Polyommatus coridon
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Forum 2: Alles ausser Bestimmungsanfragen

Papilio saharae / Papilio machaon *Foto*

Lieber Hermann,

vielen Dank für deine sehr ausführlichen und interessanten Darlegungen. Du hast dich eindeutig sehr tief und intensiv mit dem Thema beschäftigt, während meine Kenntnisse der Art Papilio saharae bis gestern eher inexistent waren. Die historischen Quellen (Oberthür) werde ich auf jeden Fall in ruhigeren Minuten mir genauer anschauen. Interessant finde ich auch die Verschiebungen von Arealen in Nordafrika in den letzten Jahrzehnten, wie du sie beschreibst. Das ließ mich über das Habitat meiner dunklen Exemplare nachdenken. Ich sah den dunkleren machaon grundsätzlich in nicht kultivierten Landschaftsstrichen (Brachen, ohne Bäume, oder höchstens mit Sträuchern, im Sommer sicherlich extrem heiß, den ganzen Tag sonnenexponiert - und mit Vorkommen des Rutenkrauts, auch Riesenfenchel genannt (Ferula communis - kann man ja kaum übersehen, zumal es im April blühte), und mit direktem Blickkontakt zum Meer. Wobei die "normal helle" Variante, wie wir sie aus Mitteleuropa kennen, teilweise genau auch dort vorkam. Weiter landeinwärts, beispielsweise südlich von Aragona, sahen wir auch P. machaon (nur "klassisch hell"), dort aber stand weit und breit kein Rutenkraut, dafür blühte es am Wegesrand um so üppiger.
Etwas eindeutiges habe ich noch von deinen Ausführungen mitgenommen - den deutlichen Unterschied zwischen P. machaon und P. saharae (am Foto nicht zu beurteilen). Meine dunklen Exemplare waren nicht sichtbar kleiner (oder größer) als die helleren. Also Papilio machaon.

Ich danke dir nochmals für deine sehr informative Stellungnahme.

Hier noch - einfach so - ein Bild eines hellen Schwalbenschwanzes, der sein Revier am südlichen Hang (oberer Bereich) des Valle dei Templi verteidigt und einen Segelfalter verjagt... Das Bild ist zwar unscharf, ist nur ein Schnappschuss (und das einzeige Bild), aber vielleicht ein interessanter Anblick...

Viele Grüße
Martine

Italien, Sizilien, Provinz Agrigento, südlich Agrigento, Valle dei Templi, Südhang, 10. April 2017 (Foto: Martine Goerigk)

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