Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Argyresthia Bergiella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Argyresthiidae (Knospenmotten)
EU M-EU 01437 Argyresthia bergiella (RATZEBURG, 1840) - Gelbe Fichtenknospenmotte

1-4, ein Individuum: Deutschland, Thüringen, Kienbach bei Oberschönau, Fichtenzweige (Picea abies) am 28. April 2010 eingetragen, Falter am 3. Juni 2010 geschlüpft (leg., cult., det. & Studiofotos: Uwe Büchner) [Forum]
5: Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Hagen-Dahl, Aufforstungsfläche nach Windwurf, an jungen Picea abies (ca. 2,5 m hoch), 350 m, Fichtenzweig am 8. Mai 2017 eingetragen, Falterschlupf 17. Mai 2017 (det. & Foto: Josef Bücker), conf. Uwe Büchner [Forum]


Fraßspuren und Befallsbild

1, befallener Fichtenzweig (Picea abies) mit ovalem Schlupfloch: Deutschland, Thüringen, Kienbach bei Oberschönau, Fichtenzweige am 28. April 2010 eingetragen, Falter am 3. Juni 2010 geschlüpft (leg., cult., det. & Studiofoto am 1. Mai 2010: Uwe Büchner) [Forum]
2, Ausschnitt aus Bild 1.
3, aufgeschnittene Endknospe: Funddaten wie Bild 1, 8. Juni 2010 (Foto: Uwe Büchner) [Forum]
4: Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Hagen-Dahl, Aufforstungsfläche nach Windwurf, an jungen Picea abies (ca. 2,5 m hoch), 350 m, 8. Mai 2017 (det. & Foto: Josef Bücker), conf. Uwe Büchner [Forum]

Zur Zeit der Neutriebbildung erkennt man, dass sich an einigen Fichtenzweigspitzen die Endknospen nicht öffnen. Diese Art befällt nur die Endknospen an dickeren Zweigen. Am aussichtsreichsten ist die Suche an jungen, etwa 2 – 4 m hohen Fichten, die nicht voll in der Sonne stehen. Am Zweig bleiben die Nadeln bis zur Spitze und auch an der Knospe selbst dran. Die Raupen von A. bergiella fertigen ein ovales Schlupfloch an (Bild 2). Wenn man so eine Endknospe aufschneidet, sieht man, dass die Raupe die gesamte Spitzenknospe und einige Seitenknospen ausgefressen hat (Bild 3). Der Kot bleibt in der Raupenkammer. Aus der in Bild 3 gezeigten Knospe schlüpfte eine Schlupfwespe. (Text: Uwe Büchner)


Puppe

1: Deutschland, Thüringen, Kienbach bei Oberschönau, Fichtenzweige (Picea abies) am 28. April 2010 eingetragen (leg., cult., det. & Studiofoto am 8. Juni 2010: Uwe Büchner) [Forum]

Man erkennt, dass sich die Raupe in ihrem "Unrat" eine Puppenkammer anfertigt, die ganz dünn mit einem Gespinst ausgekleidet ist. Das Schlupfloch befindet sich hinter der Puppe. (Text: Uwe Büchner)



Diagnose

1, ♂: Finnland, Uusimaa, Bromarv, 13. Juni 1943 (fot: Pekka Malinen, kleines Bild redaktionell an Standardmaße angepasst), leg. Nylund, coll. LTKM
2, ♀: Finnland, Uusimaa, Karjalohja, 17. Juni 1954 (fot: Pekka Malinen, kleines Bild redaktionell an Standardmaße angepasst), leg. H. Krogerus, coll. LTKM
3-4: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung"


Ähnliche Arten


Falter

Sichere Unterscheidung nur mit GU:

(Autor: Rudolf Bryner)


Raupe

Die Raupe frisst und überwintert in den Endknospen größerer Zweige von Fichten (Picea abies). Ihre Lebensweise ist wie bei Argyresthia glabratella, doch legt die Raupe am Grund der Knospe ein ovales (kein rundes) Schlupfloch an. Befallene Äste sind im Frühling dadurch erkennbar, dass sie nicht austreiben. Die Raupen verpuppen sich in der Knospe.
Nach einem Zitat von [Uwe Büchner] aus "G. Friese (1969): Beiträge zur Insektenfauna der DDR: Lepidoptera – Argyresthiidae (S. 717 bis 719)".


Erstbeschreibung

RATZEBURG (1840: 246-247 + pl. XV fig. 4) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Argyresthiidae (Knospenmotten)
EU M-EU 01437 Argyresthia bergiella (RATZEBURG, 1840) - Gelbe Fichtenknospenmotte art-mitteleuropa

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Letzte Änderung am Januar 15, 2018 19:52 von Tina Schulz
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