Polyommatus coridon
Lepiforum: Bestimmung
von Schmetterlingen
(Lepidoptera)
und ihren
Praeimaginalstadien
[Home] [Impressum] [Datenschutzerklärung]
Foren: [1: Bestimmungsfragen (Europa)] [2: Alles außer Bestimmungsfragen] [3: Außereuropäische Arten - Non-European Species] [Test]
Archive Forum 2: [#2 (bis 2017)] [#1 (bis 2013)] Archive Forum 1: [#7 (bis April 2019)] [#6 (2016-2018)] [#5 (2012-2016)] [#4 (2010-2012)] [#3 (2007-2010)] [#2 (2006-2007)] [#1 (2002-2006)]
Bild- und Informationssammlungen: [Bestimmungshilfe] [Schütze (1931): Biologie der Kleinschmetterlinge (Online-Neuausgabe)] [Glossar] [FAQ]
Verein: [Lepiforum e.V.] [Chat (nur für Mitglieder)]

[Hinweise zur Forenbenutzung]     [Forum User Instructions]     [Indications pour l'utilisation des forums]     [Indicaciones para el uso de los foros]     [Avvisi per l'utilizzo dei fori]     [Советы по использованию форума]     [Pokyny k použití fóra]     [Általános tudnivalók a fórum használatához]     [Wskazówki korzystania z forum]

Archiv 2 zu Forum 2

Dazu einige Feststellungen

1. Scoparia conicella aus dem Jura (Gebiet Chasseral, Kantone Bern und Neuchâtel) ist bezüglich der Färbung sehr variabel. Es lässt sich eine Reihe mit lückenloser Abstufung von ganz hellen zu dunklen Tieren bilden. Das abgebildete Männchen ist ein Vertreter am hellen Ende des Spektrums, das abgebildete Weibchen eine Vertreterin am dunklen Ende.

2. Die Ausbildung der Cornuti im männlichen Genitale unterliegt ebenfalls einer ziemlich grossen Variabilität, welche in der Abbildung bei Goater, Nuss & Speidel (2005, Microlepidoptera of Europe, vol. 4, Pyraloidea I) nicht zum Ausdruck kommt. Bei Palm (1986, Nordeuropas Pyralider: p. 175, Abb. 198) ist diese Variationsbreite jedoch vortrefflich wiedergegeben. Die untersuchten Männchen liegen im dargestellten Variationsbereich, wie er übrigens auch in den Abbildungen von Hans-Peter Deuring in der Bestimmungshilfe sehr schön zu sehen ist.

3. In meiner Sammlung stecken 15 Belegsexemplare (ohne die beiden Tiere vom Chasseral). Sie wurden alle zwischen 430 und 900 m Höhe in wärmebegünstigten, oft flachgründigen Wäldern gefangen.

4. Zwei Tiere stammen von grösserer Höhe am Chasseral (1340 und 1430 m). Bei diesem Ort handelt es sich um ausgesprochene Bergwälder (Fichte, Bergahorn). Die Falter sind die beiden von Dir, Helmut, angezweifelten Tiere (ein Männchen und eine Weibchen), welche jetzt noch in der Bestimmungshilfe stehen. Unglücklicherweise habe ich seinerzeit genau diese beiden zur Abbildung im Forum ausgewählt. Das Männchen mag vielleicht noch in die Variationsbreite der Art hineinpassen, das Weibchen jedoch definitiv nicht!

Beiträge zu diesem Thema

@ Ruedi: Scoparien-Problem in der BH
Re: @ Ruedi: Scoparien-Problem in der BH
Re: @ Ruedi: Scoparien-Problem in der BH
Scoparia conicella: Männchen *Foto* Bestimmungshilfe
Scoparia conicella: Weibchen *Foto* Bestimmungshilfe
Dazu einige Feststellungen
Keine Scoparia conicella nota bene, aber was dann?