Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Asalebria Florella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Pyralidae (Zünsler)
EU M-EU 05925 Asalebria florella (MANN, 1862)

1-2, „farbstichig“: Frankreich, Provence, Orgon, Mas de la Rose, 120 m, 4. Juni 2016, am Licht (det. & Foto: Helmut Kaiser), conf. Eckard O. Krüger [Forum]
3, ♀: Spanien, Provinz Huesca, Bergland zwischen Jacca und Bernués, 1000 m, 19. August 2016, am Licht (leg., det. & Foto: Friedmar Graf) [Forum]
4, ♂: Spanien, Provinz Huesca, Bergland zwischen Jacca und Bernués, 1000 m, 19. August 2016, am Licht (leg., det. & Foto: Friedmar Graf) [Forum]
5-6: Spanien, Provinz Huesca, Alquezar, N42° 09.221' E0° 01.633', 468 m, Lichtfang, 13 Juli 2013 (fot.: Henk Gremmer), det. Friedmar Graf, Bild 5 von Tina Schulz bearbeitet [Forum]
7-8: Spanien, Andalusien, Provinz Cádiz, Strand bei Roche, 16 m, 7. Juni 2018, am Licht (leg., det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]
9-10, ♀: Spanien, Andalusien, Provinz Huelva, Wald bei Los Cabezudos, 6. Juni 2019, am Licht (leg., gen.det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]
11-12, ♀: Spanien, Kastilien-La Mancha, Provinz Cuenca, Umgebung Santa Cruz de Moya, 875 m, 39.949753 -1.264117, 23. Juni 2019, am Licht (leg., det. & fot: Friedmar Graf) [Forum]



Diagnose

Männchen

1, ♂: Spanien, Provinz Huesca, Bergland zwischen Jacca und Bernués, 1000 m, 19. August 2016, am Licht (leg., det. & Foto: Friedmar Graf) [Forum]
2-3, ♂: Daten siehe Etikett (fot.: Michel Kettner), det. & coll. Dr. Theo Grünewald


Weibchen

1, ♀: Spanien, Kastilien-La Mancha, Provinz Cuenca, Umgebung Santa Cruz de Moya, 875 m, 39.949753 -1.264117, 23. Juni 2019, am Licht (leg., det. & fot: Friedmar Graf) [Forum]
2, ♀: Deutschland, Rheinland-Pfalz, Schloßböckelheim, 250 m, 25. Juni 2019, Lichtfang (leg., gen.det. & Foto: Monika Weithmann) [Forum]


Ähnliche Arten

Gesamteindruck: A. florella ist im Vergleich zu P. compositella breitflügeliger und kontrastreicher gezeichnet.
Palpen: A. florella hat längere Palpen als P. compositella.
Flügel: A. florella hat deutliche weißliche Aufhellung im Wurzel- und Mittelfeld. Die äußere Querlinie ist deutlich gebogen und erreicht nur mit einer Unterbrechung oder gar nicht den Innenrand. Bei P. compositella dominieren i.d.R. die Grautöne. Es sind nur wenige bis keine weißen Schuppen vorhanden. Die äußere Querlinie ist hier wellenförmig und trifft in einem stumpfen Winkel auf den Innenrand. Beide Arten sind im Aussehen variabel und es gibt helle sowie dunkle Exemplare.
Genitaluntersuchung: Ist der sicherste Nachweis, wenn keine Vergleichsexemplare der beiden Arten vorhanden sind. Da die beiden Arten systematisch weit entfernt sind, ist eine GU-Bestimmung bei beiden Geschlechtern sehr einfach [Monika Weithmann im Forum].


Genitalien

Männchen

1, ♂: Spanien, Provinz Huesca, Bergland zwischen Jacca und Bernués, 1000 m, 19. August 2016, am Licht (leg., det. & Foto: Friedmar Graf) [Forum]


Weibchen

1-2, ♀: Spanien, Provinz Huesca, Bergland zwischen Jacca und Bernués, 1000 m, 19. August 2016, am Licht (leg., det. & Foto: Friedmar Graf) [Forum]
3, ♀: Spanien, Andalusien, Provinz Huelva, Wald bei Los Cabezudos, 6. Juni 2019, am Licht (leg., gen.det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]


Erstbeschreibung

MANN (1862: 391, pl. 3 fig. 10) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]


Beschreibung als Brephia imitatella

RAGONOT (1893: 226-227) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]


Biologie

Habitat

1: Spanien, Andalusien, Provinz Huelva, Wald bei Los Cabezudos, 6. Juni 2019 (fot.: Friedmar Graf) [Forum]
2: Spanien, Kastilien-La Mancha, Provinz Cuenca, Umgebung Santa Cruz de Moya, 875 m, 39.949753 -1.264117, 23. Juni 2019 (fot: Friedmar Graf) [Forum]



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme


Faunistik

Bei der Streichung der Art durch GAEDIKE & HEINICKE (1999) aus der Deutschlandliste wurden, wie HAUSENBLAS (2006) festgestellt hat, offensichtlich diverse Publikationen aus Rheinland-Pfalz mit zweifelsfreien Nachweisen der Art nicht herangezogen: "Zu den Vorkommen von Asalebria florella (Mann, 1862) an Rhein, Mosel und im südöstlichen Rheinland-Pfalz liegen verschiedene Meldungen vor (Jöst 1950, Jäckh 1951, Stamm 1955). Sie markieren zugleich die nördlichsten Punkte in der Gesamtverbreitung der Art." GAEDIKE et al. (2017) können aber dann für Deutschland auch nur diese Altfunde aus Rheinland-Pfalz anführen.
Laut Monika Weithmann gehört Asalebria florella zu der einheimischen Fauna von Rheinland-Pfalz und wurde in den letzten 80 Jahren immer wieder an den Talrändern der Flüsse Nahe, Mosel und Ahr nachgewiesen. Allerdings wurde die Art in der Vergangenheit oft mit der Art Pempelia compositella verwechselt. Von P. compositella gibt es keine aktuellen nachprüfbare Nachweise aus diesem Gebiet. Weitere Informationen über die genauen Fundorte - Mainzer Sand, Nahe, Mosel und Ahr- beider Arten (WEITHMANN 2020). Ein Nachweis aus Rheinland-Pfalz Schloßböckelheim vom 25. Juni 2019 ist im Forum vorgestellt [Forum]

(Autor: Erwin Rennwald, ergänzt Annette von Scholley-Pfab)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am Dezember 31, 2020 12:53 von Erwin Rennwald
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