 11. August 2015, Lichtfang (Foto: Thomas Müller), det. Egbert Friedrich, Thomas Fähnrich [Forum]
7: Deutschland, Hessen, Wiesbaden, Wohngebiet in Rheinnähe mit vereinzelten Grünflächen, 94 m, am Licht, 26. August 2016 (Studiofoto: Elias Barnickel) [Forum]
8: Deutschland, Bayern, Würzburg, Grombühl, Einflug ins Zentrum Innere Medizin, 28. August 2019 (Studiofoto: Thorsten Stuehmer) [Forum]
9: Deutschland, Bayern, Rimpar, nördlicher Ortsrand / Streuobstwiesenbereich, 24. August 2019, nachts am Licht (Studiofoto: Thorsten Stuehmer) [Forum]


Ausgewachsene Raupe

1-3: Deutschland, Sachsen-Anhalt, Umgebung Naumburg, Roßbach, am 21. Mai 2005 von Egbert Friedrich unter einem Birnbaum ausgegraben (Fotos: Egbert Friedrich), cult. & det. Egbert Friedrich [Forum]



Diagnose

Männchen

1-2 und 3-4, zwei ♂♂: Daten siehe Etikett (coll. & Fotos: Egbert Friedrich)


Weibchen

1-2 und 3-4, zwei ♀♀: Daten siehe Etikett (coll. & Fotos: Egbert Friedrich)



Biologie

Nachweismethoden

Die Raupen kann man in der letzten Mai-Dekade in Rindenspalten alter Birnbäume oder noch besser beim "Durchwühlen" des Erdreiches in Stammnähe finden. Zu diesem Zeitpunkt sind die meisten Raupen bereits erwachsen und fressen nichts mehr. Sie übersommern dann in einem Erdkokon, in welchem sie etwa bis Mitte Juli als Praepuppe liegen. Die Falter schlüpfen sowohl in der Zucht, als auch im Freiland (in Mitteldeutschland) in der 2. August-Dekade. Die Flugzeit ist hier sehr kurz (etwa vom 15. bis 30. August), die Falter verschmähen nach meinen Beobachtungen den Köder und lassen sich nur in unmittelbarer Nähe bzw. direkt an den Birnbäumen am Licht nachweisen. Vielleicht ein Grund dafür, dass die Art selten beobachtet wird [Egbert Friedrich].


Nahrung der Raupe

Auf der griechischen Ägäis-Insel Samos wurden Raupen mehrfach im April von Pyrus spinosa geklopft, wo sie gemeinsam mit Raupen von Rhagades amasina und Nychiodes amygdalaria anzutreffen waren (FRITSCH et al. (2014)).



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

„ambustus angebrannt, wegen der bräunlichen Färbung.“
SPULER 1 (1908: 246R)


Andere Kombinationen

Unterarten


Faunistik

Die Art ist in Mitteleuropa sehr stark zurückgegangen. WYMANN et al. (2015) schreiben zur Schweiz: "Die schon immer seltene und lokale Art konnte in den letzten Jahrzehnten kaum noch gefunden werden." Ihre Karte zeigt nur einen einzigen Fundpunkt nach 1960.

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


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Letzte Änderung am September 7, 2019 12:53 von Tina Schulz
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