Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Bembecia Uroceriformis

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Sesiidae (Glasflügler)
EU M-EU 04086 Bembecia uroceriformis (TREITSCHKE, 1834)

♀: Frankreich, Vaucluse, Bédoin, 440msm, e.l. 2. Juli 1999, leg. Raupe in Wurzelstock von Spartium junceum 5. April 1999 & cult. Rudolf Bryner (Foto: Rudolf Bryner), det. Rudolf Bryner



Diagnose

1, ♂: Italien, Sardinien, Ogliastra, 3 km NO Arzana, 380-450 msm, 1. Juli 2009, am Pheromon (Foto: Daniel Bartsch), leg. D. Bartsch & J. Berg [Forum]
2, ♀: Spanien, Mallorca, Tramuntana, Embalse de Cuber, Raupe 14. März 2001, in Ulex sp., Falter geschlüpft 22. Juni 2006 (Foto: Daniel Bartsch), leg. D. Bartsch & J. Berg. [Forum]

Bembecia uroceriformis bildet zusammen mit Bembecia hymenopteriformis, Bembecia himmighoffeni und Bembecia flavida eine eigene Untergruppe. Diese steht wegen der einfachen Crista sacculi der Valva nahe der Bembecia ichneumoniformis Untergruppe ist jedoch durch eine ungewöhnliche doppelte Gnathos des Tegumen auszeichnet. Die Verbreitung der Art ist erstreckt sich von Marokko über den gesamten Mittelmeerraum einschließlich der meisten Inseln bis nach Vorderasien. Das abgebildete Weibchen ist der Erstnachweis der Art für Mallorca und die Balearischen Inseln. Die nördlichsten Vorkommen sind in Frankreich entlang der Atlantikküste bis zur Bretagne, von wo die Unterart Bembecia uroceriformis armoricana (Oberthür, [1907]) beschrieben wurde, sowie in Ungarn und der Südslowakei. Kennzeichnend ist der große, gelblich bis blass orange niemals rötliche Teil des Diskalflecks der Vorderflügel. Das Männchen besitzt ein relativ langes Abdomen mit auffallend schmalem und langem Afterbusch, einen breiten gelben Rand der Tergite 2, 4, 6 und 7 und schwache Ränder der Tergite 3 und 5. Das Weibchen hat reich orange gefärbte Vorderflügel und besitzt einen großen, weißen Fühlerfleck.

Autor: Daniel Bartsch



Weitere Informationen

Faunistische Anmerkung

Nach WHITEBREAD & al. (2000) liegen über das Vorkommen in der Schweiz nur ältere und zum Teil sehr unsichere Angaben vor.


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am Februar 6, 2010 16:07 von Michel Kettner
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