Polyommatus coridon
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Forum 2: Alles ausser Bestimmungsanfragen

Re: Ärger mit dem Jagdpächter - Welche Rechte und Pflichten habe ich?

Hallo Forumer,

ganz so einfach ist die Sache mit dem Betretungsrecht dann doch nicht. Letztlich hat jede Fläche einen Eigentümer/Besitzer, sei es nun der Staat, Kirchen, Kommunen oder die zahlreichen Privatwaldbesitzer. Und jeder, der auch nur ein Stück Garten sein eigen nennt wird schon wissen wollen, wer warum auf seinem Grundstück meint unterwegs sein zu dürfen. Somit sollten die Waldbesitzer wo immer möglich vor einer Aktion wie dem Aufhängen von Fallen kontaktiert werden. Das Aufhängen muss darüber hinaus den naturschutzrechtlichen Einschränkungen und Genehmigungen Rechnung tragen.
Aber zurück zum Betretungsrecht. Abhängig von den Waldgesetzen der einzelnen Bundesländern ist dies keineswegs für alle und immer zulässig. Es ist die Ausnahme und es ist ausdrücklich nur zum Zwecke der Erholung gedacht. Jede andere Tätigkeit bedarf der Zustimmung und leider gehören dazu auch wissenschaftliche Arbeiten usw. soweit sie nicht hoheitlich, z. B. durch die Naturschutzbehörde, angeordnet wurden. Bei der Jagd ist es so, dass entweder der Waldbesitzer oder im Zusammenschluss Jagdgenossenschaften die Jagd verpachten, wenn das Jagdrecht nicht durch den Waldbesitzer selbst wahrgenommen wird. Mit diesen dann privatrechtlichen Verträgen ergeben sich mehr oder weniger weitreichende Rechte für den Pächter. Auf dem Hochsitz kann also der Waldbesitzer oder ein Pächter sitzen. Was die Polizeigewalt anbetrifft, so gibt es neben den Förstern mit hoheitlichen Befugnissen auch eine ganze Reihe ohne solche und darüber hinaus Forstschutz- und Jagdschutzbeauftragte mit eingeschränkten Befugnissen.
Der Königsweg ist also die rechtzeitige Information und Abstimmung mit den Waldbesitzern, wenn man solche unschönen Gegebenheiten ausschließen möchte. Ich weiß selbst wie schwierig es ist, diese Kontakte herzustellen, Zeiten abzusprechen und nicht immer wird es zum Erfolg führen. Im näheren Umfeld mag das noch eher gelingen, bei größeren Entfernungen fast unmöglich sein. Nicht jeder Waldbesitzer, Jagdpächter usw. wird ein offenes Ohr für unsere Belange haben und in vielen Fällen wird man im Nachgang Schadensbegrenzung versuchen müssen.

Beste Grüße

Thomas

Thomas

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