Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Assara Terebrella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Pyralidae (Zünsler)
EU M-EU 05986 Assara terebrella (ZINCKEN, 1818)

1: Österreich, Niederösterreich, 2,5 km N Schwarzau/Stf., lichtungs- und laubholzreicher Schwarzföhrenforst, 320 m, 19. Mai 2003 (Foto: Peter Buchner), det. Peter Buchner
2: Deutschland, Bayern, Aichach-Sulzbach, Lichtfang, 21. Mai 2007 (Foto: Michel Kettner), det. Michel Kettner, conf. Helmut Kolbeck [Forum]
3: Deutschland, Baden-Württemberg, Gaggenau (nördl. Oberrheinebene), Lichtfang, 6. Mai 2007 (Studiofoto: Dietmar Laux), det. Dietmar Laux, conf. Helmut Kolbeck [Forum]
4: Deutschland, Baden-Württemberg, Wald bei Hügelsheim (Nähe Söllingen, Baden-Airpark), Lichtfang, 26. Mai 2008 (Studiofoto: Dietmar Laux), det. Dietmar Laux, conf. Rudolf Bryner [Forum]
5: Schweiz, Kanton Bern, Emmental, Arni, am Waldrand, 860 m, 1. August 2012, am Licht (Foto: Ursula Beutler, Kleinbild gedreht), conf. Rolf Mörtter [Forum]
6-7: Russland, Oblast Moskau, Bezirk Orechowo-Sujewo, Station Nerskaja, 18. Mai 2012 (fot.: Andrey Ponomarev), det. Vlad Proklov [Forum]
8-9: Deutschland, Baden-Württemberg, 77815 Bühl-Baden, südliche Ortsrandlage, Balkon am Licht, 135 m, 29. Juni 2012 (Fotos: Willy Dresel), det. Alexandr Zhakov [Forum]
10: Schweiz, Kanton Bern, Emmental, Arni, am Waldrand, 860 m, 20. August 2014, am Licht (det. & fot.: Ursula Beutler) [Forum]
11, ♂: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, am Licht, 12. Mai 2018 (det. & Foto: Horst Pichler) [Forum]
12, ♀: Österreich, Steiermark, Fischbacher Alpen, St. Kathrein am Offenegg, Sommeralm, 1400 m, am Licht, 20. August 2018 (det. & Foto: Horst Pichler) [Forum]



Diagnose

Männchen

1, ♂: Finnland, Uusimaa, Inkoo, 11. Juli 2006 (leg., coll., det. & fot: Pekka Malinen, kleines Bild redaktionell an Standardmaße angepasst)


Weibchen

1, ♀: Finnland, Uusimaa, Inkoo, 5. Juli 2005 (leg., coll., det. & fot: Pekka Malinen, kleines Bild redaktionell an Standardmaße angepasst)


Geschlecht nicht bestimmt

1: Deutschland, Bayern, München, Grosshadern, 545 m, 25. Mai 2014, am Licht (leg., det. & Foto: Harald Lahm) [Forum]


Genitalien

Männchen

1, ♂: Österreich, Steiermark, Graz, St. Peter, ca. 380 m, Garten, Mischwaldrand, am Licht, 12. Mai 2018 (präp., .det. & Foto: Horst Pichler) [Forum]
2, ♂: Österreich, Steiermark, Fischbacher Alpen, St. Kathrein am Offenegg, Sommeralm, 1400 m, am Licht, 3. Juni 2018 (leg., prep., gen. det. & fot.: Horst Pichler) [Falter dazu]


Weibchen

1, ♀: Österreich, Steiermark, Fischbacher Alpen, St. Kathrein am Offenegg, Sommeralm, 1400 m, am Licht, 20. August 2018 (det., präp. & Foto: Horst Pichler) [Forum]


Erstbeschreibung

ZINCKEN (1818: 162-164) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org/]



Biologie

Nahrung der Raupe

Schon in der Erstbeschreibung von ZINCKEN (1818) wird die Raupe in Zapfen der Picea abies ausführlich beschrieben.
SCHÜTZE (1931) führte die Art nur von Fichten an und schrieb: "Die weißliche Raupe bis zum Frühjahr nur in den alten halb- oder ganz vermorschten Zapfen, in den jungen nur, wenn sie ganz klein und halb vertrocknet abgefallen sind. Ich habe sie im Winter in allen Größen eingetragen. Verwandlung meist in der Wohnung (Schütze)."
Diverse weitere Angaben aus unterschiedlichen Regionen Europas nennen ebenfalls stets Zapfen von Picea abies als einzige Raupennahrung.
Etwas abweichend davon berichtet SCHMID (2019: 744) aus den Alpen: "Die Raupe lebt in Tannenzapfen von Fichte (Picea abies) [...] und Weißtanne (Abies alba) [...], wo sie sich von den Samen ernährt [...]. Die befallenen Zapfen erkennt man am Harzfluss und Kotauswurf. Die Jungraupe überwintert. Die Verpuppung erfolgt im Tannenzapfen in einer ausgenagten und wenig ausgesponnenen Höhle". Genau dieses Verhalten könnte es sein, warum die Fichte fast ausschließliche Nahrungspflanze ist: Fichtenzapfen bleiben auch nach dem Herabfallen noch stabil als Zapfen erhalten, während Zapfen von Tannen ihre Schuppen rasch verlieren.

(Autor: Erwin Rennwald)



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

„terebro durchbohre, nach der Lebensweise der Raupe.“
SPULER 2 (1910: 205R)


Andere Kombinationen


Faunistik

Locus typicus nach ZINCKEN (1818: 164): Deutschland, Niedersachsen, Braunschweig.


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Pyralidae (Zünsler)
EU M-EU 05986 Assara terebrella (ZINCKEN, 1818) art-mitteleuropa

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Letzte Änderung am Februar 15, 2020 9:25 von Erwin Rennwald
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