Polyommatus coridon
Lepiforum — Bestimmung von Schmetterlingen (Lepidoptera) und ihren Praeimaginalstadien: [Home] [Impressum] [Datenschutzerklärung]
Foren: [1: Bestimmungsfragen] [2: Alles außer Bestimmungsfragen] [Test]
Archive von Forum 2: [#2 (bis 2017)] [#1 (bis 2013)] Archive von Forum 1: [#6 (bis 2016-2018)] [#5 (2012-2016)] [#4 (2010-2012)] [#3 (2007-2010)] [#2 (2006-2007)] [#1 (2002-2006)]
Bild- und Informationssammlungen: [Bestimmungshilfe] [Schütze (1931): Biologie der Kleinschmetterlinge (Online-Neuausgabe)] [Glossar] [FAQ]
Verein: [Lepiforum e.V.] [Chat (nur für Mitglieder)]

[Hinweise zur Forenbenutzung]     [Forum User Instructions]     [Indications pour l’utilisation des forums]     [Indicaciones para el uso de los foros]     [Avvisi per l’utilizzo dei fori]     [Советы по использованию форума]     [Pokyny k použití fóra]     [Általános tudnivalók a fórum használatához]     [Wskazówki korzystania z forum]

Forum 2: Alles ausser Bestimmungsanfragen

Re: Oben rechts hockt sie oder? VG Thomas

Hallo Jörg,

mal wieder sehr schöne Bilder! Bin gespannt, ob aus der kleinen Raupe noch was wird oder ob sie irgendein Problem (Parasitoid) hat.

Noch kurz zum "Forst": Im Bereich der Oberen Donau gibt es viel Großprivatwald. Wenn dort auf die Fichte gesetzt und diese im Kahlhiebsverfahren geerntet wird, dann handelt es sich fast sicher um Großprivatwald. Der Staatsforst greift auf dieses Verfahren im Sinne des "naturnahen Waldbaus" nicht mehr zurück. L. reducta dürfte dort nicht nur auf Windwurfflächen (Lothar o. ä.), sondern vor allem auf Kahlhieben des Großprivatwaldes sitzen. Wenn diese dann (mit Fichte) neu bestockt werden, wird Jungbestandspflege betrieben, um die Konkurrenz (darunter natürlich auch Heckenkirsche) der Fichte zu entfernen. Das ist aber nicht schlimm oder entscheidend (genauso wenig wie im jüngst gezeigten Beispiel zu L. populi http://www.lepiforum.de/2_forum_2017.pl?md=read;id=5477#m_5477 die Entfernung der Espen entscheidend für den Fortbestand der Art ist), sondern es ist wichtig, dass diese Form der Waldbewirtschaftung erhalten bleibt. Dann dürfte L. reducta auch keine Probleme bekommen (die er im Staatswald längst hat).

Viele Grüße Thomas


Insgesamt leider auch im Donautal viele Habiate vom Zuwachsen betroffen. Zwar gibt es immer wieder neue Kahlschläge, auf welchen die Jungfichten aber oftmals komplett von Beiwuchs befreit werden. Das einzig Positive ist, dass der Forst von Fichtenmonokulturen nicht ablassen kann und somit die Windwurfflächen der nächsten Jahrzehnte gesichert sind.

Beiträge zu diesem Thema

Kleines Samsagsrätsel *Foto*
Re: Kleines Samsagsrätsel
etwas näher rangerückt *Foto*
Oben rechts hockt sie oder? VG Thomas *kein Text*
Re: Oben rechts hockt sie oder? VG Thomas *Foto*
Re: Oben rechts hockt sie oder? VG Thomas
Waldbewirtschaftung
Re: Oben rechts hockt sie oder? VG Thomas