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08185 Idaea rubraria (STAUDINGER, 1901)
1: Österreich, Niederösterreich, 500 m NW Willendorf, 7. August 2003 (Foto: Peter Buchner), det. Peter Buchner
2: Deutschland, Rheinland-Pfalz, Unkel, Rheintal, Am Stux, trocken-warme Weinbergslage, 30. Mai 2006 (Foto: Michael Stemmer), det. Michael Stemmer, conf. Egbert Friedrich & Erwin Rennwald [Forum]
3: Deutschland, Rheinland-Pfalz, Rheintal, Unkel, Am Stux, trocken-warme Weinbergslage, 1. August 2008, am Licht (Foto: Michael Stemmer), det. Michael Stemmer, conf. Egbert Friedrich [Forum]
4: Deutschland, Rheinlandpfalz, Weitersburg, August 2009 (Foto: Marek Swadzba), det. Marek Swadzba, conf. Thomas Fähnrich [Forum]
In den allermeisten Referenzwerken, so auch in KARSHOLT & RAZOWSKI (1996), läuft das Tier unter dem Artnamen "rubraria". Nach HAUSMANN (2004) wurde die Art zuerst von STAUDINGER (1871) so genannt, allerdings nicht gültig nach dem Code (ICZN) beschrieben (infrasubspezifisches Taxon). Der Name wurde dann von STAUDINGER (1901) validiert. Zwischenzeitlich hatte FUCHS (1878) die Art erneut beschrieben, diesmal unter dem Namen "bilinearia". Auch hier wurde das zunächst infrasubspezifische Taxon erst später - von FUCHS (1889) - validiert. Da "bilinearia" zuerst validiert wurde, wäre dieser Name eigentlich prioritätsberechtigt. Folglich wurde er in einigen neueren Veröffentlichungen auch "ausgegrabem", etwa von LERAUT (1997), SCOBBLE (1991), EBERT (2001) [Zitate hierzu siehe bei HAUSMANN (2004)]. Um genau das zu verhindern - nämlich das plötzliche Verschwindenlassen von gültigen und über viele Jahrzehnte gebräuchlichen Namen nach Entdeckung älterer, zwischenzeitlich aber "vergessener" Namen - wurde im ICZN das Instrument des nomen conservandum geschaffen. HAUSMANN (2004) legt einen Lectotypus fest und empfiehlt dringend, den gebräuchlichen Namen als nomen conservandum zu erhalten. Dem wird hier gefolgt.
(Autor: Erwin Rennwald)
08185 Idaea rubraria (STAUDINGER, 1901)
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