Polyommatus coridon
Lepiforum: Bestimmung
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Erstbeschreibungen in unserer BH, Widmung, allg. Aufruf

Nachruf und Widmung

Posthum rufe ich hier meinen hochgeschätzten, viel zu früh verstorbenen Schmetterlings-Freund Helmut Kolbeck in Erinnerung, dem ich so viel verdanke.

Ein im Lepiforum publizierter Nachruf steht noch aus; ich habe hierzu die Erlaubnis seiner beiden Söhne, aber mein Versprechen, den Nachruf zu schreiben, habe ich (noch) nicht eingelöst. Helmut selbst hätte, wie ich ihn kannte, wahrscheinlich in seiner Bescheidenheit keinen Nachruf gewollt.

So widme ich Helmut Kolbeck hiermit posthum die (noch nicht fertige) Baustelle „Lepidoptera-Erstbeschreibungen in der BH des Lepiforums“. Sein Versprechen, die letzten noch fehlenden Coleophora-Originalbeschreibungen zuzuliefern – er hatte alle (!) aus ganz Europa einschließlich der hier nur so mühsam beschaffbaren, russischen Arbeiten zusammengetragen – stand kurz vor der Einlösung, aber Mors war schneller.

Trick, um einen größeren Textabsatz zu schaffen. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium. Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi.

Liebe Schmetterlingsfreunde,

zunächst ein paar Zahlen zum aktuellen Stand:

Unsere Bestimmungshilfe enthält 10.194 europäische und 162 außereuropische Lepidopteren-Arten, zusammen 10.356 Arten.

Bei 6.258 Arten (= 60,4 % der Gesamtartenzahl) ist die Erstbeschreibung als Scan oder (in wenigen Fällen) in buchstabentreuer, streng diplomatischer Textwiedergabe in die BH-Seite der jeweiligen Art eingebunden. Den Löwenanteil stellen hierbei die Digitalisate des sowohl mengen- als auch qualitätsmäßig weltweit meines Wissens führenden, US-amerikanisch-britischen Projektes http://www.biodiversitylibrary.org, das den Serverpark von http://www.archive.org nutzt. Weitere Literatur-Reproduktionen (fast immer Digitalfotos, um die kostbaren Originale nicht in einen Scanner legen zu müssen, was man meist ohnehin nicht darf) habe ich aus diversen Bibliotheken zusammengetragen (Mainz, Frankfurt am Main, Karlsruhe). Aus dem vorzüglichen Göttinger Digitalisierungsprojekt erhielt Lepiforum e.V. die Erlaubnis, die Scans direkt bei uns einzubinden. Auch von privater Seite wurde Material zugeliefert; vor allem ist hier Dr. Heiner Ziegler zu nennen, der selbst eine Menge Erstbeschreibungen gesammelt und auf seiner Website http://www.euroleps.ch als Scans zugänglich gemacht hat. Dr. Annette von Scholley-Pfab hat auch etliches zugeliefert, wofür sie viel Zeit in der Bayerischen Staatsbibliothek verbrachte.

Weitere 3.576 Arten enthalten auf ihrer BH-Seite im schlechtesten Fall nur ein Sekundärzitat der Erstbeschreibung. Im besseren Fall ist es ein Primärzitat, wobei Erwin Rennwald oder mir die Publikation im papiernen Original oder digitalisiert vorliegt. Eine vollständige Einbindung in die BH ist in diesen Fällen (noch) nicht möglich, weil die Arbeit noch nicht Copyright-frei ist. Im noch besseren Fall gibt es im Literaturverzeichnis unten auf der BH-Seite beim bibliographischen Zitat der Erstbeschreibung einen Link zu einem Digitalisat, so dass auch nicht gemeinfreie Erstbeschreibungen nur einen Mausklick von der BH entfernt gelesen werden können. Der größte Anteil dieser Links zu Digitalisaten führt zu Scans des österreichischen Zoologie- und Botanikliteratur-Digitalisierungsprojekts, im Internet zugänglich via http://www.zobodat.at oder http://www.landesmuseum.at. Weitere Fundstellen von Digitalisaten waren die Bayerische Staatsbibliothek in München und die Bibliothèque nationale de France (diese beiden wohl am ergiebigsten) sowie viele Einzelfunde weltweit, zum Beispiel in einem indischen Digitalisierungsprojekt, in der Ukraine bei dem auch im Lepiforum aktiven Vladimir Savchuk http://lepidoptera.crimea.ua (hier eine beachtliche Menge russischer und ukrainischer Literatur!) u.v.m.

Summa summarum: 3.576 + 6.258 = 9.834 Arten (= 95,0 % der Gesamtartenzahl)

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Halali auf die letzten 5 % – Aufruf zur gemeinsamen Jagd

Lange habe ich gezögert, diesen Aufruf ins Forum zu stellen, denn ich möchte niemanden animieren, Zeit in Arbeit zu investieren, die ich selbst erledigen kann, zumal doppelte Arbeit an derselben Baustelle Zeitressourcen aller Beteiligten verschwendet.

Die letzten 5 % sind am schwierigsten oder entlegendsten – und somit am spannendsten, und das möchte ich gern mit anderen teilen :)

Wer in der BH eine Art ohne Erstbeschreibungs-Zitat findet (oder nur mit Sekundärzitat) und die betreffende Arbeit vorliegen hat, möge mir eine Kopie mailen. (E-Mail-Adresse im Impressum)

Der Aufruf gilt nicht für die Bücher von Esper: Diese stehen wahrscheinlich vollständig in Karlsruhe, und da fahre ich ohnehin noch mindestens einmal zur Literatursuche hin.

Dank

Ich nenne an dieser Stelle keine Namen, weil ich niemanden dabei aus mangelndem Erinnerungsvermögen übergehen möchte. Danke allen ...

* Autoren, die der Lepiforums-Redaktions PDFs ihrer neu beschriebenen Arten gemailt haben und noch mailen werden
* Schmetterlingsfreunden, die Hinweise auf Erstbeschreibungen gaben (meist per E-Mail oder hier im Forum)
* Schmetterlingsfreunden, die Literatur ausgeliehen haben
* Einem im Lepiforum anonym schreibenden Entomologen, der offensichtlich profundes Wissen über ältere Lepidoptera-Literatur hat und schon manch wertvollen Hinweis gab.
* Den Lepiforumern, welche die in der BH vorhandenen Erstbeschreibungen zur Artbestimmung (oder anderes) nutzen, denn es macht mir Freude zu sehen, wenn auch dieser Teil der BH genutzt wird.

Viele Grüße,

Jürgen Rodeland

Beiträge zu diesem Thema

Erstbeschreibungen in unserer BH, Widmung, allg. Aufruf
Nachtrag: Fehlliste bei mir per E-Mail erhältlich