Polyommatus coridon
Lepiforum — Bestimmung von Schmetterlingen (Lepidoptera) und ihren Praeimaginalstadien: [Home] [Impressum] [Datenschutzerklärung]
Foren: [1: Bestimmungsfragen] [2: Alles außer Bestimmungsfragen] [Test]
Archive von Forum 2: [#2 (bis 2017)] [#1 (bis 2013)] Archive von Forum 1: [#6 (bis 2016-2018)] [#5 (2012-2016)] [#4 (2010-2012)] [#3 (2007-2010)] [#2 (2006-2007)] [#1 (2002-2006)]
Bild- und Informationssammlungen: [Bestimmungshilfe] [Schütze (1931): Biologie der Kleinschmetterlinge (Online-Neuausgabe)] [Glossar] [FAQ]
Verein: [Lepiforum e.V.] [Chat (nur für Mitglieder)]

[Hinweise zur Forenbenutzung]     [Forum User Instructions]     [Indications pour l’utilisation des forums]     [Indicaciones para el uso de los foros]     [Avvisi per l’utilizzo dei fori]     [Советы по использованию форума]     [Pokyny k použití fóra]     [Általános tudnivalók a fórum használatához]     [Wskazówki korzystania z forum]

Forum 2: Alles ausser Bestimmungsanfragen

Re: Es ist auch irgendwie lustig!
Antwort auf: Re: irgendwie lustig ()

Hallo Mischa,

klar, nach BNatSchG u. BArtSchV und auf europäischer Ebene (Natura 2000, FFH) sind viele Falterarten gesetzlich geschützt, aber faktisch wohl kaum. Wenn z.B. Gifte in der Landwirtschaft oder im privaten Gebrauch ausgespritzt werden, weiß doch wohl kaum jemand, ob hierdurch nicht auch gesetzlich geschützte Arten vernichtet werden könnten. Auch Insekten-Lichtfallen, die möglicherweise Falter töten, sind erlaubt. Die kann jeder in seinem Garten aufstellen, auch wenn dort geschütze Arten fliegen und sogar FFH-Arten wie in unserem Garten. Heiden und Feuchtgebiete sind aufgeforstet worden. Wer hat sich denn darum gekümmert, ob geschützte Arten verschwinden könnten?
An der Untermosel kam seinerzeit die Apollopopulation durch das Ausbringen von Giften per Hubschrauber fast zum Erliegen, hätten nicht eine wenige, u.a. aus der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. sich dafür verwendet, diesem Einhalt zu gebieten. Und, und, und.......
Sicher gibt es auch Flächen, die wegen seltener Arten gepflegt werden, das sollte nicht übersehen werden, damit wird man aber kaum den Artenschwund aufhalten können.

Jetzt zu Deiner Frage: " Also kamen doch quasi auf den meisten Baugrundstücken damals aktuell geschützte und besonders geschützte Arten vor, oder ?? "

Ja, das war auch so, auf unserem Grundstück in Köln-Rath flog 1958 in meiner Kinderzeit z.B. noch der Stachelbeerspanner (Abraxus grossularia), der Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus), der Mauerfuchs (Lasiommata megera) und andere, die man heute vergeblich dort sucht. Sie sind nicht nur durch Flächenverbrauch verschwunden sondern auch durch immer mehr "gepflegte Gärten".
Heiden wurden einfach wegen Kies- und Tongewinnung weggebaggert und das auch noch im Naturschutzgebiet Wahner Heide und in der Köln-Dellbrücker-Heide bis in die 80er Jahre hinein! In beiden Gebieten flogen viele seltene Arten wie z.B. H. semele, die dort verschwunden sind.

Gruß
Klaus

Beiträge zu diesem Thema

Artenschutz früher und heute
Re: Artenschutz früher und heute
Re: Artenschutz früher und heute
Etwas vergessen. Bitte einfügen:
Re: irgendwie lustig
Re: irgendwie lustig
Re: irgendwie lustig
Re: irgendwie lustig
Re: irgendwie lustig
Re: irgendwie lustig
Re: irgendwie lustig
kein Nachbar da
ich komm mit.... Re: kein Nachbar da
Re: Es ist auch irgendwie lustig!
Re: Es ist auch irgendwie lustig!
Re: Es ist auch irgendwie lustig!
Re: Es ist auch irgendwie lustig!
Re: Es ist auch irgendwie lustig!
NICHT lustig!
Re: Es ist auch irgendwie lustig!
Re: Es ist auch irgendwie lustig!
Einspruch Euer Ehren!
Re: Artenschutz früher und heute