Polyommatus coridon
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Forum 2: Alles ausser Bestimmungsanfragen

Re: irgendwie lustig
Antwort auf: Re: irgendwie lustig ()

Hallo zusammen,

sorry, aber das kann ich nicht so stehen lassen. Die Prüfungs- und Zulassungsverfahren gerade im Bereich des Straßenbaus haben mittlerweile (zumindest in BW) einen Standard erreicht, der weit über die Erfassung von FFH-Arten hinausgeht. Da wird wirklich alles untersucht, was irgendwie relevant sein könnte und das sind v. a. Arten, die auf Roten Listen geführt werden und/oder über die BArtschV streng oder besonders geschützt sind (es gibt nur entweder streng oder besonders geschützte Arten und nicht "nur" geschützte Arten). Auch bei den untersuchten Gruppen wird hier mittlerweile versucht, möglichst viele zu berücksichtigen, z. B. auch Gruppen, die keine FFH-Arten beinhalten (z. B. Heuschrecken).

Das mag bei kleineren (Wohn-)Bauvorhaben z. B. von Gemeinden durchaus noch anders aussehen, aber auch hier steigt der Standard und es ist halt auch immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

Dem letzten Satz kann ich aber zustimmen; nur in sehr seltenen Fällen werden Projekte aufgrund des Artenschutzes verhindert, aber immerhin wird versucht, die verträglichste Lösung zu finden. Wenn man die Zunahme des Verkehrsaufkommens in manchen Regionen sieht, z. B. wenn täglich 10.000 Fahrzeuge und jedes vierte ein LKW durch Ortschaften brettern, dann ist auch klar, dass etwas passieren muss und dass es neben Flora und Fauna mit dem Menschen noch ein weiteres wichtiges Schutzgut gibt.

Viele Grüße Thomas

Das siehst Du richtig! Einen Unterschied gibt es. Heutezutage muß in einer Expertise, einem Umweltbericht, geprüft werden, ob auf dem Plangebiet Anhang IV-Arten vorkommen, also z.B. der Schwarzgefleckte Ameisenbläuling, der Dunkle oder Helle Wiesenknpf-Ameisenbläuling usf.. Wenn das nicht der Fall ist, erhält der Planer vom zuständigen Naturschutzamt den behördlichen Segen: du darfst! Solltest Du in dem überplanten Gebiet etwa eine Population einer verschollenen oder ausgestorben geltenden Art, etwa Lemonia taraxaci (Löwenzahnspinner) entdeckt haben, darf, weil nur national geschützt, trotzdem gebaut werden. Falls doch mal eine Anhang IV-Art auftaucht, etwa eine Zauneidechse oder Hasenmaus, darf sie vergrämt, d.h. verjagt werden. Sie soll sehen, wo sie bleibt!
Gruß Josef

p.s. In Deutschland können Projekte nur an der Finanzierung scheitern, nie am Artenschutz!


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